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Nicht von diesem Stern

Mit klingenden deutschen Namen veredelte Dramödie um einen Außenseiter, der sich für ein Alien hält.


Nicht von diesem Stern

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Erhältlich seit:
02.07.2010

Originaltitel: Up! Up! To the Sky

Drama/ Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6

Max Riemelt
Katja Riemann
Armin Rohde

Regie: Hardi Sturm
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Mit klingenden deutschen Namen veredelte Dramödie um einen Außenseiter, der sich für ein Alien hält.

Arnold will nach oben, Ida hält ihn zurück (Foto: Zorro) Großansicht

Arnold will nach oben, Ida hält ihn zurück (Foto: Zorro)

Arnold (Max Riemelt) konstruiert aus Schrott Flugmaschinen, die ihn in seine interstellare Heimat - Gliese 581 - bringen sollen. Das stempelt den gutmütigen, aber unbeirrbaren jungen Mann zum Außenseiter in seinem Dorf. Schließlich kann auch Mutter Ida (Katja Riemann) nicht verhindern, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird.

Dort will die Jungdoktorandin Wanda (Anneke Kim Sarnau) über seinen originellen Fall promovieren, wird durch Arnolds elektrostatische Fähigkeiten aber gründlich verwirrt.

Die mit deutschen Stars wie Max Riemelt, Katja Riemann und Armin Rohde veredelte Dramödie orientiert sich an US-Vorbildern wie "K-Pax" oder "Starman".

Emil sieht sich die Sache mal genauer an (Foto: Zorro) Großansicht

Emil sieht sich die Sache mal genauer an (Foto: Zorro)

Alien oder nicht?

Regisseur und Drehbuchautor Hardi Sturm gibt dabei dem Märchenhaft-Fantastischen deutlich den Vorzug vor dem Realistisch-Plausiblen und lässt gleich zwei Romanzen ihren Lauf.

Nicht von diesem Stern

Mit klingenden deutschen Namen veredelte Dramödie um das Schicksal eines weltfremden Außenseiters, der sich für ein Alien hält und dadurch zwei zwischenmenschliche Annäherungen auslöst.

Wie Kevin Spacey in "K-Pax" hält sich der junge Mann Arnold (längst kein Shootingstar mehr, sondern langsam eine feste Größe, die sich spätestens dieses Jahr am Leinwandhimmel etabliert: Max Riemelt) für einen Außerirdischen, der aus allerlei Schrott waghalsige Flugmaschinen konstruiert, die ihn in seine interstellare Heimat - Gliese 581 - bringen sollen. Das stempelt den gutmütigen, aber energischen und unbeirrbaren Jungen folgerichtig zum Außenseiter in einer Dorfgemeinschaft, bis selbst seine Mutter Ida (Katja Riemann als radelnder Landwirttraum) eine Einweisung in die nahe gelegene Psychiatrische Landesklinik nicht mehr verhindern kann. Dort will die Jungdoktorantin Wanda (bedingt gute Wahl: Anneke Kim Sarnau) über den originellen Fall promovieren, verliert aber durch die äußerst merkwürdigen, elektrostatischen Fähigkeiten des Sonderlings zuerst ihre professionelle Distanz, schließlich ihren unsensiblen Freund. Der ist die typisch falsche Wahl, mit der Lovestories ihre Figuren zu binden pflegen, bis die beiden Richtigen nach vielen Manövern zueinander finden.

Doch ganz so simpel geht es dann doch nicht zu in der sommerlichen Dramödie von Schauspieler und Regisseur Hardi Sturm ("Nachtasyl"), die das Märchenhaft-Phantastische stets dem Realistisch-Plausiblen vorzieht. Das bedeutet den Verzicht auf eine auch nur annähernd authentische Darstellung einer Psychiatrie, die als Hort schräger Vögel präsentiert wird. Aber solche Ungenauigkeiten sind kalkuliert, denn was zählt, sind Romantik und Poesie nach Art gewisser US-Vorbilder, wenn sie auch nicht gerade subtil unterbreitet, so mit aller Routine abgewickelt werden. Parallel zur Funken-sprühenden Begegnung zwischen Ärztin und Patient kommen sich Mutter Ida und der knuddelige Landarzt Emil (Armin Rohde) vorsichtig näher. Das Verwirrspiel der Herzen setzt seine Doppel-Konfiguration attraktiv vor Landpostkartenkulisse (Kamera: Philipp Sichler) ein und taucht seine deutsche Star-Besetzung in ein Gefühlswechselbad mit sicherem Feel-Good-Hafen. Abstecher zu "Einer flog übers Kuckucksnest" und "Starman" sind mit inbegriffen, bevor Arnold wie Major Tom allen Zweifeln entschwebt und bis dahin die Herzen nicht nur eines weiblichen Publikums erobert haben sollte. tk.

Darsteller:  Max Riemelt   als Arnold
  Katja Riemann   als Ida
  Armin Rohde   als Emil
  Anneke Kim Sarnau   als Wanda
  Dietmar Mues   als Professor Borgmann
  Stephan Kampwirth   als Thomas
  Charly Hübner   als Pfleger Raffael
  Matthias Klimsa   als Fred
  Hildegard Kuhlenberg   als Charlotte Böse
  Sonia Serrano   als Isa
  Silvia Platter   als Mutter
  Uwe Rohde   als Bauer Ernst Böse
  Isabelle Menke   als Patientin Langhammer
  Angelika Thomas   als Professor Heuler
  Wolfgang Scheiner   als Patient Hülsmann
  Michael Trischan   als Frauenarzt
  Charlie Rinn   als Bauer
  Jens Weisser   als Bauer
  Hardi Sturm   als Pförtner
  Dirk Böhling   als Journalist
 
Regie:  Hardi Sturm  
Buch:  Hardi Sturm  
Musik:  Dürbeck & Dohmen  
Kamera:  Philipp Sichler  
Produzent:  Ute Schneider  
  Christof Groos  
 

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Features

 

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Max Riemelt

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