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My Name Is Khan

Überschäumender Bollywood-Blockbuster über eine indische Familie in den USA, die nach 9/11 ums Überleben kämpfen muss.


My Name Is Khan (Extended Version)

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Erhältlich seit:
15.04.2011

Drama

Indien 2010
Laufzeit: 155 Min.
FSK: ab 12

Shah Rukh Khan
Kajol
Katie A. Keane

Regie: Karan Johar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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My Name Is Khan (Extended Version)

Rizwan Khan ist ein Moslem aus Mumbai, der am Asperger-Syndrom leidet. Seine Liebe gehört der Hindu Mandira - ganz zum Missfallen ihrer Eltern. Dennoch folgen die beiden ihrem Herzen und wandern in die USA aus. Nach den Anschlägen vom 11. September schlägt die Stimmung im Land radikal um. Am Flughafen von L.A. kommt es zum Konflikt mit der Polizei: Was nur ein Symptom seiner Krankheit ist, wird als Akt der Bedrohung empfunden. Rizwan wird verhaftet. Und kämpft danach darum, dass sein Name reingewaschen wird.

Mit "Sometimes Happy, Sometimes Sad" löste das Erfolgsgespann Shah Rukh Khan, Kajol und Karan Johar acht Jahre zuvor den Bollywood-Boom im Westen aus. Hier haben sich der Regisseur und seine beiden Stars erneut zusammengefunden, für eine höchst ungewöhnliche Produktion: Sie vereint das für indische Filme typische überschäumend Emotionale und berauschend Romantische in knalligen Bildern mit einer in den USA angesiedelten Geschichte, die sich kritisch mit der bitteren Nachernte von 9/11 befasst, aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

My Name Is Khan (Extended Version)

Bollywood at it's very best: Karan Johar schickt den indischen Superstar Shah Rukh Khan auf politische Mission durch die USA - tanzend, singend und Gutes tuend.

"Mein Name ist Khan. Und ich bin kein Terrorist". So lautet das Mantra des um die Zeit des 11. Septembers in die USA eingewanderten Inders Rizvan Khan. Shah Rukh Khan, genannt "King Khan", verkörpert ihn und auf den ersten Blick reibt man sich verwundert die Augen. Denn Khan ist a) gläubiger Muslim und leidet b) an einer autistischen Störung. Das macht ihn schon bei jeder Flughafenkontrolle höchst suspekt und widerspricht eigentlich den Regeln des (fast) ausschließlich auf Emotionen und Positivismus aufbauenden Bollywood-Kinos.

Doch Regisseur Karan Johar, spätestens seit "Sometimes Happy, Sometimes Sad" (2001) auch dem nicht-indischen Publikum ein Begriff, wagt mit "My Name Is Khan" einen Spagat, verknüpft Bollywood mit Hollywood, gut gelaunte Unterhaltung mit ernstem Anspruch und Gesellschaftskritik. Eine Liebesgeschichte erzählt er, ein Rassismus-Drama und auch ein Roadmovie, das ganz in der Tradition von "Forrest Gump" steht.

Gump ist hier Khan, ein junger Mann aus Mumbai, der am Asperger Syndrom leidet, einer Form des Autismus. In San Francisco lernt er die allerziehende Mandira (sympathische Augenweide: Kajol) kennen und lieben. Gegen den Willen der Eltern - Mandira ist Hindu und so keine "geeignete" Partie für einen Muslim - heiraten die beiden. Die Ehe steht unter einem unglücklichen Stern, Khan wird des Terrorismus verdächtigt und zur persona non grata. Was er nicht auf sich sitzen lassen kann und beschließt, den US-Präsidenten aufzusuchen und zur Rede zu stellen.

165 Minuten irrt Khan durch die USA, den Kopf legt er dabei zur Seite, wiederholt jeden Satz zehn Mal und schließt vor der Farbe Gelb erschrocken die Augen. Leicht könnte dies albern oder übertrieben wirken, doch Khan gelingt es erstaunlich gut, schauspielerisch mit Leinwandkranken wie Tom Hanks und Tom Cruise mitzuhalten. Er findet intuitiv die feine Balance zwischen anrührend und zupackend, weiß die Sympathien auf seiner Seite zu bündeln. Ganz Gutmensch rettet er etwa zahlreichen (schwarzen) Bewohnern eines von einem Hurrikan verwüsteten Dorfs das Leben, übernimmt klassische amerikanische Heldentugenden und kommentiert so die seit den 9/11-Anschlägen veränderte Wertewelt der US-Gesellschaft.

Gleichzeitig bleibt der Film jedoch den erzählerischen und bildlichen Mitteln seines Kulturkreises treu. Knallig-bunt sind die Farben, glasklar und von Werbeästhetik bestimmt die Bilder von Kameramann Ravi K. Chandran, erlesen ist das Produktionsdesign Sharmishta Roys, das sicher auch davon profitiert, dass in der A-Klasse-Produktion arabisches Geld steckt. Die in Zeitlupe getauchten Schmachtblicke fehlen nicht ebenso wie wohl choreographierte Tanzeinlagen und ziehende Wolken, die westlich aufgepeppte Musik reißt mit und der finale Handschlag mit Barack Obama stimmt versöhnlich. "Happy Days Are Here Again" geh.

My Name Is Khan (Extended Version)

Rizvan Khan (Shah Rukh Khan) ist ein indischer Moslem, ein scheuer, kluger Mann mit Asperger-Syndrom, der sich bedingungslos in die schöne Mandira (Kajol Devgan) verliebt, eine alleinerziehende Mutter hinduistischer Herkunft, die in den Staaten versucht, ihren Traum vom Erfolg zu verwirklichen.
Als ihr Familienglück ohne Vorwarnung auseinander gerissen wird, begibt sich Khan auf eine mutige Reise quer durch das zeitgenössische Amerika und lernt dabei das Land in all seinen vielschichtigen Facetten kennen. Der friedfertige, einfühlsame Khan berührt die Menschen, denen er begegnet und im Namen der Frau, die er liebt, stellt er sich der Welt mit folgenden schlichten Worten vor "Mein Name ist Khan, und ich bin kein Terrorist."

Quelle: Fox

Die Veränderung Bollywoods
Teamwork
Die Musik von "My Name is Khan"
Die Geschichte von "My Name is Khan"
Sajda Musikpromotion
Tere Naina Musikpromotion

Quelle: Fox

Darsteller:  Shah Rukh Khan   als Rizwan Khan
  Kajol   als Mandira Khan
  Katie A. Keane   als Sarah Garrick
  Kenton Duty   als Reese Garrick
  Benny Nieves   als Detective Garcia
  Christopher B. Duncan   als President
  Jimmy Shergill   als Zakir Khan
  Sonya Jehan   als Hasina Khan
  Parvin Dabbas  
  Arjun Mathur  
  Sugandha Garg  
  Zarina Wahab  
 
Regie:  Karan Johar  
Buch:  Shibani Bathija  
  Niranjan Iyengar  
Musik:  Shankar Mahadevan  
  Loy Mendonsa  
  Ehsaan Noorani  
Kamera:  Ravi K. Chandran  
Produzent:  Gauri Khan  
  Hiroo Johar  
 

My Name Is Khan (Extended Version) in der Fotoshow

 

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