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Neues vom Wixxer

Das Kreativ-Team um Oliver Kalkofe zündet mit seiner zweiten Edgar-Wallace-Persiflage ein Gag-Feuerwerk mit erstaunlich hoher Trefferquote.


Neues vom Wixxer (Einzel-DVD)

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Start: 29.10.2007

Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Oliver Kalkofe
Bastian Pastewka
Joachim Fuchsberger

Regie: Cyrill Boss, ...
Universum Film

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Chiefinspector Even Longer und seine rechte Hand Very Long sind bei der Verbrecherjagd selten am richtigen Platz (Foto: Constantin) Großansicht

Chiefinspector Even Longer und seine rechte Hand Very Long sind bei der Verbrecherjagd selten am richtigen Platz (Foto: Constantin)

Vor drei Jahren machten zwei brave Scotland-Yard-Polizisten ihm den Garaus. Jetzt schlägt ein neuer, nicht weniger unheimlicher und nicht weniger gefährlicher WiXXer zu, der so gar nicht mit sich spaßen lässt. So muss das bewährte Spaßduo Bastian Pastewka als Inspector Very Long und Oliver Kalkofe als Chiefinspector Even Longer wieder in die Puschen und sich auf die Fährte des Bösewichts setzen.

Erst einmal erleben die beiden eine Pleite. Auf dem gruseligen Friedhof wird der Informant vor ihren Augen gemeuchelt, ihnen fliegen Pfeile wie im Wilden Westen um die Ohren, der sich hinter einer Totenkopfmaske versteckende WiXXer entkommt und Longs Name findet sich auf einer ominösen Todesliste. Schlimm genug.

Lord Dickham muss seine Gattin nach einem Unfall runderneuern (Foto: Constantin) Großansicht

Lord Dickham muss seine Gattin nach einem Unfall runderneuern (Foto: Constantin)

Blaues Wunder hinter Klostermauern

Aber noch schlimmer ist es, dass die schöne Victoria Dickham (Christiane Paul), Tochter von Lord Dickham, Ex-Chef von Scotland Yard, auch zu den ausgewählten Opfern gehört. Ausgerechnet in diese süße Maus hat sich Even verguckt und lässt sich im Liebestaumel gar seine Rückenstoppeln schmerzhaft entfernen.

Gegen seinen Rat fährt die blaublütige Lady ganz unbekümmert mit Papa und Stiefmama ins Kloster Vokuhila, wo sie ihr blaues Wunder erlebt. Wie gut, dass Long und Longer die Schutzengel spielen, auch wenn sie sich meistens im Weg stehen. Wer sich am Ende im alten Gemäuer als der WiXXer entpuppt, sei nicht verraten. Nur so viel: die Überraschung ist perfekt.

Wer sich hinter der Totenkopfmaske verbirgt, weiß weder Irrenarzt Alfons Hatler noch Inspector Very Long (Foto: Constantin) Großansicht

Wer sich hinter der Totenkopfmaske verbirgt, weiß weder Irrenarzt Alfons Hatler noch Inspector Very Long (Foto: Constantin)

Durchgeknallt und komisch

Bis dahin tobt eine verrückte Meute über die Leinwand, darunter Christian Tramitz als Evens Bruder Much, der mit einer rasanten Tanzszene sogar "Drei Engel für Charlie" aus der Fassung bringt, Christoph Maria Herbst als Irrenarzt Alfons Hatler, der mit schnarrender Stimme die Weltherrschaft anstrebt, oder Oliver Welke als durchgeknallter Pathologe. Und dass Joachim Blacky Fuchsberger, geübter Darsteller in Edgar-Wallace-Filmen, mitspielt, ist auch eine Referenz an die kultigen Krimis.

Denn die Macher schwelgen im tollsten Schwarz-Weiß, bis der Hebel im Kloster mal umgelegt und alles in Farbe getaucht wird. Populäre Gags, urkomische Szenen und Blödeleien am laufenden Band machen "Neues vom WiXXer" zum ultimativen Samstagabendfilm. In dieser Persiflage darf heftig gelacht werden!

London: In nebligen Gassen treiben schwere Jungs und leichte Mädchen ihr Unwesen. Jede Teepause könnte die letzte sein, gäbe es nicht Chief Inspector Even Longer (OLIVER KALKOFE) und seinen treuen Begleiter Inspector Very Long (BASTIAN PASTEWKA). Seit die beiden Superhelden von Scotland Yard vor drei Jahren den WiXXer zur Strecke brachten, ist das Leben in der Metropole des Schreckens etwas weniger schrecklich. Und ähnlich wie beim Wetter machen die Londoner das Beste daraus.

