Traue keinem Promi: Aberwitziger Aufstieg und Fall eines Celebrity-Journalisten im Fegefeuer der Eitelkeiten.
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Alison lässt sich von Sidney nicht beeindrucken (Foto: Concorde)
Alison lässt sich von Sidney nicht beeindrucken (Foto: Concorde)
Dabei sein ist alles für den ehrgeizigen Sidney Young (Simon Pegg), Journalist in London und Herr über ein kleines Promi-Magazin. Aber so richtig kriegt er keinen Fuß in die Tür, die Schönen und Reichen feiern hinter der roten Absperrungskordel lieber unter sich. Und wenn er es doch mal schafft, sich irgendwo einzuschmuggeln - und sei es mit einem Schweinchen, von dem er behauptet, es sei Babe 2: Ruckizucki ist er wieder draußen.
Als Sidney ganz unten ist, klingelt das Telefon, das berühmte Hochglanzmagazin "Sharps" aus New York will ihn einstellen und hopp sitzt der Unglücksrabe im nächsten Flieger. Schon bei seinem ersten kumpelhaften Auftritt nervt er den in Zynismus erprobten Herausgeber (Jeff Bridges). Mit seiner ungehobelten Art irritiert er nicht nur die Kollegen, sondern auch die feine New Yorker Society und Hollywoods Berühmtheiten.
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Der Chef ist mit Sidneys Leistung ziemlich unzufrieden (Foto: Concorde)
Der Chef ist mit Sidneys Leistung ziemlich unzufrieden (Foto: Concorde)
Ein Brite entgleist
Der Engländer lässt fern der Heimat kein Fettnäpfchen aus, tanzt im angesagten Club grazil wie ein Elefant und entsorgt auch schon mal auf unkonventionelle Weise einen kläffenden Bello. Selbst Kollegin und Konkurrentin Alison (Kirsten Dunst) kann ihn nicht vor den schlimmsten Entgleisungen bewahren. Und da ist auch noch das Glamourgirl Sophie Maes (Megan Fox), auf die er ein Auge geworfen hat.
Im Big Apple gehen Frauen nur mit erfolgreichen Männern aus. Also muss Sidney sich anpassen und so glatt werden wie alle anderen. Was ihm allerdings nur kurzfristig gelingt. Wie schön, dass sich Simon Pegg am Ende zwischen Kirsten Dunst und Megan Fox für die Frau mit Herz entscheidet. Alles urkomisch, aber wahr.
Die total verrückte Geschichte aus dem Innern der Plastik- und Promi-Welt beruht auf den Memoiren des Journalisten Toby Young, der seine kuriosen Erfahrungen bei "Vanity Fair" zu Papier brachte. Im Show-Biz gehen die Uhren eben anders.