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My Soul to Take

Horrorthriller von Wes Craven über einen untoten Serienmörder, der in einer Kleinstadt sieben Kinder mit demselben Geburtsdatum töten will, an dem er seinerzeit beerdigt wurde.


My Soul to Take

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Erhältlich seit:
16.06.2011

Horror

USA 2010
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16

Max Thieriot
John Magaro
Denzel Whitaker

Regie: Wes Craven
Universal Pictures Germany

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My Soul to Take

Die Legende besagt, dass ein Serienmörder in dem Städtchen Riverton geschworen hat, eines Tages von den Toten aufzuerstehen, um die sieben Kinder zu ermorden, die am Tag seines Todes geboren wurden. 16 Jahre später scheint er seine grausige Prophezeiung wahrzumachen. Nur eines der Kinder kann der Wahrheit auf die Spur kommen: Adam ist der Sohn des Mörders, der am Tag von Adams Geburt verrückt wurde. Schnell wird dem Jungen klar, dass sich sein Vater in einem der sieben Kinder eingenistet hat, womöglich sogar in ihm selbst.

Nach einigen Jahren, in denen er vor allem als Produzent von Remakes eigener Klassiker in Erscheinung getreten war, kehrt "Scream"-Maestro Wes Craven auf den Regiestuhl zurück, mit seinem ersten selbst geschriebenen Film seit 16 Jahren. Es ist eine düstere Variation seines "Shocker"-Motivs und versteht sich als Hommage an ein Subgenre, das Craven in den Achtzigerjahren selbst miterschaffen hat, der Kleinstadt-Teenager-Horror, frei von Ironie und popkulturellen Referenzen. Das Ergebnis überzeugt bedingt.

My Soul to Take

Horrorlegende Wes Craven ("Nightmare on Elm Street") meldet sich mit einem ironiefreien Teenschocker in 3D zurück, zu dem er auch das Drehbuch beisteuerte.

In den letzten Jahren war der Kultregisseur, der dank Klassiker wie "Das letzte Haus links" und "Hügel der blutigen Augen" als einer der Gründungsväter des modernen Horrors gilt, vorrangig als Produzent und auch als Drehbuchautor tätig. Seine letzte Horrorinszenierung lieferte er 2005 mit dem satirischen Teen-Werwolfschocker "Verflucht", für den sich seine Fangemeinde wenig begeisterte. Bevor nun nächstes Jahr Teil 4 seines immens erfolgreichen postmodernen "Scream"-Slasher-Franchise Einzug in die Kinos hält, wartet er mit einer eher lustlos anmutenden Fingerübung auf.

Die abstrus anmutende Story handelt von einem übernatürlichen, Riverton Ripper genannten, Serienkiller, der vor 16 Jahren nach mehreren Morden auch seine Frau grausam abgeschlachtet hat und daraufhin angeschossen spurlos aus dem gecrashten Ambulanzwagen verschwand. In der gleichen Nacht wurden im Ort sieben Kinder (darunter der Sohn des Killers) geboren, die in der Gegenwart an ihrem sechzehnten Geburtstag in unheimlicher Verbindung mit der Seele des Rippers stehen. Er kann von jedem der Teenager Besitz ergreifen und so sein blutiges Machwerk fortführen. Die Gruppe der Teens besteht aus dem typischen demographischen Querschnitt einer (Film)Highschool: der süße Schüchterne (Max Thieriot fungiert als Identifikationsfigur), sein nerdiger Kumpel, das hübsche Biest, die religiöse Moralapostolin, der gemeine Bully sowie ein afro-amerikanischer und asiatischer Junge ohne nennenswerte Eigenschaften. Letzterer wird das erste Opfer des Rippers, der mit langen Dreadlocks eine gewisse Ähnlichkeit mit Rob Zombie zu seinen White-Zombie-Tagen aufweist. Ohne viel Spannung oder sehenswerte Slashereffekte stirbt einer nach dem anderen aus der Gruppe sowie ein paar weitere Pechvögel. Die Verdachtsmomente, die auf verschiedene mögliche Täter hindeuten, bleiben unausgegoren und die Erklärung ist wenig überzeugend. Die schauspielerischen Leistungen der weitgehend unbekannten Akteure sind durchschnittlich, regelrecht ärgerlich sind die quasi nicht vorhandenen 3D-Effekte (der Film wurde im nachhinein konvertiert). Das Gesamtergebnis ist ein seelenloses Slasherflick mit spärlichen Schockmomenten, bei dem man glauben könnte, dass es hier lediglich um "my money to take" ging. ara.

Darsteller:  Max Thieriot   als Bug
  John Magaro   als Alex
  Denzel Whitaker   als Jerome
  Zena Grey   als Penelope Bryte
  Nick Lashaway   als Brandon O'Neal
  Jeremy Chu   als Jay
  Emily Meade   als Fang
  Raúl Esparza   als Abel
  Jessica Hecht   als May
  Frank Grillo   als Paterson
  Danai Jekesai Gurira   als Jeanne-Baptiste
  Harris Yulin   als Dr. Blake
  Shareeka Epps   als Chandelle
  Elena Hurst   als Maria
  Dennis Boutsikaris   als Principal Pratt
  Trevor St. John   als Lake
  Eric Zuckerman   als Gus
  Felix Solis   als Mr. Kaiser
  Shannon Walsh   als Melanie Pratt
  Alexandra Wilson   als Sarah
  Alberto Vasquez   als Officer Ramirez
  Lou Sumrall   als Quint
 
Regie:  Wes Craven  
Buch:  Wes Craven  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Petra Korner  
Produzent:  Wes Craven  
  Anthony Katagas  
  Iya Labunka  
 

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