DVD Leihvideo

Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?

Erotisches französisches Drama, in dem eine Ehefrau eine Prostituierte beauftragt, mit ihrem Mann zu schlafen, von dem sie glaubt, dass er sie betrügt.


Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.12.2004

Originaltitel: Nathalie ...

Drama

Frankreich 2004
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 16

Fanny Ardant
Emmanuelle Béart
Gérard Depardieu

Regie: Anne Fontaine
EuroVideo Bildprogramm

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Französisches Erotik-Drama, in dem eine Ehefrau eine Prostituierte beauftragt, mit ihrem Mann zu schlafen - denn sie glaubt, ihr Gatte betrügt sie.

Affäre mit Folgen: Bernard (Foto: Concorde) Großansicht

Affäre mit Folgen: Bernard (Foto: Concorde)

Eine betrogene Ehefrau (Fanny Ardant) engagiert eine Prostituierte (Emmanuelle Béart), um mit ihrem Mann (Gérard Depardieu) zu schlafen und ihr alle Details darüber zu berichten.

Das ist der aufregende Ausgangspunkt für ein Drama voll Liebe und Leidenschaft, das Regisseurin Anne Fontaine mit einem Ensemble von französischen Superstars auf der Leinwand explodieren lässt.

Es ist eine Geschichte, wie sie in den besten, aber etwas in die Jahre gekommenen Ehen vorkommen kann.

Nathalie und Catherine kommen sich näher (Foto: Concorde) Großansicht

Nathalie und Catherine kommen sich näher (Foto: Concorde)

Verborgene Wünsche

Fanny Ardant brilliert als Catherine, die mit einer mutigen Aktion den Teufelskreis aus Eifersucht und Verletzung sprengt und durch die Affäre ihres Mannes ihre eigenen Wünsche und Begierden wieder entdeckt.

In dem gefährlichen Dreiecksspiel hält sie die Fäden fest in der Hand. Doch nur solange, bis sich die Beziehung zu Nathalie - Emmanuelle Béart in ihrer erotischsten Rolle - verselbständigt.

Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?

Hoch sind die Erwartungen angesichts Cast und Plot dieses erotischen Dramas der französischen Regisseurin Anne Fontaine, das mit Fanny Ardant, Emmanuelle Béart und Gérard Depardieu in den Hauptrollen vielversprechend besetzt ist. Tatsächlich ist hier gerade "La Béart" - mit 38 Jahren in ihrer erotischsten und attraktivsten Rolle überhaupt - den Kinobesuch wert, während Regisseurin Anne Fontaine ("Nettoyage a sec") weitgehend oberflächlich und vorhersehbar inszeniert und kaum in die Tiefe der Charaktere vordringt. Mit Michael Nymans Score und der Kamera von Jean-Marc Fabre hinterlässt "Nathalie..." einen überraschend kühlen und unaufgeregten Eindruck.

Wie Francois Ozon mit "Swimming Pool" sieht auch Fontaines Szenario ein reizendes weibliches Objekt der Begierde vor, das eine reife ältere Frau dazu inspiriert, ihr sexuelles Bewusstsein zu entdecken. Hier werden die bei Ozon von Ludivine Sagnier und Charlotte Rampling gespielten Parts nicht weniger spektakulär von Emmanuelle Béart und Fanny Ardant eingenommen. Aber ganz anders als im suspense-geladenen Meisterwerk Ozons ist hier ein Seitensprung des Ehepartners Ausgangspunkt für ein erotisches Seelendrama: In der Rolle der betrogenen Catherine engagiert Ardant eine jüngere Prostituierte (Béart), die den fremdgehenden Gatten Bertrand (Depardieu) verführen und dessen Treue testen soll.

Die attraktive Dominatrix, die sich Nathalie nennen soll, wird dafür bezahlt, Catherine regelmäßig alle - insbesondere die erotischen - Details der Affäre zu berichten. Die erfährt auch der Zuschauer so lediglich aus den Dialogen der Frauen und der Perspektive der Ehefrau. Schockiert und gleichermaßen fasziniert von den pikanten Schilderungen sucht diese immer häufiger Nathalies Nähe, besucht sie bei ihrem Teilzeitjob als Kosmetikerin, nimmt sie mit zu Abstechern bei ihrer Mutter und mietet ihr eine Wohnung, während die kühle, abgeklärte Professionelle ihre berufliche Aufstiegschance gekommen sieht. Wenig überrascht daher das Ende der Affäre, mit dem Regisseurin Fontaine genau diese erwartungsgemäß in Frage stellt.

