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Nelken in Aspik

DEFA-Komödie, in der Armin Mueller-Stahl als untalentierter Werbezeichner gegen seinen Willen bis zum Generaldirektor aufsteigt.


Nelken in Aspik

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Erhältlich seit:
15.05.2008

Komödie

DDR 1976
Laufzeit: 90 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Armin Mueller-Stahl
Helga Sasse
Erik S. Klein

Regie: Günter Reisch
ICESTORM Entertainment

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Werbezeichner Wolfgang Schmidt ist zwar untalentiert, hat sich durch sein Redetalent aber dennoch einige Ämter im Haus der Werbung verschaffen können. Damit ist jedoch nach dem Verlust zweier Schneidezähne erstmal Schluss: Schmidt schämt sich ob seiner Zahnlücken und beschließt, lieber den Mund zu halten. Sein Schweigen wird allseits als Zeichen höherer Intelligenz gewertet, und so beginnt Schmidts unfreiwilliger beruflicher Aufstieg, der ihm zwischenzeitlich sogar den Posten des Generaldirektors einbringt, bevor sein Stern wieder sinkt und er endlich eine Stelle bekommt, die seinem Talent entspricht.

DEFA-Komödie mit satirischen Elementen, in der Günter Reisch ("Ach, du fröhliche...") die Personalpolitik in der DDR aufs Korn nimmt und dabei die Handlung durch Übertreibungen bis zur Farce steigert. Armin Mueller-Stahl spielt den Werbezeichner, dem sein unfreiwilliges Schweigen als Überlegenheit ausgelegt wird und dessen Versuche, seine eigene Karriere zu stoppen, genau das Gegenteil bewirken. Natürlich hat am Ende doch alles wieder seine realsozialistische Richtigkeit: unser Held wird Führer bei Stadtrundfahrten und kann das Herz von Helga Sasse gewinnen.

Werbezeichner Wolfgang Schmidt ist ein miserabler Zeichner, dafür aber ein gewandter Redner und hat zahlreiche gesellschaftliche Ämter im Haus der Werbung inne. Plötzlich erscheint Siegfried Huster von der übergeordneten Dienststelle, um einen neuen Mitarbeiter für die Hauptverwaltung auszuwählen. Schmidts Kaderakte macht Eindruck, und dessen als weise eingestuftes plötzliches schweigsames Verhalten auch – er hat gerade zwei Schneidezähne eingebüßt. So macht Schmidt schweigend Karriere und fühlt sich gar nicht wohl, weil er den Aufgaben nicht gewachsen ist. Alles was er unternimmt, um sich selbst zu Fall zu bringen, wird ein Erfolg. Nur bei seiner Kollegin Cilly kommt er mit seinem Schweigen nicht so recht voran. Als er es bis zum Generaldirektor gebracht hat, wird die Fehlbesetzung endlich erkannt. Es kommt zu seinem Fall – ins Glück. Er erobert Cilly und findet – wieder mit Zähnen – als Führer bei Stadtrundfahrten eine seinem Redetalent angemessene Beschäftigung.

Quelle: Icestorm

Biografien und Filmografien der Filmschaffenden
Der Augenzeuge berichtet
Bildergalerie zu den Dreharbeiten
Trailer

Quelle: Icestorm

Darsteller:  Armin Mueller-Stahl   als Wolfgang Schmidt
  Helga Sasse   als Cilly
  Erik S. Klein   als Siegfried Huster
  Helga Göring   als Kollegin Kühn
  Eva Maria Hagen   als Helene
  Herbert Köfer   als Freiherr
  Edwin Marian   als Bernie
  Eberhard Cohrs   als Eberhard Kurz
 
Regie:  Günter Reisch  
Buch:  Kurt Belicke  
  Günter Reisch  
Musik:  Reinhard Lakomy  
Kamera:  Günter Haubold  
 

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Armin Mueller-Stahl

Deutscher Schauspieler, Musiker, Schriftsteller, Maler und Regisseur. In der DDR gehörte er zu den populärsten Schauspielern in...