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Mrs. Winterbourne

Aschenputtel-artige Screwball-Comedy von Richard Benjamin mit Elementen des Hits "Während Du schliefst".


Mrs. Winterbourne

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Erhältlich seit:
10.12.2002

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 6

Shirley MacLaine
Ricki Lake
Brendan Fraser

Regie: Richard Benjamin
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Mrs. Winterbourne

Die achtzehnjährige Ausreißerin Conny gerät in New York an den Ganoven Steve, der sie aus der Wohnung wirft, als sie von ihm schwanger wird. Conny verläßt die Stadt, doch ihr Zug verunglückt. Im Krankenhaus hält man sie für die reiche Patricia Winterbourne, die in Wirklichkeit samt ihrem Gatten bei dem Unglück umgekommen ist. Conny wird von ihrer "Schwiegermutter" aufgenommen und gepflegt. Dabei trifft sie auf den charmanten Bill, zweiter Sohn des Hauses Winterbourne, der sich in Conny/Patricia verliebt.

Regie-Routinier Richard Benjamin ("Made in America") inszenierte eine charmante, humorige Verwechslungskomödie, deren Plot einige Gemeinsamkeiten mit dem Sandra-Bullock-Hit "Während du schliefst" aufweist. Shirley MacLaine hat als nikotin- und spirituosenversessene Schwiegermutter alle Lacher auf ihrer Seite, während Ex-Pummelchen Ricki Lake ("Serial Mom") und "Steinzeit Junior" Brendan Fraser solide Darstellerleistungen bieten. Harmlose, unterhaltsamer Comedy-Unterhaltung für das Familienpublikum.

Mrs. Winterbourne

Ricki Lake - einstmals rundes Unikum einiger John-Waters-Extravaganzen wie "Cry Baby" und Starmoderatorin einer trashigen Talkshow, erweist sich in der romantischen Verwechslungkomödie als relativ deutliche Fehlbesetzung. Selbst das sympathische Talentgespann Shirley MacLaine und Brendan Fraser ("Steinzeit Junior") kann diesen Casting-Fehler trotz grundsolider Vorstellungen nur schwer ausgleichen.

Die Geschichte einer mittellosen Schwangeren, die nach einem Zugunglück die Identität einer verunglückten Passagierin annimmt, damit Eingang in eine reiche Familie findet und von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, basiert lose auf Cornell Woolrichs (seine dunkel-melodramatischen Stoffe wurden bereits für Schwarze-Serie-Klassiker verwandt) Roman "I Married a Dead Man", der bereits 1950 für den Film noir "Entgleist" mit Barbara Stanwyck und 1982 für den französischen Psychothriller "Verheiratet mit einem Toten" als Vorlage diente. Neu ist nun, daß das Drehbuchautorenteam Phoef Sutton und Lisa-Marie Tadano der eher garstigen Geschichte eine heitere Seite abgewinnt und sie in eine "Aschenputtel"-artige Screwball-Comedy mit Elementen des Blockbusters "Während Du schliefst" vom letzten Jahr transformiert. Die etwas unentschlossen zwischen Slapstick und Sentimentalität schwankende Inszenierung wurde von Richard Benjamin ("Made in America") übernommen.

Die hochschwangere Connie Doyle (Lake chargiert mit exaltierter Gestik und Mimik) wird nach einem tragischen Zugunfall für die verunglückte Frau des ebenfalls umgekommenen Hugh Winterbourne gehalten. Mit Neugeborenem im Arm wird sie vom Krankenhaus zum Winterbournschen Anwesen chauffiert, wo sie von ihrer liebenswürdigen "Schwiegermutter" Grace (MacLaine kann als nikotin- und spirituosen-versessene Grande Dame einen Großteil der Lacher einheimsen) mit offenen Armen aufgenommen wird. Bill (Fraser), ihr "Schwager" und Zwillingsbruder des ebenfalls umgekommenen Hugh, ist seinem bis dato unbekannten Familienzuwachs gegenüber um einiges reservierter und mißtrauischer eingestellt. In Folge lockt Connies schlechtes Benehmen die snobistische Familie aus ihrer Reserve. Nach dem obligatorischen Makeover vom geschmacklosen Trampel zum etwas ansehnlicheren Entlein, verliebt sich der kühle Bill Hals über Kopf in die goldherzige Connie. Dem allgemeinen Happy-End dann steht nur noch Connies schmieriger Exfreund im Weg, der auch vor Erpressung nicht haltmacht.Insgesamt dank amüsanter Nebendarsteller (allen voran Miguel Sandoval als tangoliebender Butler) ein recht vergnüglicher, wenn auch etwas altbackener Kinospaß, der auf das breite Familienpublikum ausgerichtet ist. ara.

Darsteller:  Shirley MacLaine  
  Ricki Lake  
  Brendan Fraser  
  Miguel Sandoval  
  Loren Dean  
  Peter Gerety  
 
Regie:  Richard Benjamin  
Buch:  Phoef Sutton  
  Lisa-Maria Radano  
Musik:  Patrick Doyle  
Kamera:  Alex Nepomniaschy  
Produzent:  Dale Pollock  
  Ross Canter  
  Oren Koules  
 

Fassungen

 

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Features

 

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