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Ninja Assassin

Action-Film über den Ninja-Kämpfer Raizo, der einen Rachefeldzug gegen seine kriminellen Ausbilder führt.


Ninja Assassin

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Erhältlich seit:
16.07.2010

Action

USA/Deutschland 2009
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Rain
Naomie Harris
Ben Miles

Regie: James McTeigue
Warner Home Video Germany

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Ninja Assassin

Raizo ist in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Ausbildungsstätte aufgewachsen. Ausgebildet zum Killer für eine Geheimorganisation und seiner Kindheit beraubt, gelingt dem wutentbrannten Ninja eines Tages die Flucht in den Untergrund. Von dort aus plant er die Rache an seinen Peinigern. Da kommt ihm die schöne Europol-Agentin Mika, die gegen das Waisenhaus ermittelt, gerade gelegen. Die Ninjas haben sie bereits im Visier, als Raizo sich kurzerhand mit ihr verbündet, und die beiden zu Gejagten werden. Eine Hetzjagd quer durch Europa beginnt.

Das Action-Projekt der Wachowski-Brüder ("Matrix") zusammen mit Regisseur James McTeigue ("V wie Vendetta") und Produzent Joel Silver ist auf effektreiche Kampfchoreografien und eine düster-schöne Bildästhetik angelegt. Der Zuschauer kann sich über rasante Verfolgungsjagden und eine perfekt durchdachte Kameraführung freuen. In der Hauptrolle glänzt der südkoreanische Popstar Rain, der bereits in dem Wachowski-Film "Speed Racer" zu sehen war, und hier ins Rampenlicht tritt. Der drastische Blutrausch im Ego-Shooter-Stil setzt einen starken Magen voraus.

Ninja Assassin

Einem Ego-Shooter-Spiel gleich inszeniert der einschlägig vorbelastete Second-Unit-Regisseur James McTeigue ("V wie Vendetta") den Rachefeldzug seines Titelhelden, dem der in Fernost kultisch verehrte koreanische Pop-Star Rain sein Gesicht leiht.

"Ninja Assassin". Zwei Worte - und eigentlich ist zum Film schon alles gesagt: Raizo ist einer der gefährlichsten Auftragskiller der Welt. Vom Ozuno-Clan wurde er einst in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Schule in den Bergen des Himalajas zur gnadenlosen Kampfmaschine ausgebildet, für den Gegenwert von 100 Kilogramm Gold geht er nun seinem mörderischen Geschäft nach - lautlos, effektiv und mit Erfolgsgarantie. Doch nachdem sein Ausbilder (furchteinflößende Idealbesetzung: Martial-Arts-Veteran Sho Kosugi) seine Freundin hinrichten ließ, bricht Raizo mit der Geheimorganisation und sinnt auf Rache.

In Form eines klassischen Eastern, unterlegt mit einem von Ilan Eshkeri komponierten Western-Score legt Regisseur James McTeigue los. Action wird beim versierten Second-Unit-Regisseur der Wachowski-Brüder Larry und Andy ("Matrix"-Trilogie), die hier gemeinsam mit Joel Silver und Grant Hill als Produzenten verantwortlich zeichnen, groß geschrieben. Überaus drastisch - Köpfe werden vom Rumpf getrennt, Gliedmaßen abgeschlagen und das Blut spritzt dabei wie die Fontänen der berühmten Springbrunnen des Bellagio Hotels in Las Vegas - macht Raizo einer Yakuza-Gang den Garaus. Blitzschnell bewegt er sich, fast unsichtbar bleibt er. Leichen pflastern seinen Weg.

