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Nach 7 Tagen ausgeflittert

Situationskomik mit Ben Stiller, der auf Hochzeitsreise erst die Defizite seiner Frau Lila, dann die perfekte Alternative, Traumfrau Miranda, entdeckt.


Nach 7 Tagen ausgeflittert

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Erhältlich seit:
14.03.2008

Originaltitel: The Heartbreak Kid

Komödie

USA 2007
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 12

Ben Stiller
Michelle Monaghan
Malin Akerman

Regie: Peter Farrelly, ...
Paramount Home Entertainment

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Komödie, in der Ben Stiller wenige Tage nach seiner Hochzeit feststellen muss, dass er die falsche Frau geheiratet hat.

Eddie hat keine Lust mehr auf die Sprüche seines Vaters (Foto: Universal) Großansicht

Eddie hat keine Lust mehr auf die Sprüche seines Vaters (Foto: Universal)

Um sich nicht länger den Hänseleien seines Vaters ausgesetzt zu sehen, zögert Eddie Cantrow (Ben Stiller) nicht lange, als er sich in die blonde Sexbombe Lila (Malin Akerman) verliebt, und heiratet sie. Schon auf dem Weg in die Flitterwochen nach Mexiko stellt Eddie fest, dass er lieber etwas länger hätte warten und Lila besser kennen lernen sollen: Nach und nach kommen unangenehme Seiten zum Vorschein, und auch ihr zunehmender sexueller Appetit irritiert Eddie.

Als eine Allergie Lila in Mexiko ans Bett fesselt, lernt er die tolle Miranda (Michelle Monaghan) kennen. Sofort ist Eddie klar: Sie ist das wahre Mädchen seiner Träume.

Lila ist zwar sexy, aber irgendwie nicht die Richtige (Foto: Universal) Großansicht

Lila ist zwar sexy, aber irgendwie nicht die Richtige (Foto: Universal)

Farrellys in Hochform

Neun Jahre nach "Verrückt nach Mary" haben sich die Farrelly-Brüder und Ben Stiller erneut für eine tabulose Komödie zusammengetan, ein Remake von Elaine Mays "Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht" von 1972, damals mit Charles Grodin und Cybill Shepherd in den Hauptrollen.

Clever variieren die Brüder das damalige Drehbuch von Neil Simon und formen daraus einen Stoff, wie nur sie ihn erzählen können. Es ist eine Rückkehr zu alter Hochform, denn die Mischung aus vulgärem Witz und großem Herz funktioniert hier perfekt.

Nach 7 Tagen ausgeflittert

In der neuen Komödie der Farrelly-Brüder geht Ben Stiller mit einer Traumfrau ins Ehebett und trotzdem durch die Hölle.

Zieht man nach einigen seiner größten Hits Bilanz, lautet das Stiller-Memorandum: Für den Bund des Lebens erträgt Mann ein Martyrium. In "Meine Braut, ihr Vater und ich" quälte Robert De Niro Brautwerber Stiller in die Ehe, in "...und dann kam Polly" wurde Bad-Luck- Ben noch auf der Hochzeitsreise von seiner Frau betrogen. Peter und Bobby Farrelly, die mit "Ein Mann für eine Saison" zuletzt einen Exkurs zur charmanten Lovestory unternahmen, treiben diese Entwicklung jetzt auf die Spitze: Ihre "erwachsene Sexkomödie", so die verharmlosende Selbstbeschreibung, ist auf den ersten Blick ein Plädoyer für das geduldige Warten auf harmonische Zweisamkeit, im Grunde aber eine bitter-komische Warnung vor der Ehe. "Happy Wife, Happy Life!", verrät ein verheirateter Kumpel von Stillers Figur Eddie das Rezept für ein funktionierendes Duo, aber erst am Ende des Films die Nebenwirkungen, die dieses Motto für ihn bedeutet. Single Eddie ist da aber längst infiziert, lässt gewohnte Sicherheitsbarrieren einstürzen, als er die Blondine Lila (Newcomerin Malin Akkerman) aus der Abteilung unbemannte Traumfrau kennen lernt. Weil nur die Ehe die neue Eroberung vor der Versetzung nach Europa bewahren kann, willigt Eddie ein. Doch auf der Hochzeitsreise nach Mexiko entdeckt er an Lila Seiten, die ihn in seinen Albträumen begleiten. Das attraktive Mädchen ist eine nonstop aktivierte Karaokemaschine, hat einen defekten Nasenkanal mit peinlichen Konsequenzen, eine Vergangenheit als Kokserin und Lust auf harten Sex mit zirkusreifen Positionen. Erotischen Slapstick kosten die Farrellys genüßlich aus wie insgesamt auch die Demontage der Traumfrau zum Beziehungsballast, der Geld und Nerven kostet. Ein höllischer Sonnenbrand Lilas macht schließlich den Weg frei für Eddies Alternativkontakt Miranda (Michelle Monaghan), die er am mexikanischen Luxusresort kennen und lieben lernt, ohne seine Zweitbeziehung der jeweils anderen Frau zu outen. Das führt zu Missverständnissen und Verwicklungen, aus der diese Komödie ihre Nahrung für Situationskomik bezieht. Wie in vielen seiner anderen Lustspiele auch ist Stiller in diesem Remake von Elaine Mays Siebzigerjahrehit "Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht" ein Punchingball für Peinlichkeiten und Demütigungen, die er hinnimmt, ohne sich erkennbar zur Wehr zu setzen. Sein Publikum liebt diese Rolle und sollte somit auch diesem Szenario, das die bittere Note des von Neil Simon verfassten Originals noch verschärft, seine Sympathien schenken. Zumal ja jeder, wie auch auch die PR-Kampagne des Films, weiß, dass Liebe weh tut. kob.