Auch an diesem Tag spielen sie Bingo oder zetteln auf Mallorca Streit um Pool-Liegen an. Nicht ahnend, dass die Gefahr, den Porridgelöffel vorzeitig abzugeben, wieder dramatisch steigt. Denn: Es gibt Neues vom WiXXer! Eine lange Liste mit Todeskandidaten nämlich, die Long und Longer in schweißnassen Händen halten. Auf ihr stehen wohlbekannte Namen: Inspector Long soll innerhalb der nächsten 24 Stunden das Zeitliche segnen ebenso wie Victoria Dickham (CHRISTIANE PAUL), die schöne Geliebte von Chief Inspector Longer und Tochter des legendären Ex-Chefs von Scotland Yard, Lord David Dickham (JOACHIM FUCHSBERGER). Und da sich im geräumigen Kühlraum des Yard-Pathologen Dr. Brinkman (OLIVER WELKE) die ersten Leichen stapeln, ist jedem klar, dass die Drohung des WiXXers sehr ernst zu nehmen ist.

Quelle: Universum Film

Neues vom Wixxer

Regie:  Cyrill Boss  
  Philipp Stennert  
Buch:  Oliver Kalkofe  
  Bastian Pastewka  
  Oliver Welke  
Musik:  Helmut Zerlett  
  Christoph Zirngibl  
Kamera:  Jochen Stäblein  
Produzent:  Christian Becker  
 
Darsteller:  Oliver Kalkofe   als Even Longer
  Bastian Pastewka   als Very Long
  Joachim Fuchsberger   als Lord Dickham
  Christiane Paul   als Victoria Dickham
  Sonja Kirchberger   als Lady Dickham
  Judy Winter   als Schwester Lucipha
  Hella von Sinnen   als Schwester Stefanie
  Christian Tramitz   als Much Longer
  Oliver Welke   als Dr. Brinkmann
  Christoph Maria Herbst   als Alfons Hatler
  Chris Howland   als Butler Hudson
  Wolfgang Völz   als Sir John
  Lars Rudolph   als Lars Rudolph

Vatikan spricht "Blues Brothers" heilig

Sie waren "im Namen des Herrn unterwegs" und jetzt hat es auch der Vatikan eingesehen: "Blues Brothers" mit Dan Aykroyd und John Belushi ist ein "Katholischer Klassiker"

Abgesegnet: Die "Blues Brothers" Dan Aykroyd und John Belushi sind laut Vatikan ein "katholischer Klassiker" (Foto: Croco Film) Großansicht

Abgesegnet: Die "Blues Brothers" Dan Aykroyd und John Belushi sind laut Vatikan ein "katholischer Klassiker" (Foto: Croco Film)

"Ah ja? Ich und der liebe Gott, wir haben uns geeinigt!" stellt Jake Elwood mit Nachdruck fest. Das war vor genau 30 Jahren und nun hat sich die Kirche John Belushis Statement, Gott hab' ihn selig, angeschlossen: Die offizielle Vatikanzeitung 'L'Osservatore Romano' verleiht "Blues Brothers" das Prädikat "Katholischer Klassiker" und empfiehlt ihn allen Gläubigen auf der Welt zur geistlichen Erbauung.

Tatsächlich strotzt das Drehbuch von Regisseur John Landis und 'Elwood' Dan Aykroyd nur so vor gutem Rat, ein besseres Leben zu führen. Sei es Verzicht auf unheiliges Vokabular ("Kacke Mann, sag' nicht dauernd Scheiße!"), Abkehr vom Laster ("Der Zigarettenanzünder ist im Arsch!") und eine tadellose Motivation ("Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!").

"Blues Brothers" in prima Gesellschaft mit Mel Gibsons "Passion Christi"

Die Story von "Blues Brothers" erzählt vom Versuch zweier Ganoven (John Belushi, Dan Aykroyd), ihrem einstigem Kinderheim eine Spende zukommen zu lassen. Ständig auf der Flucht vor der Polizei und einer Rotte Nazis erfahren Jake und Elwood Blues aber auch Unterstützung von Musik-Legenden wie James Brown, John Lee Hooker, Aretha Franklin und Ray Charles. Sexistische Entgleisungen ("Minnie the Mocher? Ich kannte mal 'ne Nutte, die hieß Minnie Mizola."), der Besitz von unbenutzten wie benutzten Präservativen und Ausflüge in musikalische Höllenfeuer ("Wir spielen beides: Country UND Western!") konnten die Kulturwächter des Vatikan nicht von ihrem frommen Entschluss abhalten. Selbst wiederholtes Nonnen-Mobben ("Pinguin-Tante!") fand Gnade.

Als "Katholischer Klassiker" abgesegnet befinden sich die "Blues Brothers" in himmlischer Gesellschaft. Mit diesem Prädikat hat der Vatikan beispielsweise "Die zehn Gebote", "Johanna von Orleans" mit Ingrid Bergman und Mel Gibsons Folterführer "Passion Christi" versehen. Das Kreuzweg-Drama "Monty Python's Das Leben des Brian" und "Neues vom Mixxa" sind (noch) nicht dabei ...

 

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