
Als Narkoleptiker, also jemand, der bei Aufregung oder auch Langeweile leicht mal im Stand wegpennt, hat es Gustave Klopp nicht leicht bei Damenwahl und Arbeitssuche. Zum Ausgleich immerhin hat ihm der liebe Gott das Talent zum Comiczeichnen in die Wiege gelegt. Das allerdings zahlt sich zunächst mal für den betrügerischen Psychologen Pupkin aus, der die Werke des zwischenzeitlich komatösen Gustav stiehlt und gewinnbringend vermarktet. Als Gustav erwacht, ist seine Rache beinahe fürchterlich.
Entspannte Haltung ist erste Bürgerpflicht, wenn in dieser liebenswert schrulligen und völlig aus der gallischen Filmart geschlagenen Freak-Fantasydramödie in bester Tradition des Jerry-Lewis-Klassikers "Der Agentenschreck" (Vampirlady!) Slacker durchs Weltall fliegen, Van Damme (Cameo!) übereifrigen Epigonen ins Gewissen redet und niemand irgend etwas wirklich böse meint. Dabei aufwendig inszeniert, tadellos gespielt und von hintergründigem Witz dicht durchwoben. Mit besten Empfehlungen vom Fantasy Filmfest 2005.