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My Big Fat Greek Wedding

Drollige Culture-Clash-Romantik-Komödie über die Traditions- und Kulturkonflikte eines exzentrischen griechischen Familienclans in Chicago.


My Big Fat Greek Wedding

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Erhältlich seit:
21.01.2011

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Nia Vardalos
John Corbett
Michael Constantine

Regie: Joel Zwick
Universum Film

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Griechischer Wein und alles was dazugehört: Bei dieser Hochzeit mit Hindernissen hat die Familie ein Wörtchen mitzureden.

Hochzeitsvorbereitungen sind ganz schön stressig (Foto: Fox (Splendid)) Großansicht

Hochzeitsvorbereitungen sind ganz schön stressig (Foto: Fox (Splendid))

Ein hässliches Entlein wird zum schönen Schwan und eine One-Woman-Show zum Kino-Knaller. Kein Märchen, sondern Wirklichkeit. Tom Hanks entdeckte Nia Vardalos (Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin) in einem Mini-Theater in Los Angeles und produzierte den Film.

Die Story ist zum Kugeln. In Chicago weiß die unscheinbare Toula, was ihre griechischstämmige Großfamilie von ihr erwartet: einen Griechen heiraten, kleine Griechen in die Welt setzen und alle griechisch bekochen.

Doch Toula nimmt lieber Computer-Kurse und arbeitet im Reisebüro der Tante, statt im väterlichen Restaurant Tsatziki zu servieren. Ihr Traumprinz, der nette Lehrer Ian (wer kann schon John Corbett aus "Sex and the City" widerstehen?), hat leider einen Fehler: Er ist kein Grieche.

Dafür ist die Hochzeit umso schöner (Foto: Fox (Splendid)) Großansicht

Dafür ist die Hochzeit umso schöner (Foto: Fox (Splendid))

Ansehen und wohl fühlen

Das muss die inzwischen aufgeblühte Toula erst einmal dem Herrn Papa verklickern. Der gibt nach einigem Grummeln eine rauschende Hochzeitsfeier für die ganze Familie und Ians spießige Eltern.

Joel Zwick hat mit "My Big Fat Greek Wedding" sympathisches Wohlfühlkino inszeniert - ein Lebensgefühl wie ein Sonnenuntergang in der Ägäis.

My Big Fat Greek Wedding

Wie der überraschende Erfolg der von Rita Wilson und Tom Hanks produzierten Romantikkomödie beweist, bedarf es weder glattgesichtiger Megastars und exorbitanter Budgets, noch ausufernder Gags, die in vulgär-obzönen Geschmacks- und Taktlosigkeiten schwelgen, um das Publikum zu begeistern. Stattdessen trägt die drollige Familienkomödie über Traditions- und Kulturkonflikte ihr großes Herz auf dem rechten Fleck und unterhält mit charmanten Betrachtungen der exzentrischen Angehörigen eines griechischen Familienklans in Chicago und den Empanzipierungsversuchen der weiblichen Protagonistin.

Hanks' Ehefrau Rita Wilson ist selbst griechischer Abstammung und sah die Ein-Frau-Bühnenshow von Hauptdarstellerin Nia Vardalos, von dessen Monolog sie dermaßen begeistert war, dass sie eine Filmadaption ins Rollen brachte. Dafür verfasste Vardalos auch das Drehbuch, wobei sie etliche autobiografische Erfahrungen einflocht. Inszeniert wurde die Low-Budget-Produktion von TV-Regisseur Joel Zwick, der nach seinem Debüt "Mein Partner mit dem zweiten Blick" (1988) erstmals wieder einen Spielfilm drehte. Seine Inszenierung ist zwar generell mehr dem typischen Sitcomstandard verhaftet, doch die witzige Darstellerriege und treffliche Situationskomik garantieren espritvoll-amüsante Unterhaltung.

Der Film beginnt mit von Off-Kommentar unterlegten Flashbacks, in denen Protagonistin Toula Portokalos (Verdalos) ihre Kindheit als eine in den USA aufwachsende Griechin schildert. Sie ist sich schon bald über die Erwartungen im Klaren, die ihre Familie an sie stellen wird: Einen griechischen Mann zu heiraten, griechische Kinder zu gebären und alle bis zum Umfallen mit griechischen Essen zu füttern. Jahre später setzt die eigentliche Handlung ein. Die mittlerweile 30-jährige Toula arbeitet im Restaurant der Eltern. Ihr Vater Gus (Michael Constantine herrlich als knorriger Patriach) erinnert sie des öfteren daran, dass sie "alt aussehen" würde und doch endlich heiraten soll. Doch das unattraktive Mauerblümchen hat vorerst kein Interesse. Dies ändert sich, als sie dank der Überzeugungskraft ihrer gewieften Mama (ebenfalls fantastisch: Lainie Kazan als drahtziehende Matriachin im Hintergrund) zuerst Computerunterricht nimmt und dann beginnt, im Reisebüro ihrer Tante zu arbeiten. Sie gibt sich fortan mehr Mühe mit ihrem Äußeren, woraufhin der gut aussehende Schullehrer Ian Miller (John Corbett, sympathischer Schönling aus dem HBO-Hit "Sex and the City") auf sie aufmerksam wird. Die beiden verlieben und verloben sich schließlich, doch Toula hält ihn zunächst vor ihrer riesigen, lautstarken und sich in alles einmischende Familie geheim. Das geht nicht lange gut, und als die Wahrheit an den Tag kommt, ist der Teufel los und Papa Portokalos tief geknickt. Auch Ians erzkonservative Eltern (Fiona Reid und Bruce Gray) sind von ihren potentiellen neuen Verwandten ziemlich schockiert. Massenkonsum von Ouzo, Gyros im Vorgarten und ein der Akropolis nachempfundes Domizil entsprechen nicht ihren Vorstellungen von bürgerlicher Respektabilität. Doch bei der opulenten Hochzeit werden sämtliche kulturellen Knitterfalten beschwingt wieder ausgebügelt.