Nach einem Schnitt ist der nächste Schauplatz Berlin. Denn dort bzw. in Babelsberg widmeten sich die Wachowskis gleich nach "Speed Racer" ihrem nächsten Projekt, einer deutsch-amerikanischen Koproduktion und verpflichteten dafür erneut den koreanischen Pop-Star Rain, in seiner Heimat ein Superstar, vom Time Magazine 2006 zu den "100 Most Influential People Who Shape Our World" gewählt. Er legt seinen Ninja minimalistisch an, als Keanu-Reeves-Klon, maulfaul, introvertiert und in sich ruhend. Ihm in der deutschen Hauptstadt auf der Spur ist Europol-Agentin Mika Coretti (Naomie Harris aus "Street Kings"), die die mysteriöse Organisation mit weltweiten Auftragsmorden in Verbindung bringt und so selbst in deren Visier gerät.

Doch der Plot der Drehbuchautoren Matthew Sand und J. Michael Straczynski ("Der fremde Sohn") ist trotz diverser Nebenstränge - so wird etwa in Rückblenden von Raizos von Schmerzen und Schlägen geprägter Kindheit erzählt - von untergeordneter Bedeutung. Es zählt (fast) ausschließlich der düstere Noir-Look (Produktionsdesign: Graham "Grace" Walker) sowie die atemlosen, stets im Halbdunkel inszenierten Kampfchoreographien. Rot (Blut), schwarz (Kleidung) und blau (Nacht) dominieren als Farben, wie bei einem Ego-Shooter-Spiel tauchen endlose Kohorten von Gegnern aus allen Ecken des Bildes auf und werden gnadenlos niedergemetzelt. Montiert haben Gian Ganziano und Jett Sally die Non-Stop-Hatz im MTV-Clip-Stil, entsprechend angelegt hat auch Kameramann Karl Walter Lindenlaub seine Bildsprache. Ein visueller Overkill, ein entfesselter Blutrausch, der für den Kinobesuch einen starken Magen und eine Vorliebe fürs Genre voraussetzt. geh.

Ninja Assassin

Die Filmemacher der Matrix-Trilogie und V wie Vendetta sorgen mit Ninja Assassin für frisches Blut (sehr viel Blut!) im Martial-Arts-Genre. Der koreanische Popstar Rain (Speed Racer) spielt den todbringenden Raizo, der seit seiner Kindheit vom Ozunu-Clan zum Ninja gedrillt wurde. Als er sich von seinen Kampfgefährten und ihrem gnadenlosen Dojo-Boss (Martial-Arts-Legende Sho Kosugi) los sagt, wird er unerbittlich gejagt. Und mit ihm eine Europol-Agentin (Naomie Harris), die herausgefunden hat, dass sich der Clan von Regierungen für Mordaufträge anheuern lässt. Ein Actionfeuerwerk ohne Ende - schnell, wild, voller exotischer Waffen (Ketten, Schwerter, Stöcke, Wurfsterne) und atemberaubender Akrobatik. Fürchte nicht die Waffe, sondern die Hand, die sie führt.

Quelle: Warner Home Video

Nicht verwendete Szenen

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Rain   als Raizo
  Naomie Harris   als Mika Coretti
  Ben Miles   als Agent Ryan Maslow
  Rick Yune   als Takeshi
  Randall Duk Kim   als Tattoo Meister
  Sho Kosugi   als Lord Ozunu
  Eleonore Weisgerber   als Mrs. Sabatin
  Wladimir Tarasjanz   als Aleksei Sabatin
  Guido Föhrweißer   als Europol Agent
  Sung Kang   als Hollywood
  Thorston Manderlay   als Zabranski
  Richard van Weyden   als Battuta
  Hans Hohlbein   als Mika's Nachbar
  Stephen Marcus   als Kingpin
  Adriana Altaras   als Landlady
  Tim Williams  
  David Leitch  
  Wolfgang Stegemann  
  Steffen Groth  
  Jens Neuhaus  
  Patrick Pinheiro  
  Matthias Schendel  
  Jo Ahn  
 
Regie:  James McTeigue  
Buch:  J. Michael Straczynski  
  Matthew Sand  
Musik:  Ilan Eshkeri  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Produzent:  Joel Silver  
  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
  Grant Hill  
 

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