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Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume

Erster Filmauftritt des zum Kultstar gewordenen Mörders mit der Klingenhand.


Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume

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Erhältlich seit:
11.01.2008

Originaltitel: Nightmare on Elm Street

Horror

USA 1984
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

John Saxon
Ronee Blakley
Heather Langenkamp

Regie: Wes Craven
Warner Home Video Germany

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Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume

Die heranwachsende Nancy Thompson beginnt Alpträume zu haben, in der ihr ein Mann mit Brandnarben im Gesicht und einem Handschuh mit Klingen nachstellt. Auch ihre Freunde haben Träume dieser Art und erwachen ebenfalls mit Verletzungen, die ihnen im Traum zugefügt wurden. Nachdem ihre Freundin Tina im Schlaf brutal ermordet wurde, findet Nancy heraus, dass es sich bei dem Mann ihrer Alpträume um Freddy Krueger handelt - einen Kindermörder, der von ihren und den anderen Eltern verbrannt wurde und nun in den Träumen zurückkehrt, um sich zu rächen.

Erster Filmauftritt des Mörders mit dem Pizzagesicht und der Klingenhand, dem zahlreiche Fortsetzungen folgten. Wes Craven gebührt der Verdienst, in der Nachfolge von "Halloween" und "Freitag, der 13." einen Bösewicht geschaffen zu haben, der nicht zuletzt dank der furchteinflößenden Darstellung durch Robert Englund zum Kultstar wurde. In "Nightmare on Elm Street" gab Johnny Depp sein Leinwanddebüt. Sein Tod - er wird mitsamt Stereoanlage und Fernseher ins Bett gesaugt und dann in Form einer Blutfontäne wieder ausgespuckt - gehört zu den beeindruckenden Szenen des Films.

Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume

Der Film, mit dem der Kult begann - "Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume" mit Robert Englund als Freddy Krueger ist auch heute noch einer der innovativsten und schockierendsten Horrorfilme.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  John Saxon  
  Ronee Blakley  
  Heather Langenkamp  
  Robert Englund  
  Nick Corri  
  Johnny Depp  
  Charles Fleischer  
  Joseph Whipp  
  Lin Shaye  
  Amanda Wyss  
 
Regie:  Wes Craven  
Buch:  Wes Craven  
Musik:  Charles Bernstein  
Kamera:  Jacques Haitkin  
Produzent:  Robert Shaye  

Oscars: "Hurt Locker" sticht "Avatar" aus, Preise für Bridges, Bullock und Waltz

Eigentlich sollte die Nacht der Nächte in Hollywood diesmal nicht golden werden, sondern blau. Doch die Academy kürte nicht den Publikumsrenner "Avatar" zum großen Oscar-Sieger, sondern den Irak-Kriegsfilm "The Hurt Locker".

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto:  © A.M.P.A.S.) Großansicht

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto: © A.M.P.A.S.)

Je länger der Abend dauerte, um so frostiger wurde das Gesicht von James Cameron - bis ihm bei der Auszeichnung des Konkurrenten "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" als bester Film schließlich das mühsame Lächeln endgültig einfror: Die Academy hat sich einmal mehr gegen den großen Publikumsrenner, "Avatar - Aufbruch nach Pandora", entschieden und statt des erfolgreichsten Films aller Zeiten das ambitionierte Irak-Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" über ein Team von Bombenexperten mit Oscars überhäuft. Und das, obwohl Produzent Nicolas Chartier im Vorfeld mit einer Anti-Avatar-E-Mail an Jury-Mitglieder für reichlich Unmut gesorgt hatte und dafür von der Oscar-Gala verbannt worden war.

Sechs Oscars an der Zahl gab es für "Hurt Locker", darunter die beiden Preise in den Königsklassen Bester Film und Beste Regie für Kathryn Bigelow. Damit gewann erstmals eine Frau diesen begehrten Oscar - pikanterweise James Camerons Ex-Gattin, der dieser den Regie-Award allerdings im Vorfeld sogar selbst als "verdient" zugesprochen hatte. "Avatar" erhielt drei Preise, allerdings nur in eher technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera und Ausstattung.

