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Nine

Rob Marshalls Star-gespickte Verfilmung des Broadwaymusicals über die Sinn- und Beziehungskrisen eines weltberühmten italienischen Regisseurs und Frauenhelden.


Nine

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Erhältlich seit:
04.08.2010

Musical/ Drama

USA 2009
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 6

Daniel Day-Lewis
Penélope Cruz
Marion Cotillard

Regie: Rob Marshall
Senator Home Entertainment

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Nine

Italien in den frühen Sechzigern. Guido Contini, berühmtester Regisseur des Landes, steht kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu seinem neuen Film. Doch wegen einer kreativen Blockade gibt es noch kein Drehbuch, dafür aber einen Mann auf Sinnsuche, der keiner Frau widerstehen kann, obwohl er bereits eine Muse, eine Geliebte und eine ihm viel bedeutende Ehefrau hat, der er trotzdem nicht treu sein kann. In dieser Situation gibt sich Contini Erinnerungen und Träumen hin und findet dabei zumindest künstlerisch einen Ausweg.

Wie bereits sein sechsfach Oscar-prämiertes Musical "Chicago" ist auch "Nine" die Verfilmung eines Broadwayhits, dabei aber in ihrer reflexiven Qualität kopflastiger. Ein leichtfüßiges Musical ist "Nine" nicht, dafür aber ein intelligentes, das eine Reihe von Stars anlockte. Jeder von ihnen, ob Penélope Cruz oder Daniel Day-Lewis, singt dabei zumindest einen Song. Die Qualität der Stimmen variiert, die der Songs auch, aber visuell sind alle wie der Film insgesamt auch mit eindrucksvoller Lichtdramaturgie in Szene gesetzt.

Nine

Nach "Chicago" bringt Rob Marshall einen weiteren Broadwayhit ins Kino. Mit ähnlicher Starbesetzung, aber einem thematisch ambitionierteren Ansatz.

Federico Fellinis Klassiker "Achteinhalb" rückte die eigene Regieblockade des berühmtesten Träumers von Cinecitta in den Mittelpunkt, wurde schließlich Inspiration für Maury Yestons Musical "Nine", das 1982 am Broadway seinen Siegeszug startete. In der positiven Resonanz bei Publikum und Presse verbindet "Nine" vieles mit "Chicago", doch im Libretto gibt es markante Unterschiede. Der auffälligste: "Chicago" zielt schwungvoll auf Bauch und Beine, "Nine" nachdenklich auf die Bühne im Kopf.

Hier nämlich ringt Protagonist Guido Contini (Daniel Day-Lewis) mit einer künstlerischen Schaffenskrise, die mit einer Reflexion über sein Leben und die Frauen, die es prägten, einhergeht. In ganz Italien wird Contini verehrt - für seine frühen Filme, nicht die letzten Flops, wie er viel zu oft hören muss. "Italia" soll sein neuer Film heißen, doch eine Woche vor Drehbeginn in Cinecitta, seiner künstlerischen Heimat, hat Contini nicht eine brauchbare Idee, geschweige denn ein Drehbuch. Bedrängt von der Presse, flüchtet Contini an die Küste und dort in Erinnerungen und Träume, während sein Privatleben kollabiert. Seine Geliebte (Penélope Cruz) ist vor Ort, seine Muse, Star von "Italia", ebenfalls, darüber hinaus auch eine amerikanische Journalistin, die das "Cinema Italiano" liebt und das dem wichtigsten Repräsentanten auch im Bett beweisen möchte, und schließlich auch seine schwer geprüfte Frau Luisa (Marion Cotillard), die Einzige unter vielen Schönen, die dauerhaft in seinem Herzen wohnt, seine Affären aber dennoch nicht verhindern kann.

