Eigentlich sucht sie nur einen Job, doch dann findet Nanny Scarlett Johansson ausgerechnet an Manhattans Upper East Side Mr. Right.
Großansicht
Schließen
Annie und Grayer haben keinen Bock auf die Society (Foto: Central)
Annie und Grayer haben keinen Bock auf die Society (Foto: Central)
In Afrika gibt es ein Sprichwort, das sagt: "Man braucht ein ganzes Dorf um ein Kind groß zu ziehen." Beim überzüchteten Stamm der Millionärsgattinen an New Yorks Upper East Side reicht dazu eine einzige Person: die Nanny! Dieses Schicksal ereilt Annie Braddock (Scarlett Johansson), die nach ihrem College-Abschluss in New Jersey einfach nicht weiß, was sie machen soll, und ihr erstes Bewerbungsgespräch in Manhattan gründlich in den Sand setzt.
Den zufälligen Zusammenprall mit dem fünfjährigen Grayer im Central Park nimmt sie als Wink des Schicksals: Seine gestresste, hochkultivierte Mom sucht händeringend ein neues Kindermädchen, und so wird aus Annie: Nanny.
Ihr neuer Lebensinhalt: erstens den verzogenen Sprössling der High-Society-Familie unter Kontrolle halten, zweitens sich gegen die versnobte Mrs. X (großartig: Laura Linney) behaupten, die Annie wie ihre Dienstmagd behandelt und mit der Aufrechterhaltung des schönen Scheins ihrer Ehe vollauf beschäftigt ist, und drittens Mr. X aus dem Weg gehen, der sich nur für Business und Geliebte interessiert.
Großansicht
Schließen
Mrs. X hält ihre Scheinwelt am Leben (Foto: Central)
Mrs. X hält ihre Scheinwelt am Leben (Foto: Central)
Chaos statt Charity
Als sich Annie und Grayer gegen ein Leben mit Lunchverabredungen, Charity-Dinnern, Yoga-Stunden und Tofu-Gerichten verbünden und auch noch der schnuckelige Nachbar mitmischt, ist das Chaos perfekt.
Das "American Splendor"-Team Robert Pulcini und Shari Springer Berman adaptierten den Bestseller "Die Tagebücher einer Nanny" mit viel Humor, satirischen Seitenhieben auf die Glamour-Society à la "Der Teufel trägt Prada" und einem kräftigen Schuss Romantik. Das blendend aufgelegte Spitzen-Ensemble dankt es ihnen - Fun pur.