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Actionthriller um einen Mann mit der Fähigkeit in die Zukunft zu sehen.


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Erhältlich seit:
22.11.2007

Thriller/ Science Fiction

USA 2007
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Nicolas Cage
Julianne Moore
Jessica Biel

Regie: Lee Tamahori
Paramount Home Entertainment

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Actionthriller um einen Mann mit der Fähigkeit in die Zukunft zu sehen.

Cris taucht in Las Vegas unter (Foto: Universal) Großansicht

Cris taucht in Las Vegas unter (Foto: Universal)

Cris Johnson (Nicolas Cage) hat eine erstaunliche Fähigkeit: Er kann für einige Minuten in die Zukunft blicken. Mit Glücksspielen und kleinen Auftritten als Magier verdient er sich den Lebensunterhalt, versteckt sich jedoch aus Angst vor fiesen Tests vor den Behörden und lebt unter falschen Namen.

Als ein Nuklear-Angriff auf Los Angeles angedroht wird, wird die Regierungsagentin Callie Ferris (Julianne Moore) auf ihn angesetzt und lässt nichts unversucht, Johnson zur Kooperation zu überreden. Die US-Regierung benötigt nämlich seine besondere Gabe, um den terroristischen Anschlag in Los Angeles abzuwehren.

Agentin Ferris zeigt ganzen Einsatz (Foto: Universal) Großansicht

Agentin Ferris zeigt ganzen Einsatz (Foto: Universal)

Actionreich und hochkarätig

Action-Spezialist Lee Tamahori ("James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag") ist Garant für einen spannungsgeladenen und actionreichen Agententhriller. Mit Nicolas Cage und Julianne Moore ist der Film zudem noch hochkarätig besetzt. Die Story erscheint zwar nicht sonderlich originell, Genrefans dürfen sich bei diesem Team aber dennoch auf gut gemachte Unterhaltung freuen.

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Actionhelden mit übernatürlichen Fähigkeiten haben es "Ghost Rider" Nicolas Cage jüngst angetan, wie seine neueste Rolle als hellseherischer Terroristenbekämpfer belegt.

Unter der actionbetonten Regie von Lee Tamahori ("Stirb an einem anderen Tag") mimt Nationalschatz Cage den Bühnenmagier Cris Johnson, der zwei Minuten in die Zukunft blicken kann. Damit erregt er nicht nur die Aufmerksamkeit unfaire Verluste befürchtender Spielcasinos in Las Vegas, sondern auch die von FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore in geringer Abwandlung ihrer Rolle als Clarice Sterling in "Hannibal"). Sie hofft, einen geplanten Nuklearanschlag auf Los Angeles mit seiner hellsichtigen Hilfe verhindern zu können. Davon will Johnson jedoch nichts wissen, da er zuerst mit Liz (Jessica Biel zeigte sich bereits in "The Illusionist" für magischen Charme empfänglich), seiner künftigen Frau fürs Leben, anbandeln will. Nach einem romantischen (Plot-)Umweg zum Grand Canyon überschlagen sich die Ereignisse, sodass nicht nur ein Stapel Baumstämme, sondern auch jeglicher Anflug von Plausibilität eine unkontrollierte Talfahrt antritt. Die von Thomas Kretschmann angeführte Eurotrash-Terroristengang hat nun nichts Besseres zu tun, als aus L.A. anzureisen, um Liz zu entführen, da sie spitzbekommen haben, dass Johnson ihnen womöglich die Suppe versalzen könnte. Der bleihaltige Showdown findet schließlich in der allzeit beliebten Location eines verlassenen Fabrikgebäudes statt, wo Johnsons Fähigkeiten angenehme lebensrettende Nebenwirkungen für die FBI-Agenten vor Ort haben.

Das Drehbuch basiert auf der Kurzgeschichte "The Golden Man" von Science-Fiction-Legende Philip K. Dick, von dem auch die Vorlage zu dem inhaltlich ähnlich gelagerten "Minority Report" stammt. Die jüngste Adaption einer seiner beklemmenden Zukunftsvisionen geht auf das Konto von Gary Goldman ("Total Recall", nochmals Dick) und Jonathan Hensleigh ("Jumanji"). Letzterer trat außerdem als einer der ausführenden Produzenten und Drehbuchdoktor der Cage-Filme "Con Air" und "Nur noch 60 Sekunden" auf. Wie gehabt, gehört die Show hier Mr. Cage und den Effekten. Somit wird Julianne Moore als ebenso maskuline wie humorlose Randfigur unterbeschäftigt, während Biel sich als aparter Augenfang mit dramatischer Note zum Dienst meldet und Columbo Peter Falk kurz mit einem Cameo als väterlicher Freund vorbeischaut. Eine Hommage findet sich an "Uhrwerk Orange", ohne von besonderer Konsequenz zu sein, da dieser Actionthriller ohnehin nach strikt genretypischen Vorgaben tickt. So kommen hier vor allem die Anhänger von Oscar-Preisträger Cage (der wirklich jede seiner Rollen bierernst zu nehmen scheint) auf ihre Kosten. ara.

Darsteller:  Nicolas Cage   als Cris Johnson
  Julianne Moore   als Callie Ferris
  Jessica Biel   als Liz
  Thomas Kretschmann   als Mr. Smith
  Tory Kittles   als Cavanaugh
  Peter Falk   als Irv
  José Zúñiga   als Security Chief Roybal
  Jim Beaver   als Wisdom
  Jason Butler Harner   als Jeff Baines
 
Regie:  Lee Tamahori  
Buch:  Gary Goldman  
  Jonathan Hensleigh  
  Paul Bernbaum  
Musik:  Mark Isham  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Norm Golightly  
  Nicolas Cage  
  Todd Garner  
  Arne L. Schmidt  
  Graham King  
 

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