Wie schon Fontaines Venedig-Gewinner "Nettoyage a sec" ist "Nathalie..." mit technisch versierter und sicherer Hand inszeniert, zeichnet sich durch brillante stimmungsvolle Kameraarbeit und einen effektiven Score aus, verharrt jedoch damit an der Oberfläche von Figuren und Plot. Fontaine zeigt, wie die verletzte Ehefrau die dominante Rolle in ihrer Partnerschaft zurückgewinnt, ohne dass der von ihr sexuell manipulierte und kontrollierte - passive - Gatte dies bemerkt. Zugleich verstrickt sich die bourgeoise Intellektuelle in das Spiel mit der - überlegeneren - Prostituierten aus der Arbeiterklasse, wobei sich die Chemie zwischen den beiden zweifellos großartigen Diven und ungleichen Charakteren, die reichlich Reibungsfläche bieten, nicht recht entzünden will. So beherrscht wie Ardants Catherine in jeder noch so kompromittierenden Situation, so zurückhaltend und unaufgeregt bleibt auch die Inszenierung dieses intelligenten Dramas, dessen erotischste Szenen sich im Kopf des Zuschauers abspielen. deg.

Darsteller:  Fanny Ardant   als Catherine
  Emmanuelle Béart   als Marlène / Nathalie
  Gérard Depardieu   als Bertrand
  Wladimir Yordanoff   als Francois
  Judith Magre   als Catherines Mutter
  Rodolphe Pauly   als Sohn
  Evelyne Dandry   als Barbesitzerin
  Ari Paffgen   als Mann an der Bar
  Aurore Auteuil   als Catherines Patientin
  Idit Cebula   als Ghislaine
  Sasha Rukavina   als Mariannne
  Marcha Polikarpowa   als Ingrid
  Marie-Christine Adam   als Medizinische Assistentin
 
Regie:  Anne Fontaine  
Buch:  Anne Fontaine  
  Jacques Fieschi  
  François-Olivier Rousseau  
Musik:  Michael Nyman  
Kamera:  Jean-Marc Fabre  
Produzent:  Alain Sarde  

Sex für Seyfried Verhandlungssache

"Ich habe die Tage bis zu dieser Szene gezählt."

Amanda Seyfried hat in "Chloe" eine Liebes-Szene mit einer Frau (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Amanda Seyfried hat in "Chloe" eine Liebes-Szene mit einer Frau (Foto: Kurt Krieger)

In "Mamma Mia!" gab Amanda Seyfried noch das unschuldig-süße Mäuschen. Damit ist jetzt Schluss: Als Prostituierte tritt Seyfried in ihrem neuen Film "Chloe", einem Remake des Erotikthrillers "Nathalie...", in die Fußstapfen von Emmanuelle Beart. Und genau wie in der Vorlage ist Sex der Dreh- und Angelpunkt - auch unter Frauen, in diesem Fall mit Julianne Moore.

Doch auch wenn Amanda Seyfried grundsätzlich nichts gegen freizügige Szenen hat, war das Ganze nicht ganz so einfach umzusetzen: "Wie viel Haut ich zu zeigen hatte, wurde im Vorfeld lange und genau verhandelt", so Seyfried. "Wir einigten uns schließlich auf eine nicht ganz so offenherzige Version. In Amerika tut man sich mit Sex-Szenen etwas schwer, auch wenn sie für einen Film notwendig sind."

Trotz Verhandlung - die Aufregung bleibt

Nervös war Amanda dann trotzdem: "Ich habe die Tage bis zu dieser Szene gezählt. Man weiß ja nie, wie sich so etwas entwickelt, wenn man so aufgeregt ist." Am Ende sei sie mit Julianne aber glücklich und unbeschadet in den vorgeschriebenen Laken gelandet: "Als es endlich so weit war, sagten wir uns 'OK, bringen wir es hinter uns'. Wir hüpften aus unseren Klamotten, sprangen ins Bett und drehten sieben Einstellungen."

Womöglich ist Amanda Seyfried nun nicht mehr ganz so selbstbewusst, wenn es um Nacktszenen auf der Leinwand geht. So verkündete der Jungstar im Vorfeld der Dreharbeiten verdächtig laut, kein Problem mit textillosen Auftritten zu haben. Wie viel Erfahrung das in Wahrheit erfordert, dürfte ihr nun klar geworden sein. Aber Amanda hat auch etwas gelernt: "Intime Szenen sind eine heikle Angelegenheit. Aber das kann einem mit Intimität auch im wahren Leben passieren."

 

Nathalie - Wen liebst du heute Nacht? in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Fanny Ardant

Sie ist eine der Diven des französischen Films, die geheimnisvolle, strahlend schöne Femme fatale mit breiter Mundpartie und herausfordernden...

 

Star

Emmanuelle Béart

Mit 13 Jahren, nachdem sie Romy Schneider in "Mado" gesehen hatte, entschloss sich Emmanuelle Béart (geb. 1965), Tochter des...