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Nine

Rob Marshalls Star-gespickte Verfilmung des Broadwaymusicals über die Sinn- und Beziehungskrisen eines weltberühmten italienischen Regisseurs und Frauenhelden.


Nine

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Erhältlich seit:
27.08.2010

Musical/ Drama

USA 2009
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 6

Daniel Day-Lewis
Penélope Cruz
Marion Cotillard

Regie: Rob Marshall
Senator Home Entertainment

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Nine

Italien in den frühen Sechzigern. Guido Contini, berühmtester Regisseur des Landes, steht kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu seinem neuen Film. Doch wegen einer kreativen Blockade gibt es noch kein Drehbuch, dafür aber einen Mann auf Sinnsuche, der keiner Frau widerstehen kann, obwohl er bereits eine Muse, eine Geliebte und eine ihm viel bedeutende Ehefrau hat, der er trotzdem nicht treu sein kann. In dieser Situation gibt sich Contini Erinnerungen und Träumen hin und findet dabei zumindest künstlerisch einen Ausweg.

Wie bereits sein sechsfach Oscar-prämiertes Musical "Chicago" ist auch "Nine" die Verfilmung eines Broadwayhits, dabei aber in ihrer reflexiven Qualität kopflastiger. Ein leichtfüßiges Musical ist "Nine" nicht, dafür aber ein intelligentes, das eine Reihe von Stars anlockte. Jeder von ihnen, ob Penélope Cruz oder Daniel Day-Lewis, singt dabei zumindest einen Song. Die Qualität der Stimmen variiert, die der Songs auch, aber visuell sind alle wie der Film insgesamt auch mit eindrucksvoller Lichtdramaturgie in Szene gesetzt.

Nine

Nach "Chicago" bringt Rob Marshall einen weiteren Broadwayhit ins Kino. Mit ähnlicher Starbesetzung, aber einem thematisch ambitionierteren Ansatz.

Federico Fellinis Klassiker "Achteinhalb" rückte die eigene Regieblockade des berühmtesten Träumers von Cinecitta in den Mittelpunkt, wurde schließlich Inspiration für Maury Yestons Musical "Nine", das 1982 am Broadway seinen Siegeszug startete. In der positiven Resonanz bei Publikum und Presse verbindet "Nine" vieles mit "Chicago", doch im Libretto gibt es markante Unterschiede. Der auffälligste: "Chicago" zielt schwungvoll auf Bauch und Beine, "Nine" nachdenklich auf die Bühne im Kopf.

Hier nämlich ringt Protagonist Guido Contini (Daniel Day-Lewis) mit einer künstlerischen Schaffenskrise, die mit einer Reflexion über sein Leben und die Frauen, die es prägten, einhergeht. In ganz Italien wird Contini verehrt - für seine frühen Filme, nicht die letzten Flops, wie er viel zu oft hören muss. "Italia" soll sein neuer Film heißen, doch eine Woche vor Drehbeginn in Cinecitta, seiner künstlerischen Heimat, hat Contini nicht eine brauchbare Idee, geschweige denn ein Drehbuch. Bedrängt von der Presse, flüchtet Contini an die Küste und dort in Erinnerungen und Träume, während sein Privatleben kollabiert. Seine Geliebte (Penélope Cruz) ist vor Ort, seine Muse, Star von "Italia", ebenfalls, darüber hinaus auch eine amerikanische Journalistin, die das "Cinema Italiano" liebt und das dem wichtigsten Repräsentanten auch im Bett beweisen möchte, und schließlich auch seine schwer geprüfte Frau Luisa (Marion Cotillard), die Einzige unter vielen Schönen, die dauerhaft in seinem Herzen wohnt, seine Affären aber dennoch nicht verhindern kann.

Der Plot ist im Grunde Continis Suche danach und einem Sinn, mit dem sich das Leben und er selbst besser verstehen lässt. Es ist diese Kopflastigkeit des von Michael Tolkin und Anthony Minghella verfassten Drehbuchs, die dem Musical manchmal im Weg steht - ein Kontrast zur Leichtigkeit, für die Italien eigentlich steht. Hinzu kommt, dass trotz dreier neu komponierter Songs ein Hit fehlt, der sich wirklich ins Gehör gräbt, ein Problem, das allerdings auch "Chicago" hatte. Trotz Dreharbeiten an einigen italienischen Originalschauplätzen, werden fast alle musikalischen Nummern, denen der Schnitt manchmal den optimalen Fluss nimmt, auf einer Studiobühne vorgetragen, dem Zentrum von Continis Leben. Hier ist Marshall, der seine Karriere am Theater begründete, unterstützt von Stammkameramann Dion Beebe in seinem Element. Lichtdramaturgie, wie man sie von der Bühne kennt, bestimmt den Film, von der eindrucksvollen Eröffnung, als Contini die Tür zum Studio öffnet, bis zum Finale, wenn sich seine wichtigsten weiblichen Bezugspunkte, darunter auch Mutter und Ratgeberin, zum Gruppenbild versammeln. Marshalls Staraufgebot ist die größte Attraktion von "Nine" - und jeder Stern bekommt zumindest einen Song zum Leuchten. Am blassesten dabei Sophia Loren, am strahlendsten, weil mit Leidenschaft und Stimmsicherheit präsentiert, Cruz, Cotillard und Stacy Ferguson, Leadsängerin der "Black Eyed Peas". kob.

