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Murder in the First

Im Jahr 1938 wird ein Ausbruchsversuch Henri Youngs durch einen Verrat vereitelt. Zur Strafe wird Young drei Jahre in eine lichtlose Einzelzelle gesteckt. An Leib und Seele verkrüppelt, ermordet Young den Urheber seiner Qualen noch am ersten Tag seiner Entlassung. Dramatischer Thriller über die Unmenschlichkeit in dem berüchtigten Gefängnis von Alcatraz.


Murder in the First

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Erhältlich seit:
04.12.2009

Drama

USA 1994
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16

Christian Slater
Kevin Bacon
Gary Oldman

Regie: Marc Rocco
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Murder in the First

USA, 1938. Henri Young wird bei einem Bagatell-Diebstahl erwischt und nach Alcatraz gebracht. Nach einem verratenen Fluchtversuch wird er für drei Jahre in eine lichtlose Einzelzelle geworfen. An Leib und Seele verkrüppelt, ermordet Young den Urheber seiner Qualen noch am ersten Tag seiner Entlassung aus der Isolierhaft. Den scheinbar aussichtslosen Fall übernimmt der unerfahrene Anwalt James Stamphill. Wider alles Erwarten gelingt es ihm jedoch, den Angeklagten zum Ankläger gegen eine unmenschliche Institution zu machen.

Der authentische Fall Henri Young markiert den Anfang vom Ende des Gefängnisses Alcatraz. Den aufwühlenden Stoff hat der erst 30jährige Regisseur Marc Rocco ("Strassenkinder") zu einem schockierenden Knast-Thriller verarbeitet, dessen humane Botschaft gänzlich unaufdringlich - wenn auch manchmal etwas idealistisch - wirkt. Ohne je spekulativ zu sein, zeigt Rocco die ganze Brutalität eines Strafvollzugs.

Murder in the First

Alcatraz, das berühmt-berüchtigte ehemalige Gefängnis und heutige Touristenatraktion in der Bucht von San Francisco, diente bereits zahlreichen Filmen als Kulisse. In dem idealistischem Gerichtssaaldrama "Murder in the First" wird die Anstalt als inhumane Institution angeklagt, und anhand des authentischen Falls von Henry Young im Jahre 1941 beleuchtet Marc Rocco die Umstände, die zu ihrer Schließung führten.

Nach einem verratenen Fluchtversuch wird der für den Diebstahl von fünf Dollar inhaftierte Young (Kevin Bacon liefert eine perfekte Vorstellung als bemitleidenswertes Opfer psychischer und physischer Folter) für drei Jahre in eine rattenverseuchte, lichtlose Isolierzelle gesteckt. Einzige Unterbrechung während seines trostlosen Dahinvegetierens sind die regelmäßigen brutalen Mißhandlungen durch den stereotyp-sadistischen Gefängnisdirektor Glenn Milton (Gary Oldman wie üblich als psychopatischer Charakter), der seine Eingriffe für den Rehabilitierungsprozeß als essentiell erachtet. Kaum darf sich der mental mittlerweile zunehmend marode Young wieder unter seine Mithäftlinge mischen, ersticht er umgehend den damaligen Verräter. Bei der anschließenden Verhandlung übernimmt der eifrige, jedoch unerfahrene Pflichtverteidiger James Stamphill (Christian Slater) den aussichtslosen Fall. Trotz einiger Stolpersteine gelingt es ihm, die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit zu enthüllen und ein sensationelles Prozessende herbeizuführen.

Die einzige bedeutende weibliche Nebenrolle wird von Embeth Davidtz ("Schindlers Liste") eingenommen. Ansonsten bleiben die Männer unter sich: XY als Staatsanwalt wiederum wird enttäuschend wenig Munition im Verhandlungsduell zugestanden, was der ohnehin spärlichen Spannung nicht sonderlich zuträglich ist. Regisseur Marc Rocco ("Straßenkinder") bemüht sich um zusätzliche Authentizität, indem er die Mediensequenzen in schwarzweiß im Stile alter Nachrichtenshows zeigt. Zudem läßt er die Kamera aus diversen Winkeln um die Objekte tanzen, was teilweise wie eine geometrische Übung wirkt, die der zweifellos vorhandenen Dramatik des Stoffes nicht unbedingt zugute kommt. Auch die Glorifizierung Youngs als Mann, der "in Triumph lebte und starb" wirkt leicht übertrieben. Auch wenn die Ereignisse relativ vorhersehbar sind, packt das Anti-Establishment-Statement Roccos auf emotionaler Ebene. Vor allem die Intensität, mit der er Henri Youngs Leidensweg darstellt, wird niemanden kaltlassen. ara.

Murder in the First

Alcatraz, 1938. Hier landet Henri Young, weil er fünf Dollar geklaut hat. Und hier beginnt der Anfang vom Ende seines Lebens. Der erste Fluchtversuch scheitert und Young muss die nächsten drei Jahre in einem kleinen, feuchten Kerkerloch in völliger Dunkelheit ausharren. Gequält vom sadistischen Gefängnisleiter Glenn und psychisch und physisch zerstört, rächt er sich bei nächster Gelegenheit an seinem Verräter und bringt diesen um. Young wird des Mordes angeklagt. Seine Pflichtverteidigung übernimmt der noch unerfahrene, aber engagierte Anwalt James Stamphill. Aus dem Fall wird ein Politikum.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Christian Slater   als James Stamphill
  Kevin Bacon   als Henri Young
  Gary Oldman  
  Embeth Davidtz  
  William H. Macy  
  Stephen Tobolowsky  
  Brad Dourif  
  R. Lee Ermey  
  Mia Kirshner  
  Ben Slack  
  Stefan Gierasch  
  Kyra Sedgwick  
 
Regie:  Marc Rocco  
Buch:  Dan Gordon  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Fred Murphy  
Produzent:  Marc Frydman  
  Mark M. Wolper  
 

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