Hauptdarstellerin Vardalos erinnert an eine junge Kathy Najimy. Sie ist keine Schönheit im konventionellen Sinn, und doch ist sie als lebensnahe Identifikationsfigur einfach unwiderstehlich. Zudem verfügt sie über viel Charme und Witz. Ihre Chemie mit Corbett ist ebenfalls ausgezeichnet, und diese unprätentiöse Realitätsnähe, die sich durch den ganzen Film zieht, dürfte einer der Gründe für seinen überragenden Anklang sein. Neu frelich ist das Rezept dieser Art von Culture-Clash-Romantic-Comedy nicht: Ang Lee zelebrierte es in "Das Hochzeitsbankett", und Mira Nari baute darauf ihren letztjährigen Venedig-Gewinner "Monsoon Wedding" auf. Nun also die "Souvlaki Wedding", die einen Charme und Energie versprüht, dass auch beim Einsatz in Deutschland - Splendid sicherte sich mittlerweile die Rechte an dem Independent-Spaß, Fox bringt ihn ins Kino - eine faustdicke Überraschung à la "Ganz oder gar nicht" drin sein sollte. ara.

My Big Fat Greek Wedding

Der sensationelle Überraschungshit! Tom Hanks produzierte einen der erfolgreichsten Independent-Filme aller Zeiten - eine leidenschaftliche Komödie über die unglaublich komischen wie liebenswerten Ereignisse bei den Vorbereitungen einer griechisch-amerikanischen Hochzeit.

Das Verfallsdatum für heiratsfähige griechische Mädchen hat Toula Portokalos (Nia Vardalos) längst überschritten. Die mittlerweile 30-jährige Toula arbeitet im Restaurant der Eltern. Ihr Vater Gus (Michael Constantine) erinnert sie des öfteren daran, dass sie "alt aussehen" würde und doch endlich heiraten soll. Das Oberhaupt eines griechisch-amerikanischen Clans aus Chicago verlangt von seiner Tochter, dass sie einen griechischen Jungen heiratet, griechische Babys bekommt und alle mit griechischem Essen zu füttern. Doch eines Tages begegnet Toula ihrem Traummann Ian Miller (John Corbett). Aus dem unscheinbaren Mauerblümchen wird eine selbstbewusste Frau, die ihre große Liebe heiraten will. Doch ihre riesige, laute, nimmersatte Sippe findet den Gedanken an einen vegetarischen Nicht-Griechen in der Familie unbegreiflich. Für ihren Vater gibt es nur zwei Arten von Menschen: "Griechen und solche, die es gern wären" - und das macht es den beiden Liebenden nicht leicht...

Quelle: Universum Film

Laufzeit Bonusmaterial: 34 Minuten
Audiokommentar
Interviews
Hinter den Kulissen
Kinotrailer
Bildergalerie

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Nia Vardalos   als Toula Portokalos
  John Corbett   als Ian Miller
  Michael Constantine   als Gus Portokalos
  Lainie Kazan   als Maria Portokalos
  Andrea Martin   als Tante Voula
  Joey Fatone   als Angelo
  Gia Carides   als Nikki
  Louis Mandylor   als Nick Portokalos
  Ian Gomez   als Mike
  Bess Meisler   als Yia Yia
  Fiona Reid   als Hayley Miller
  Bruce Gray   als Rodney Miller
  Sarah Osman   als Toulas Schwester
  Frank Falcone   als griechischer Gigolo
  Gerry Mendicino  
 
Regie:  Joel Zwick  
Buch:  Nia Vardalos  
Musik:  Xandy Janko  
  Chris Wilson  
Kamera:  Jeffrey Jur  
Produzent:  Rita Wilson  
  Tom Hanks  
  Gary Goetzman  

"Greek Wedding" mit Bonus-CD

Griechenland ist Fußball-Europameister, in Athen stehen die Olympischen Spiele an - Grund genug für Splendid die Erfolgskomödie "My Big Fat Greek Wedding" noch einmal als Sonderedition aufzulegen.

Spätestens seit der EM steht fest: die Griechen haben auch den Fußball erfunden Großansicht

Spätestens seit der EM steht fest: die Griechen haben auch den Fußball erfunden

"My Big Fat Greek Wedding" erscheint am 9. August als limitierte EM-Edition. Pünktlich zu den Olympischen Spielen in Athen, die am 13. August beginnen, kommt somit nicht nur der sympathische Überraschungserfolg aus dem Jahr 2002 zu neuen DVD-Ehren - es darf auch getanzt werden.

Die EM-Edition kommt mit einer Bonus-CD voller griechischer Musik. Die DVD ist wie die bereits im letzten Sommer veröffentlichte Erstauflage mit Audiokommentar, Interviews, Biografien, Trailer ausgestattet.

 

My Big Fat Greek Wedding in der Fotoshow

 

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