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Next Friday

Sequel der Kult-Kiffer-Komödie "Friday" von 1995 mit Ice Cube.


Next Friday

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Erhältlich seit:
24.04.2001

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Ice Cube
Mike Epps
Justin Pierce

Regie: Steve Carr
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Next Friday

Vier Jahre ist es her, dass Hundefängersohn Craig Jones an einem Freitag Debo, den Schrecken der Nachbarschaft, besiegt hat. Der ist jetzt aus dem Gefängnis ausgebrochen und will mit Craig abrechnen. Deswegen muss der gefährdete Sprössling bei Onkel Elroy in einem kleinen amerikanischen Vorort in Sicherheit gebracht werden. Dort jedoch lungern sehr suspekte Gestalten herum: Latino-Dealer, Nymphomaninnen, rabiate Schwangere und hysterische Cousins. Nie war Craigs Sehnsucht nach seinem heimischen Ghetto größer...

Wieder hat Rap-Star Ice Cube seine Finger im Spiel, wenn nun die Fortsetzung seiner zum Kult-Hit avancierten Ghetto-Komödie "Friday" (1995) folgt. Erneut verantwortlich für Drehbuch, Produktion und Hauptrolle, quillt dieses grotesk-verrückte Gagfeuerwerk vor Stereotypen, Toilettenwitzchen und Kalauern förmlich über und toppt dabei sogar noch das Original. Der fetzige Soundtrack, der sich wie ein "Who's Who" der Rap- und R&B-Szene liest, kann sein Übriges tun, den Film unter einschlägigen Fans zum Renner zu machen.

Next Friday

Normalerweise können Sequels nicht mit den Zahlen des Originals mithalten. Doch wie im Fall von "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" kann Rapper/Skripter/Schauspieler Ice Cube ("Three Kings") mit dem Folgefilm zur profanitätengespickten Ghettokifferkomödie "Friday" den Erstling übertrumpfen. In nur fünf Tagen konnten am amerikanischen Boxoffice 19.1 Mio. Dollar eingespielt werden - umso erfreulicher für die Filmemacher, als dass sich das Budget auf gerade mal 9.5 Mio. Dollar belief.

Das Original von 1995, das insgesamt 27 Mio. Dollar einspielte und sich auf Video zum Kulthit entwickelte, diente sowohl Regisseur F. Gary Gray ("The Negotiator") als auch Chris Tucker ("Das fünfte Element") als Karrieresprungbrett. Diesmal führt Newcomer Steve Carr Regie und Tucker ist ebenfalls nicht mehr mit von der Ghettoparty-Partie (die Abwesenheit seiner Figur Smokey wird damit erklärt, dass er sich auf Entzug befindet). Angeknüpft wird mit ein paar Rückblenden aus dem Original, die Craigs finalen Triumph über Nachbarschaftsschreck Debo (Tommy "Tiny" Lister Jr.) in Erinnerung rufen. Und somit auch gleich Debos Wut erklären, der mittlerweile aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, um die Rechnung mit Craig zu begleichen. Craigs Vater (John Witherspoon), seines Zeichens immer noch Hundefänger, der gleich zu Beginn in Hundekot fällt und den Rest des Films mit besudelter Rückseite bestreitet, bringt ihn nun in Sicherheit zu seinem Viagra schluckenden Onkel Elroy, der im Lotto gewonnen hat. Somit wird das rowdyhafte Gaggelage aus dem Ghetto in South Central in die suburbane Vorstadt Rancho Cucamonga verlegt, wo sich nicht weniger suspekte Gestalten tummeln. Gegenüber wohnen drei hispanische Drogendealer mit ihrer schnuckeligen Schwester, daneben eine asiatische Oma mit Ghettoslang und -gebaren, Craigs neue Tante erweist sich als nimmersatte Nymphomanin, sein Cousin Day Day (Mike Epps) erhält regelmäßigen Besuch von seiner wütenden schwangeren Exfreundin mit ihrer übergewichtigen und schlagkräftigen Schwester und abgerundet wird das schrille Figurenpanoptikum von Day Days Kollegen Roach, einem weißen Kid, das sich wie ein Schwarzer benimmt und ihrem hysterischen Boss Pinky, der wie Little Richard auf Dauerschreikrampf rüberkommt. Debo findet natürlich unverzüglich seinen Weg zu Craigs Versteck und weitere Gefahr droht von den beschränkten Latino-Gangstern, denen Craig die Drogeneinnahmen klauen will, um die überfälligen Grundsteuern für seinen Onkel zu begleichen.

Ice Cube übernimmt für das Publikum die Funktion eines Zeremonienmeisters, der durch eine Reihe vulgär-kalauerhaften Episoden führt. Bei allen Figuren handelt es sich fast durchweg um grotesk-überzogene Stereotypen (mal abgesehen vielleicht von Ice Cube selbst und seinem Love Interest). Badezimmerhumor und Sexwitzchen geben sich die Hand, wobei auf extreme Ekelgags im Stil von "Verrückt nach Mary" verzichtet wird. Selbstverständlich findet sich auch hier wieder ein hitverdächtiger HipHop-Soundtrack, auf dem NWA und Ice Cube sowie David Bowie mit dem Golden Oldie "Fame" vertreten sind. ara.

Next Friday

Es ist Freitag und Craig Jones (Ice Cube) wohnt noch immer bei seinen Eltern im Süden von Los Angeles. Während er auf der Suche nach einem neuen Job ist, träumt Craig wieder einmal von dem ruhmreichen Freitag vor vier Jahren, als er den örtlichen Halbstarken Debo (Tommy "Tiny" Lister Jr.) besiegen konnte. Doch nun ist Debo aus dem Gefängnis ausgebrochen und will sich an Craig rächen. Um die Sicherheit seines Sohnes besorgt, schickt Mr. Jones (John Witherspoon) Craig zu Onkel Elroy (Don "Dc" Curry) und Cousin Day-Day (Mike Epps), die erst kürzlich im Lotto gewonnen haben. Doch Craig lernt schnell, dass der Ärger einen überall findet, egal wo man ist...

Quelle: Studiocanal

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Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Ice Cube   als Craig Jones
  Mike Epps   als Day-Day
  Justin Pierce   als Roach
  John Witherspoon   als Mr. Jones
  Don 'DC' Curry   als Uncle Elroy
  Jacob Vargas   als Joker
  Lobo Sebastian   als Lil Joker
  Rolando Molina   als Baby Joker
  Lisa Rodriguez   als Karla
  Tommy 'Tiny' Lister Jr.   als Debo
  Kym Whitley   als Suga
  Amy Hill   als Miss Ho-Kym
  Tamala Jones   als D'wana
  Robin Allen   als Baby D
 
Regie:  Steve Carr  
Buch:  Ice Cube  
Musik:  Terence Blanchard  
Kamera:  Christopher Baffa  
Produzent:  Ice Cube  
 

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