Der Plot ist im Grunde Continis Suche danach und einem Sinn, mit dem sich das Leben und er selbst besser verstehen lässt. Es ist diese Kopflastigkeit des von Michael Tolkin und Anthony Minghella verfassten Drehbuchs, die dem Musical manchmal im Weg steht - ein Kontrast zur Leichtigkeit, für die Italien eigentlich steht. Hinzu kommt, dass trotz dreier neu komponierter Songs ein Hit fehlt, der sich wirklich ins Gehör gräbt, ein Problem, das allerdings auch "Chicago" hatte. Trotz Dreharbeiten an einigen italienischen Originalschauplätzen, werden fast alle musikalischen Nummern, denen der Schnitt manchmal den optimalen Fluss nimmt, auf einer Studiobühne vorgetragen, dem Zentrum von Continis Leben. Hier ist Marshall, der seine Karriere am Theater begründete, unterstützt von Stammkameramann Dion Beebe in seinem Element. Lichtdramaturgie, wie man sie von der Bühne kennt, bestimmt den Film, von der eindrucksvollen Eröffnung, als Contini die Tür zum Studio öffnet, bis zum Finale, wenn sich seine wichtigsten weiblichen Bezugspunkte, darunter auch Mutter und Ratgeberin, zum Gruppenbild versammeln. Marshalls Staraufgebot ist die größte Attraktion von "Nine" - und jeder Stern bekommt zumindest einen Song zum Leuchten. Am blassesten dabei Sophia Loren, am strahlendsten, weil mit Leidenschaft und Stimmsicherheit präsentiert, Cruz, Cotillard und Stacy Ferguson, Leadsängerin der "Black Eyed Peas". kob.

Darsteller:  Daniel Day-Lewis   als Guido Contini
  Penélope Cruz   als Carla Albanese
  Marion Cotillard   als Luisa Contini
  Nicole Kidman   als Claudia Nardi
  Dame Judi Dench   als Liliane La Fleur
  Sophia Loren   als Guido's Mutter
  Kate Hudson   als Stephanie Necrophuros
  Stacy Ferguson   als Saraghina
 
Regie:  Rob Marshall  
Buch:  Michael Tolkin  
  Anthony Minghella  
Musik:  Maury Yeston  
Kamera:  Dion Beebe  
Produzent:  John Deluca  
  Marc E. Platt  
  Harvey Weinstein  
  Rob Marshall  

Kate Hudsons Sofa brennt!

Hollywood-Stars halten sich ungern an Regeln, erst Recht nicht an Rauchverbote. Das hätte auf einer Party von Kate Hudson beinahe zur Katastrophe geführt.

Steht für wahrhaft heiße Partys: Kate Hudson (Foto: Senator) Großansicht

Steht für wahrhaft heiße Partys: Kate Hudson (Foto: Senator)

Die schöne Schauspielerin aus "Bride Wars - Beste Feindinnen" und "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" hatte ihre prominenten Gäste extra gebeten, zum Rauchen nach draußen zu gehen. Schließlich hatte Kate Hudson zu einer exklusiven Party in ihr luxuriöses L.A.-Anwesen im Nobelbezirk Pacific Palisades geladen - und wollte natürlich verhindern, dass ihr edles Interieur dabei Schaden nimmt.

Doch einer der Gäste griff trotzdem im Wohnzimmer zum Glimmstängel, passte nicht auf und plötzlich schlugen aus Kate Hudsons Designer-Sofa hohe Flammen. Zum Glück reagierten die umstehenden Partyteilnehmer blitzschnell: Sie setzten das teure Möbelstück komplett unter Wasser und zerrten es zur Sicherheit auch gleich nach draußen.

Hollywoods Party-Marathon im Haus von Kate Hudson

Kate Hudson war außer sich und brüllte ihren Kumpel an: "Mann, hättest Du draußen gequalmt, wie ich allen gesagt hatte, wäre meine Couch jetzt nicht im Eimer!" Der derart Gescholtene entschuldigte sich kleinlaut und bot sofort an, den Schaden zu bezahlen. Daraufhin beruhigte sich Kate Hudson und lehnte das großzügig ab.

Die häufigen Partys im Hause Hudson sind indes das Tagesgespräch in Hollywood. Seit sich Kate im Dezember vom Baseball-Star Alex Rodriguez getrennt hat, lädt sie regelmäßig Filmstars und Freunde zu sich ein. Zu ihren Dauergästen zählen Kate Beckinsale, Tobey Maguire, Liv Tyler, Jason Statham, "Black Eyed Peas"-Sängerin Fergie samt Ehemann Josh Duhamel und natürlich Kate Hudsons Mutter Goldie Hawnund ihr Stiefvater Kurt Russell. Vermutlich war dem Übeltäter bei soviel Prominenz schlicht vor Staunen die Kippe aus der Hand geglitten.

Auf der großen Leinwand ist Kate Hudson demnächst auch wieder zu sehen. Im hochgelobten, stargespickten Musical "Nine" umschwärmt sie als oberflächliche amerikanische Modejournalistin einen italienischen Kultregisseur (Daniel Day-Lewis), der mitten in einer schweren Schaffenskrise steckt.

 

Nine in der Fotoshow

 

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