Blu-ray Disc Leihvideo

Nachts im Museum 2

Fortsetzung der effektereichen Hitkomödie mit Ben Stiller.


Nachts im Museum 2

Leihvideo

Erhältlich seit:
23.10.2009

Originaltitel: Night at the Museum: Battle of the Smithsonian

Komödie/ Fantasy

USA 2009
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Ben Stiller
Amy Adams
Owen Wilson

Regie: Shawn Levy
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(3 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
In der heiß ersehnten Fortsetzung des Comedy-Blockbusters bekommt es Nachtwächter Ben Stiller diesmal mit Napoleon, Al Capone und Ivan dem Schrecklichen zu tun.

Jedediah und Octavius sind wieder mit dabei (Foto: Fox) Großansicht

Jedediah und Octavius sind wieder mit dabei (Foto: Fox)

Mehr als drei Millionen deutsche Kinogänger waren begeistert, als Komödien-Star Ben Stiller in der Rolle des bedauernswerten Nachtwächters Larry Daley verzweifelt versuchte, "Nachts im Museum" die plötzlich zum Leben erweckten Kreaturen wieder in den Griff zu bekommen. Einige Szenen aus dem ersten Teil sind bestens in Erinnerung geblieben. Zum Beispiel die, in der ein wildgewordenes Tyrannosaurus-Skelett dem armen Larry hinterher jagt oder als sich ein freches Äffchen mit dem Nachtwächter einen Ohrfeigen-Marathon liefert.

Jetzt kommt endlich die heiß ersehnte Fortsetzung dieses turbulenten Fantasy-Spaßes in die Kinos. Und das Warten hat sich gelohnt. Denn die Macher um Regisseur Shawn Levy haben nicht nur tief in die Spezialeffekte-Kiste gegriffen, sondern auch alle wichtigen Figuren aus dem Original wiederbelebt. Trotzdem erzählen sie eine völlig neue Geschichte mit Charakteren, die wir alle aus dem Geschichtsunterricht kennen.

Larry trifft diesmal auf Fliegerei-Legende Amelia Earhart (Foto: Fox) Großansicht

Larry trifft diesmal auf Fliegerei-Legende Amelia Earhart (Foto: Fox)

Die Tafel schlägt wieder zu

Auch in "Nachts im Museum 2" bleibt Larry (Ben Stiller) das Pech treu. Obwohl es ihm damals gelungen ist, die Exponate wieder in den Ruhezustand zu versetzen, ist er seinen Arbeitsplatz los. Der Grund: Die Ausstellungsstücke wurden - moderner Technik sei Dank - durch Hologramme ersetzt und ins Smithsonian nach Washington, dem größten Museum der Welt, verfrachtet.

Doch schon kurz darauf wird Larrys Hilfe bitter benötigt. Denn die mysteriöse Tafel von Ahkmenrah hat erneut und quasi über Nacht mal so nebenbei rund 136 Millionen Museums-Stücke aufgeweckt. Diesmal bekommt es der furchtlose Nachtwächter unter anderem mit Kaiser Napoleon, dem Gangster-Boss Al Capone und Ivan dem Schrecklichen zu tun.

Napoleon und Ivan der Schreckliche geraten aneinander (Foto: Fox) Großansicht

Napoleon und Ivan der Schreckliche geraten aneinander (Foto: Fox)

Ab ins Museum!

Aber auch auf der Seite der Guten gibt es Veränderungen: Neben Cowboy Jedediah (Owen Wilson) und Präsident Teddy Roosevelt (Robin Williams) überrascht der Film mit vielen weiteren neuen Figuren, die uns allen aber sehr wohl bekannt sind. Fazit: Wer jetzt immer noch denkt, Museen seien öd, der sollte das zweite Nachtwächter-Spektakel auf keinen Fall verpassen.

Nachts im Museum 2

Neues Museum, neues Glück: Diesmal verbringt Ben Stiller nur eine Nacht mit zum Leben erweckten Artefakten. Die Spezialeffektabteilung musste dennoch Überstunden machen. Und ist der eigentliche Star des Sequels.

Als Ben Stiller in der Wintersaison 2006 als Nachtwächter drei Nächte im total ausgeflippten New Yorker Museum of Natural History inmitten zum Leben erwachter Artekfakte der Erdengeschichte verbringen musste, lernte er neue Selbstachtung und Eigenverantwortung. Und das Publikum, das weltweit in Massen erschienen war, um sich von dem vergnügten Spezialeffektefest unterhalten zu lassen, wurde mit der nicht zu unterschätzenden Erkenntnis entlassen, dass Wissen Macht ist - und nichts wissen auch nichts ausmachte, wenn man seinen Spaß in diesem Film haben wollte. Die Fortsetzung verzichtet auf etwaige edukative Umständlichkeiten, erweitert den Spielraum auf ein deutlich größeres Museum, erhöht gleichzeitig die Dringlichkeit durch zeitliche Verdichtung auf nur noch eine lange Nacht wilden Getümmels und vereint den nunmehr als Erfinder nutzloser Dinge erfolgreichen Protagonisten Larry Daley, den Stiller nun zwar mit der gleichen Haarfarbe wie Gerhard Schröder, aber immer noch als ewigen Kindskopf spielt, mit dem Sammelsurium an Figuren, das man im ersten Teil lieb gewinnen durfte: Teddy Roosevelt und Pocahontas sind wieder mit dabei, wie auch Steve Coogan und Owen Wilson als herumalbernder Zenturio und Cowboy oder das freche Äffchen und das domestizierte Tyrannosaurus-Skelett.

