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Kaufvideo
Erhältlich seit:
24.04.2001
USA 2000
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12
Ice Cube
Mike Epps
Justin Pierce
Regie: Steve Carr
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Normalerweise können Sequels nicht mit den Zahlen des Originals mithalten. Doch wie im Fall von "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" kann Rapper/Skripter/Schauspieler Ice Cube ("Three Kings") mit dem Folgefilm zur profanitätengespickten Ghettokifferkomödie "Friday" den Erstling übertrumpfen. In nur fünf Tagen konnten am amerikanischen Boxoffice 19.1 Mio. Dollar eingespielt werden - umso erfreulicher für die Filmemacher, als dass sich das Budget auf gerade mal 9.5 Mio. Dollar belief.
Das Original von 1995, das insgesamt 27 Mio. Dollar einspielte und sich auf Video zum Kulthit entwickelte, diente sowohl Regisseur F. Gary Gray ("The Negotiator") als auch Chris Tucker ("Das fünfte Element") als Karrieresprungbrett. Diesmal führt Newcomer Steve Carr Regie und Tucker ist ebenfalls nicht mehr mit von der Ghettoparty-Partie (die Abwesenheit seiner Figur Smokey wird damit erklärt, dass er sich auf Entzug befindet). Angeknüpft wird mit ein paar Rückblenden aus dem Original, die Craigs finalen Triumph über Nachbarschaftsschreck Debo (Tommy "Tiny" Lister Jr.) in Erinnerung rufen. Und somit auch gleich Debos Wut erklären, der mittlerweile aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, um die Rechnung mit Craig zu begleichen. Craigs Vater (John Witherspoon), seines Zeichens immer noch Hundefänger, der gleich zu Beginn in Hundekot fällt und den Rest des Films mit besudelter Rückseite bestreitet, bringt ihn nun in Sicherheit zu seinem Viagra schluckenden Onkel Elroy, der im Lotto gewonnen hat. Somit wird das rowdyhafte Gaggelage aus dem Ghetto in South Central in die suburbane Vorstadt Rancho Cucamonga verlegt, wo sich nicht weniger suspekte Gestalten tummeln. Gegenüber wohnen drei hispanische Drogendealer mit ihrer schnuckeligen Schwester, daneben eine asiatische Oma mit Ghettoslang und -gebaren, Craigs neue Tante erweist sich als nimmersatte Nymphomanin, sein Cousin Day Day (Mike Epps) erhält regelmäßigen Besuch von seiner wütenden schwangeren Exfreundin mit ihrer übergewichtigen und schlagkräftigen Schwester und abgerundet wird das schrille Figurenpanoptikum von Day Days Kollegen Roach, einem weißen Kid, das sich wie ein Schwarzer benimmt und ihrem hysterischen Boss Pinky, der wie Little Richard auf Dauerschreikrampf rüberkommt. Debo findet natürlich unverzüglich seinen Weg zu Craigs Versteck und weitere Gefahr droht von den beschränkten Latino-Gangstern, denen Craig die Drogeneinnahmen klauen will, um die überfälligen Grundsteuern für seinen Onkel zu begleichen.
Ice Cube übernimmt für das Publikum die Funktion eines Zeremonienmeisters, der durch eine Reihe vulgär-kalauerhaften Episoden führt. Bei allen Figuren handelt es sich fast durchweg um grotesk-überzogene Stereotypen (mal abgesehen vielleicht von Ice Cube selbst und seinem Love Interest). Badezimmerhumor und Sexwitzchen geben sich die Hand, wobei auf extreme Ekelgags im Stil von "Verrückt nach Mary" verzichtet wird. Selbstverständlich findet sich auch hier wieder ein hitverdächtiger HipHop-Soundtrack, auf dem NWA und Ice Cube sowie David Bowie mit dem Golden Oldie "Fame" vertreten sind. ara.
Es ist Freitag und Craig Jones (Ice Cube) wohnt noch immer bei seinen Eltern im Süden von Los Angeles. Während er auf der Suche nach einem neuen Job ist, träumt Craig wieder einmal von dem ruhmreichen Freitag vor vier Jahren, als er den örtlichen Halbstarken Debo (Tommy "Tiny" Lister Jr.) besiegen konnte. Doch nun ist Debo aus dem Gefängnis ausgebrochen und will sich an Craig rächen. Um die Sicherheit seines Sohnes besorgt, schickt Mr. Jones (John Witherspoon) Craig zu Onkel Elroy (Don "Dc" Curry) und Cousin Day-Day (Mike Epps), die erst kürzlich im Lotto gewonnen haben. Doch Craig lernt schnell, dass der Ärger einen überall findet, egal wo man ist...
Quelle: Studiocanal
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Quelle: Studiocanal
| Darsteller: | Ice Cube | als Craig Jones | |
|---|---|---|---|
| Mike Epps | als Day-Day | ||
| Justin Pierce | als Roach | ||
| John Witherspoon | als Mr. Jones | ||
| Don 'DC' Curry | als Uncle Elroy | ||
| Jacob Vargas | als Joker | ||
| Lobo Sebastian | als Lil Joker | ||
| Rolando Molina | als Baby Joker | ||
| Lisa Rodriguez | als Karla | ||
| Tommy 'Tiny' Lister Jr. | als Debo | ||
| Kym Whitley | als Suga | ||
| Amy Hill | als Miss Ho-Kym | ||
| Tamala Jones | als D'wana | ||
| Robin Allen | als Baby D | ||
| Regie: | Steve Carr | ||
| Buch: | Ice Cube | ||
| Musik: | Terence Blanchard | ||
| Kamera: | Christopher Baffa | ||
| Produzent: | Ice Cube | ||
Next Friday in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DD 5.1, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Trailer, Making of, alternatives Filmende, 2 Musikvideos, Outtakes, Audiokommentar, Bio- und Filmografien
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