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Next Door - Manche Türen sollten nie geöffnet werden

Seltsame Dinge geschehen in Johns Nachbarwohnung, seit seine Freundin verschwand. Skandinavischer Horrorthriller auf den Spuren von Lynch und Polanski.


Next Door - Manche Türen sollten nie geöffnet werden

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Erhältlich seit:
30.06.2011

Originaltitel: Naboer

Thriller/ Horror

Norwegen 2005
Laufzeit: 73 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Kristoffer Joner
Cecilie A. Mosli
Julia Schacht

Regie: Pål Sletaune
Legend Home Entertainment

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Dem jungen John ist die Freundin davon gelaufen. John aber bleibt kaum Zeit, sich zu grämen. Kaum nämlich, dass Ingrid entschwand, machen ihm Anne und Kim, zwei Nachbarinnen von gegenüber, die er bis dato nicht einmal vom Sehen kannte, scheinbar eindeutige Avancen. In deren sonderbarem Horror-Puppenstübchen geht es nicht mit rechten Dingen zu, und schon bald verwickeln die rätselhaften Frauen den allzu neugierigen Jüngling in ein fatales Geflecht aus Begierde, Wahn und Gewalt.

Ein zunehmend Gestalt annehmender, blutiger Albtraum und die klaustrophobische Mietshausgothik wecken Erinnerungen an David Lynch und den frühen Polanski in dieser aus Skandinavien stammenden, klugen kleinen Horrormeditation über Beobachten und Belauschen, Spekulieren und Suggerieren. In der ersten Halbzeit Thriller, in der zweiten Horror, anfangs in Andeutungen, später drastisch, spricht der Film anspruchsvollere Freunde beider Genre gleichermaßen an.

John (Kristoffer Joner) macht nach der Trennung von seiner langjährigen Freundin eine schwere seelische Krise durch. Da lernt er seine hübschen Nachbarinnen Kim (Julia Schacht) und Anne (Cecilie A. Mosli) kennen. Anne bittet ihn, auf die von Phobien geplagte Kim acht zu geben. Als er sich der Aufpasserrolle annimmt, stellt er fest, dass die Wohnung der beiden seltsam weitläufig ist. Und dann lockt Kim ihn in ein Labyrinth aus Zimmern und Korridoren, hinein in eine Welt, in der John ungeahnte Grenzen überschreitet. Die Realität existiert nicht mehr, und in dem wirbelnden Chaos aus Terror, Sex, Gewalt und Schizophrenie sucht der Verzweifelte nach einem rettenden Ausweg. Irgendwo zwischen Roman Polanski und David Lynch entwirft der junge norwegische Regisseur Pål Sletaune mit dem furiosen "Next Door" ein Thrillerszenario, in dem nichts so ist wie es scheint. Sexuelle Obsessionen und rohe Gewalt verweben sich zu einem atmosphärisch ungemein dichten Schauerstück über Liebe, Hass und Tod. Ein preisgekrönter und knochenharter Thriller - definitiv nichts für schwache Nerven!

Quelle: Legend Films

Making of,
Interviews & Audiokommentar mit
Cast & Regisseur, Featurettes,
Production Design & 3D Animation,
Deleted Scenes, Teaser

Quelle: Legend Films

Darsteller:  Kristoffer Joner   als John
  Cecilie A. Mosli   als Anne
  Julia Schacht   als Kim
  Anna Bache-Wiig   als Ingrid
  Michael Nyqvist   als Ake
 
Regie:  Pål Sletaune  
Buch:  Pål Sletaune  
Musik:  Simon Boswell  
Kamera:  John Andreas Andersen  
Produzent:  Turid Øversveen  
 

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