Nine

Der Regisseur Guido Contini (DANIEL DAY-LEWIS) ist ganz oben angekommen: Er gilt in den 1960er Jahren als bester Filmemacher der Welt, hat dem italienischen Kino zu internationalem Glanz verholfen und wird von den schönsten Frauen der Welt begehrt. Doch gerade, als er mit der Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten neuen Film beginnen will, stürzt er plötzlich tief in eine kreative Lebenskrise. Verwirrt, verführt und angeregt von den Frauen in seinem Leben - seiner Ehefrau (MARION COTILLARD), seiner Geliebten (PENÉLOPE CRUZ), einer amerikanischen Mode-Journalistin (KATE HUDSON), seiner Kostümdesignerin (JUDI DENCH), einer Muse (NICOLE KIDMAN), der Verführerin aus seiner Jugend (STACY FERGUSON) und seiner verstorbenen Mutter (SOPHIA LOREN) - ringt er um Inspiration und Rettung.
Die legendäre Bühne 5 in den Cinecittà Studios in Rom wird dabei zum Schauplatz von Guidos wildesten Träumen, Erinnerungen und Begierden - und gebannt wartet sein Publikum darauf, dass er den Dämonen seiner Fantasie Herr wird und endlich "Action" ruft!

Quelle: Senator

- Featurettes: "The Women of Nine", "The Incomparable Daniel Day Lewis", "Behind the Look of Nine", "The Dancers of Nine"
- Choreografien: "Be Italien", "Cinema Italiano",
- Musikvideos: "Take it all", "Cinema Italiano", "Unusual Way"
- Interview mit Regisseur Rob Marshall
- Making of: "Cinema Italiano"

Quelle: Senator

Darsteller:  Daniel Day-Lewis   als Guido Contini
  Penélope Cruz   als Carla Albanese
  Marion Cotillard   als Luisa Contini
  Nicole Kidman   als Claudia Nardi
  Dame Judi Dench   als Liliane La Fleur
  Sophia Loren   als Guido's Mutter
  Kate Hudson   als Stephanie Necrophuros
  Stacy Ferguson   als Saraghina
 
Regie:  Rob Marshall  
Buch:  Michael Tolkin  
  Anthony Minghella  
Musik:  Maury Yeston  
Kamera:  Dion Beebe  
Produzent:  John Deluca  
  Marc E. Platt  
  Harvey Weinstein  
  Rob Marshall  

Romanze für Cruz in "Fluch der Karibik 4"

Als fesche Piratentochter wird Penelope Cruz Captain Jack Sparrow ein bisschen vom Kurs abbringen.

Penelope Cruz wird in "Fluch der Karibik 4" Piratentochter (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Penelope Cruz wird in "Fluch der Karibik 4" Piratentochter (Foto: Kurt Krieger)

Schon länger ist bekannt, dass Penelope Cruz in "Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides" eine Hauptrolle übernehmen wird. Die rassige Spanierin, derzeit in "Nine" zu sehen, löst Keira Knightley ab. Doch welchen Part Cruz im vierten Karibik-Spektakel spielen wird, war bisher nicht klar.

Produzent Jerry Bruckheimer hat die Katze jetzt aus dem Sack gelassen: Penélope wird die Tochter von Piraten-Bösewicht und Jack Sparrows Erzfeind Blackbeard spielen. "Diese Rolle bringt jede Menge Humor mit sich", verrät Bruckheimer. "Die Figur ist ein bisschen kratzbürstig, man darf sich aber auch auf eine kleine Romanze zwischen Jack und ihr freuen."

Liebelei zwischen Cruz und Jack Sparrow?

Für die Figur des Blackbeard wurde jüngst Ian McShane bestätigt. In diesem Zusammenhang erwähnte Bruckheimer, dass sich Ian schon mal warm anziehen darf - denn er wird möglicherweise Bösewicht-Konkurrenz von Geoffrey Rush bekommen. Damit gab Bruckheimer dem Gerücht, dass Geoffrey als Captain Barbossa zurück kommt, neuen Zunder.

In "Fluch der Karibik - On Stranger Tides" (deutsch: In fremden Gewässern) geht es um die Suche nach einer Quelle der ewigen Jugend. Drehbeginn ist im Juni auf Hawaii.

 

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