Nach 7 Tagen ausgeflittert

Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte "Ich will" über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Früh-start hingelegt hat. Die Gebrüder Farrelly präsentieren mit Nach 7 Tagen - Ausgeflittert die wohl abgefahrenste Interpretation des 'Junge-trifft-Mädchen-Genres'!

Quelle: Paramount

Kommentar der Farrelly-Brüder - Entfernte Szenen - Gag Reel - Die Farrelly-Brüder in: eine französische Tradition - Ben & Jerry - Heartbreak-Halloween

Quelle: Paramount

Darsteller:  Ben Stiller   als Eddie
  Michelle Monaghan   als Miranda
  Malin Akerman   als Lila
  Carlos Mencia   als Onkel Tito
  Jerry Stiller   als Doc
  Rob Corrdry   als Mace
  Scott Wilson   als Boo
  Danny R. McBride   als Martin
 
Regie:  Peter Farrelly  
  Bobby Farrelly  
Buch:  Peter Farrelly  
  Bobby Farrelly  
  Scot Armstrong  
  Leslie Dixon  
  Kevin Barnett  
Musik:  Brendan Ryan  
  Bill Ryan  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Bradley Thomas  
  Ted Field  

Ben Stillers Liebespein

Hollywoodstar Stiller flüchtet sich in die Pilates-Methode, um seinen Körper geschmeidiger zu machen.

Von Sexschmerzen entspannt Ben Stiller bei Pilates (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Von Sexschmerzen entspannt Ben Stiller bei Pilates (Foto: Kurt Krieger)

Spaß im Bett fühlt sich anders an, muss sich Ben Stiller gedacht haben. Denn anstatt die Freuden der Liebe zu genießen, krümmte sich der Topkomiker vor Schmerzen nach den Dreharbeiten zu seiner neuen Lachnummer "Nach 7 Tagen - Ausgeflittert". Die Bettszenen mit seiner Partnerin Malin Akerman waren für den 41-Jährigen zu heiß.

Die Ursache und die Lösung für sein Problem hat der Spaßmacher bereits gefunden: "Ich bin nicht mehr so beweglich, wie ich gern wäre. Nach diesen Sexszenen hatte ich echt Schmerzen. Seit dem Film mache ich Pilates, das hat mir geholfen, mich zu öffnen."

Hochzeit mit Folgen

Am Set konnte ihm auch seine attraktive 29-jährige Filmpartnerin nicht helfen. Und die Regiebrüder Peter und Bobby Farrelly erst recht nicht - obwohl sie eigentlich Schuld an Bens Misere sind. Die beiden verlangten von ihrem Star im Remake von Elaine Mays 70er-Jahre-Hit "Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht" alles ab.

Darin spielt Ben Stiller den Frischvermählten Eddie, der während der Hochzeitsreise feststellt, dass seine junge Braut einen Sprung in der Schüssel hat. Als sie sich in den Flitterwochen in Mexiko auch noch in einen anderen Typen verliebt, ist es für Eddie an der Zeit zu handeln. Er öffnet sich anderen Frauen!

 

Nach 7 Tagen ausgeflittert in der Fotoshow

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