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Nightmares in Red, White and Blue

Seit ungefähr hundert Jahren rennen Amerikaner ins Kino, um sich zu gruseln. Warum und womit, fragt diese unterhaltsame Genrefilmdokumentation und gibt mit Hilfe diverser Starregisseure, von Carpenter bis Bousman, die Antwort.


Nightmares in Red, White and Blue

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Erhältlich seit:
08.07.2010

Originaltitel: Nightmares in Red White and Blue

Dokumentarfilm/ Film

USA 2009
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Darren Lynn Bousman
John Carpenter
Larry Cohen

Regie: Andrew Monument
MIG Film

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Auf eine fast hundertjährige Geschichte blickt der amerikanische Horrorfilm zurück. Schon in der Stummfilmzeit nahm man Anleihen bei Klassikern, später befruchteten exilierte europäische Filmemacher Hollywood mit Techniken und Mythen. In den 50ern spiegelte das Horrorkino die Angst vor atomarer Zerstörung und außerirdischer Invasion, während in den 60er und 70er Jahren gesellschaftliche Umwälzungen ihren Niederschlag in Splatter-, Slasher- und Zombiefilm fanden. Heute sind Reality, Realitätsverlust und Folterhorror angesagt. Warum wohl.

Unterhaltsame Dokumentation zum Thema Horrorfilm, gewidmet hundert Jahren amerikanischem Horrorkino mit speziellem Augenmerk auf Wechselwirkungen zwischen Leinwand und Gesellschaft. Zu aussagekräftigen und flott montierten Ausschnitten ("Nightmares" ist das Regiedebüt eines Cutters) aus allen wichtigsten Werken der jeweiligen Dekaden tragen mehr oder minder berufene Herrschaften, darunter Filmschaffende wie John Carpenter, George Romero und Roger Corman, Wissenswertes und Anekdoten bei. Horrorfans werden gut bedient.

Was ist es, das die Amerikaner bedrückt? Die Horrorfilme liefern die Antwort! Sie sind der Maßstab des amerikanischen Bewusstseins. Von der frühen Faszination für den gotischen Horror über die monströsen Mutanten des Atomzeitalters und die fremden Feinde des Kalten Krieges bis zu den inneren Dämonen der Psyche wurde der amerikanische Traum zum Albtraum. Die Geschichte des amerikanischen Horrorfilms ist eine Reflektion der sich verändernden amerikanischen Kultur und Wertvorstellung. Und die Angst, die sie begleitet. Dieser Überblick über die Meilensteine der in den USA produzierten Horrorfilme untersucht die Historie des Genres als eine Reflektion der kulturellen Veränderung in Amerika. Sie beginnt mit der Erkundung der Ursprünge des Genres und folgt dann seiner Entwicklung bis in die Moderne. Verschiedene Filme werden herangezogen, um die Evolution des Hollywood-Horrors zu dokumentieren und die kulturelle Signifikanz zu illustrieren. Der zweite Teil konzentriert sich auf acht hervorstechende Regisseure, deren persönliche Vision geholfen hat, das Genre zu prägen: Von den frühen Pionieren wie Tod Brownung und Alfred Hitchcock bis zu den modernen Meistern wie John Carpenter und Wes Craven.

Quelle: MIG Filmgroup

Darsteller:  Darren Lynn Bousman  
  John Carpenter  
  Larry Cohen  
 
Regie:  Andrew Monument  
 

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John Carpenter

Die große weiße Hoffnung des Genrefilms in den späten 70er Jahren, entwickelte John Carpenter mit seinen damaligen Horror-, Science-Fiction...