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New York für Anfänger

Komödie über einen britischen Autor mit mangelnder sozialer Kompetenz, der bei einem New Yorker Hochglanzmagazin von einer Peinlichkeit in die andere stolpert.


New York für Anfänger

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Erhältlich seit:
03.02.2011

Originaltitel: How to Lose Friends & Alienate People

Komödie/ Satire

USA 2008
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 6

Simon Pegg
Kirsten Dunst
Danny Huston

Regie: Robert B. Weide
Concorde Home Entertainment

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Traue keinem Promi: Aberwitziger Aufstieg und Fall eines Celebrity-Journalisten im Fegefeuer der Eitelkeiten.

Alison lässt sich von Sidney nicht beeindrucken (Foto: Concorde) Großansicht

Alison lässt sich von Sidney nicht beeindrucken (Foto: Concorde)

Dabei sein ist alles für den ehrgeizigen Sidney Young (Simon Pegg), Journalist in London und Herr über ein kleines Promi-Magazin. Aber so richtig kriegt er keinen Fuß in die Tür, die Schönen und Reichen feiern hinter der roten Absperrungskordel lieber unter sich. Und wenn er es doch mal schafft, sich irgendwo einzuschmuggeln - und sei es mit einem Schweinchen, von dem er behauptet, es sei Babe 2: Ruckizucki ist er wieder draußen.

Als Sidney ganz unten ist, klingelt das Telefon, das berühmte Hochglanzmagazin "Sharps" aus New York will ihn einstellen und hopp sitzt der Unglücksrabe im nächsten Flieger. Schon bei seinem ersten kumpelhaften Auftritt nervt er den in Zynismus erprobten Herausgeber (Jeff Bridges). Mit seiner ungehobelten Art irritiert er nicht nur die Kollegen, sondern auch die feine New Yorker Society und Hollywoods Berühmtheiten.

Der Chef ist mit Sidneys Leistung ziemlich unzufrieden (Foto: Concorde) Großansicht

Der Chef ist mit Sidneys Leistung ziemlich unzufrieden (Foto: Concorde)

Ein Brite entgleist

Der Engländer lässt fern der Heimat kein Fettnäpfchen aus, tanzt im angesagten Club grazil wie ein Elefant und entsorgt auch schon mal auf unkonventionelle Weise einen kläffenden Bello. Selbst Kollegin und Konkurrentin Alison (Kirsten Dunst) kann ihn nicht vor den schlimmsten Entgleisungen bewahren. Und da ist auch noch das Glamourgirl Sophie Maes (Megan Fox), auf die er ein Auge geworfen hat.

Im Big Apple gehen Frauen nur mit erfolgreichen Männern aus. Also muss Sidney sich anpassen und so glatt werden wie alle anderen. Was ihm allerdings nur kurzfristig gelingt. Wie schön, dass sich Simon Pegg am Ende zwischen Kirsten Dunst und Megan Fox für die Frau mit Herz entscheidet. Alles urkomisch, aber wahr.

Die total verrückte Geschichte aus dem Innern der Plastik- und Promi-Welt beruht auf den Memoiren des Journalisten Toby Young, der seine kuriosen Erfahrungen bei "Vanity Fair" zu Papier brachte. Im Show-Biz gehen die Uhren eben anders.

New York für Anfänger

Nachdem er in England Zombies ("Shaun of the Dead") und Marathonstrecken ("Run Fatboy Run") überlebte, zermürbt Komiker Simon Pegg Manhattans eitle Promi-Szene.

Toby Young, in Oxford, Cambridge und Harvard akademisch geadelter britischer Journalist und witziger Selbstdarsteller, scheiterte in den Neunzigern daran, das US-Hochglanzmagazin "Vanity Fair" mit Ehrgeiz, Alkohol und sozialer Inkompatibilität zu erobern. Seine Erfahrungen mit Stars und Sternchen, PR-Piranhas und Celebrityjournalisten schlugen sich in einem Bestseller nieder. "New York für Anfänger" ist dessen freie, slapstickhaft überspitzte und mit einem romantischen Schwerpunkt versehene Verfilmung. Ein Parcours der Peinlichkeiten und Taktlosigkeiten, inszeniert von Regiedebütant Robert B. Weide, der eine etwas subtilere thematische Variante, Larry Davids Sitcom "Lass es, Larry", im US-Fernsehen zur Kunstform entwickelt hat.

Simon Peggs Version von "Der Teufel trägt Prada" zeigt die Akklimatisierungsprobleme eines akademisch gebildeten Autors, der sich auf dem Weg zum Ruhm als Gelegenheitsproll gibt. Vom Chefredakteur des Celebrity-Magazins "Sharps" nach New York geholt, benimmt sich Young, als würde ein Hooligan in Oxford ein Seminar über die Bronte-Schwestern halten. Den Boss (Jeff Bridges auf den Spuren von "Vanity Fair"-Chef Graydon Carter) nennt er furchtlos beim Vornamen, dem Abteilungsleiter erteilt er mit einem Transsexuellen eine Lektion, dem Zwerghund eines Jungstars (Megan Fox) plättet er versehentlich mit Kunst, die Partyszene schockt er in Sandalen und Hawaii-Shirt und seine Kollegin Alison (Kirsten Dunst) mit Chaos am Fließband. Die sich romantisch entwickelnde Beziehung zu ihr ist der märchenhafte menschliche Anker des Films, der den britischen Neandertaler bis zum Aufstieg durch Anpassung verfolgt, bevor er moralisch geläutert wird und seiner Verachtung für die Szene Ausdruck geben darf.

Situationskomik mit Berührungen zum Klamauk dominiert diese Komödie, die aber auch satirische Momente hat und Pegg den einen oder anderen frechen Spruch abfeuern lässt. Seine Figur wäre sympathischer, hätte sie das Drehbuch als echten Anarchisten und nicht als prolligen Clown angelegt. Dennoch wirkt Pegg liebenswert, weil er von Arroganz, Karrierismus und geistigem Hohlraum umzingelt ist und sich für die Liebe entscheidet, obwohl Sex mit "Transformers"-Babe Megan Fox mehrfach in Aussicht gestellt wird. Charakter bei dieser Versuchung zu beweisen, ist Peggs größtes moralisches Dilemma und für die meisten männlichen Zuschauer wohl auch nachvollziehbar. kob.

New York für Anfänger

Der Londoner Journalist Sidney Young träumt davon, in die Welt der Celebrities einzutauchen. Da kommt der Anruf von Clayton Harding gerade recht, der ihn nach New York zum renommierten Magazin "Sharps" holen will. Dort wird Sidney schnell klar, dass seine Art und seine Ideen nicht wirklich Anklang finden. Und auch Kollegin Alison Olsen ist nicht wirklich begeistert davon, den blassen Rothaarigen unter ihre Fittiche nehmen zu müssen. Aber er wird in die Welt der New Yorker Celebs eingeführt und stolpert bei dem Versuch, die heiße Newcomerin Sophie Maes für sich zu gewinnen, von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Quelle: Concorde

Deleted Scenes, Outtakes, Kinotrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Simon Pegg   als Sidney Young
  Kirsten Dunst   als Alison Olsen
  Danny Huston   als Lawrence Maddox
  Gillian Anderson   als Eleanor Johnson
  Megan Fox   als Sophie Maes
  Jeff Bridges   als Clayton Harding
 
Regie:  Robert B. Weide  
Buch:  Peter Straughan  
Kamera:  Oliver Stapleton  
Produzent:  Elizabeth Karlsen  
  Stephen Woolley  
  Toby Young  
 

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