Jeff Bridges wurde für seine herausragende Leistung als versoffener Country-Veteran in "Crazy Heart" nach der fünften Nominierung endlich mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Das gesamte Kodak-Theatre würdigte den "Dude" mit stehenden Ovationen, Bridges bedankte sich ausführlich, kämpfte mit den Tränen.

Gleich im ersten Anlauf durfte dagegen Sandra Bullock den Goldjungen für die beste weibliche Hauptrolle in Empfang nehmen. Das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", in dem sie nach einer wahren Begebenheit ein afroamerikanisches Talent unter ihre Fittiche nimmt, traf den Nerv der sportbegeisterten US-Amerikaner. Bullock hielt die emotionalste Dankesrede des Abends, als sie ihrer Mutter weinend für eine Erziehung im Geist von Toleranz und Gleichberechtigung dankte. Auf dem Roten Teppich hatte Sandra zuvor ihre große Nervosität gestanden und verkündet, dass sie sich nach der Verleihung "erstmal eine Ladung Pommes und einen Milchshake" gönnen werde.

 
 
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Der Österreicher Christoph Waltz heimste nach der Palme in Cannes wie erwartet auch den Oscar für die beste Nebenrolle ein. Als schauriger SS-Mann in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino, dem Waltz überschwänglich dankte, überzeugte Waltz auch die Oscar-Jury. Ein Kommentar auf dem Roten Teppich dürfte bei aller Freude über den Preis für einen deutschsprachigen Schauspieler manchem hiesigen Filmschaffenden Kopfzerbrechen bereiten, denn Christoph Waltz meinte: "In den USA werden Filme als Kunstwerk gemacht und wie eine Handelsware verkauft - in Deutschland ist es genau andersherum."

Auch bei den weiblichen Nebendarstellerinnen setzte sich mit Mo'Nique die Favoritin durch. Sie mimt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" eine beängstigend brutale Mutter.

Die großen Verlierer des Abends waren George Clooneys "Up in the Air", der trotz sechs Nominierungen komplett leer ausging und "Inglourious Basterds", der bei sage und schreibe acht Nominierungen nur den Preis für Christoph Waltz verzeichnen konnte.

Der deuschte Beitrag "Das weiße Band" hatte zwar im Vorfeld als Favorit für den Auslands-Oscar gegolten, zog aber gegen den argentinischen Thriller "El secreto de sus ojos" den Kürzeren. Einen der größten Lacher einer an Höhepunkten eher armen Gala erzielte dabei Regisseur Juan José Campanella, als er der Academy dankte, dass diese Na'vi nicht als Fremdsprache anerkannt hatte und "Avatar" deshalb nicht für den Auslands-Oscar zuließ.

Als bester Animationsfilm wurde wie erwartet "Oben" ausgezeichnet, dazu gab's noch den Oscar für die beste Filmmusik.

Das Moderatorenduo Steve Martin und Alec Baldwin konnte leider bei Weitem nicht an die turbulente Show von Hugh Jackman im vergangenen Jahr heranreichen, wirkte brav und hausbacken. Als die beiden bei der Begrüßung von James Cameron 3D-Brillen aufsetzten und Nominierungs-Königin Meryl Streep als "die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Niederlagen" verhöhnten, gab's zumindest verhaltenen Beifall.

Highlight des Abends war eine dem aktuellen Trend geschuldete Rückschau auf Hollywoods Horrorklassiker, präsentiert von den "Twilight"-Stars Kristen Stewart und Taylor Lautner. Als Ausschnitte aus "Der weiße Hai", "Shining", "Nightmare on Elm Street", "Halloween", "Sleepy Hollow", "Psycho", "Alien", "Der Exorzist" und "Bram Stoker's Dracula" über die Leinwand flimmerten, kletterte der Puls das einzige Mal spürbar nach oben.

 

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