
Im Auftrag einer Londoner Anwaltskanzlei fährt Jonathan Harker nach Bistritz, um dem transsylvanischen Grafen Dracula ein Haus anzubieten. Im Schloss fallen drei Vampirinnen über ihn her. Harker kann fliehen, stürzt aus dem Fenster, erwacht in der Budapester Privatklinik von Dr. Van Helsing. Dracula saugt Harkers Freundin Lucy und deren Freundin Mina aus, will mit einem russischen Schiff zurück. Van Helsing und Harker befördern die Vampirinnen ins Jenseits und töten Dracula, indem sie ihn in Brand stecken und im Sarg von der Schlossmauer werfen.
Bis aufs Finale relativ werktreue spanische Version des Bram-Stoker-Klassikers. Der durch Erotik-, Sex- und Horrorfilme bekannte Jess Franco ("Necronomicon"), der über 100 Spielfilme inszenierte, engagierte Christopher Lee, der in den Produktionen der Hammer-Studios den Grafen gespielte hatte, und ließ ihn noch vor Werner Herzogs "Nosferatu" (1979) einen altersmüden, matten, silberhaarigen Vampirfürst spielen. Klaus Kinski (Herzogs "Nosferatu") ist der wahnsinnige Helfer Renfield, der in der Anstalt Fliegen verspeist. Ein Kultfilm des Genres.