Als wollte man "Jumanji" mit "Toy Story" kreuzen, ist Larrys Engagement drei Jahre nach seinem letzten Tête-à-tête mit der Menschheitshistorie gefragt, weil seine Mitstreiter von einst aufs Altenteil abgeschoben und eine triste Existenz verpackt in irgendwelchen Kellern des Washingtoner Smithsonian fristen sollen. Dort treffen Stiller und Co. auf den ersten wirklichen Bösewicht des "Nachts im Museum"-Universums, den ägyptischen Pharao Kai Mun Rah, den Stiller-Buddy Hank Azaria als augenrollende, wild lispelnde Variation seines Blue Raja aus "Mystery Men" anlegt und dabei auf den Pontius-Pilatus-Effekt aus "Das Leben des Brian" setzt. Unterstützt von Al Capone, Iwan dem Schrecklichen und Napoleon will der seiner dunklen Armee aus dem Jenseits den Weg ins Hier und Jetzt weisen, als hätte es nahezu identische Prämissen in "Die Mumie 3" und "Hellboy 2" nie gegeben. Die Guten finden Verstärkung durch Amelia Earhart, von Amy Adams kess-burschikos gespielt, und - im vielleicht eklatantesten Fall von unverzeihlicher Geschichtsklitterung - General Custer, der sich als ziemlich ordentlicher Indianerfreund präsentiert und tierisch unter Little Bighorn leidet. Dazu kommt ein bereits aus dem Trailer bekannter Gastauftritt von Jonah "Superbad" Hill, Ricky Gervais gesellt sich noch einmal kurz als Museumsdirektor zum Ensemble und spielt sich selbst. Den Rest erledigt die Spezialeffektabteilung, die Regisseur Shawn Levy aus allen Rohren feuern lässt. Nur in manchen nicht ganz so gut gelungenen Momenten mit den Minis Wilson und Coogan kann man ihr an den Karren fahren. Herausragend ist die Sequenz im Kunsttrakt des Museums, in der Hoppers "Boulevard of Broken Dreams" und Woods "American Gothic" in die Handlung integriert werden, um danach Stiller und Adams förmlich in Alfred Eisenstadts berühmtem Foto "The Kiss" verschwinden zu lassen. Soviel Pfiff darf man sich vom Rest des Films nicht erwarten. Aber immerhin drückt er so stark aufs Tempo, dass man ihm niemals richtig anmerkt, dass hier alles nach Schema F abläuft. Will Spaß machen. Und macht Spaß. Auch wenn's etwas albern ist. ts.

Darsteller:  Ben Stiller   als Larry Daley
  Amy Adams   als Amelia Eahart
  Owen Wilson   als Jedediah
  Hank Azaria   als Kah Mun Rah
  Christopher Guest   als Ivan der Schreckliche
  Alain Chabat   als Napoleon Bonaparte
  Ricky Gervais   als Dr. McPhee
  Steve Coogan   als Octavius
  Jon Bernthal   als Al Capone
  Bill Hader   als General George Armstrong Custer
  Robin Williams   als Teddy Roosevelt
  Dick van Dyke   als Cecil
 
Regie:  Shawn Levy  
Buch:  Robert Ben Garant  
  Thomas Lennon  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Shawn Levy  
  Chris Columbus  
  Michael Barnathan  

Ben Stiller verschenkt pinkelndes Kamel

Vor laufenden Kameras hat Ben Stiller in der Latenight-Show von TV-Star Jimmy Kimmel dem Gastgeber ein Kamel geschenkt. Das Tier bepisste sich vor Freude.

Brachte Showmaster Jimmy Kimmel mit einem Kamel komplett aus dem Konzept: Ben Stiller (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Brachte Showmaster Jimmy Kimmel mit einem Kamel komplett aus dem Konzept: Ben Stiller (Foto: Kurt Krieger)

Die Überraschung ist Ben Stiller gründlich gelungen - das ließ sich am verdutzten Gesichtsausdruck von TV-Showmaster Jimmy Kimmel ablesen. Der konnte nicht fassen, was sich in seinem Fernsehstudio abspielte, als Ben Stiller ins Scheinwerferlicht trat. Der Komiker kam nicht alleine, um seinen neuen Lacherfolg "Nachts im Museum 2" vorzustellen, sondern hatte noch einen gewichtigen Pelzträger in Gestalt eines Kamels im Schlepptau.

Mit den schlichten Worten: "Das ist für dich!" überreichte er das Wüstenschiff. Kimmel war sichtlich verwirrt und wollte eine Erklärung von Stiller. Die lieferte der Kalauerkönig auch prompt: "Ich weiß, wie gern du Kamele hast - deshalb ist das nun dein Kamel, direkt aus der Sahara", scherzte der Komödiant und setzte noch einen drauf: "Das ist für den Mann, der Kamele mehr liebt als alles andere." Als Kimmel sein Trampeltier begutachten wollte, begann dieses vor lauter "Freude" auf den Boden zu pinkeln. Stiller kommentierte das Geschehen mit den Worten: "Laut Wikipedia liebst du Kamele. Ich hatte eine Menge Ärger auf mich genommen. Jetzt bin ich fast etwas verlegen, weil ich dachte, du magst Kamele." Den Höckerträger genierte es wenig. Er urinierte munter weiter!

 

Nachts im Museum 2 in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Ben Stiller

Comedy-Ass Ben Stiller spezialisierte sich als Schauspieler zunächst auf die Darstellung von Männern, die in peinliche Situationen geraten und...

 

Star

Amy Adams

Anfangs als jungendliche Naive vom Dienst eingesetzt und von Steven Spielberg mit der Rolle der Krankenschwester Brenda betreut, die Leonardo Di...