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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.10.2011
USA 2007
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 16
Tommy Lee Jones
Javier Bardem
Josh Brolin
Regie: Ethan Coen, ...
Paramount Home Entertainment

Elektrisierend schwarzhumoriges Meisterwerk der Coen-Brüder mit Javier Bardem als todsicherer Killer im Crime-and-Western-Country von Sergio Leone, Sam Peckinpah und John Woo.
Nach den launigen "Ladykillers" und dem verzeihlichen "Härtefall" für George Clooney und Catherine Zeta-Jones, sind die Coen-Brüder wieder auf der Höhe ihrer inszenatorischen Meisterschaft mit dieser so aufregenden wie lakonischen, von schockblutigen Explosionen wie knochentrocken schwarzhumorigem Witz getränkten Expedition ins Crime-and-Western-Country von Sergio Leone, Sam Peckinpah und John Woo, deren Arten, Türen zu öffnen, auf originelle Weise variiert wird. Geerdet mit der Roman-Vorlage von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy, dessen Neo-Western "All die schönen Pferde" Billy Bob Thornton nicht restlos überzeugend anging, adaptieren die Coens das West-Texas von 1980 als absurde philosophische Landschaft, filmisches Gold wie ihr "Fargo". Spielten dort Loser auf dem Grat zwischen Grauen und blutiger Posse, Gewalt und idyllischen Schneewüsten, so geht in "No Country For Old Men" ein begnadeter Profikiller mit grotesker Mireille-Mathieu-Frisur und Stoneface seinem Handwerk nach und spielt auf cooler Menschenjagd Graf Zaroffs "The Most Dangerous Game".
Wegen seines Muts, einen blutvollen, vollkommen humorlosen und gerade dadurch zu Lachen, das im Hals stecken bleibt, reizenden Killer zu spielen, hätte Bardem den Darstellerpreis in Cannes verdient, aber das ist so fern, als würde Chow Yun-Fat für seine epochalen Woo-Killer den Ehren-Oscar gewinnen. Als Anton Chigurh, der mit Münzwurf über Leben und Tod entscheidet, verfolgt Bardem Vietnam-Veteran Llewelyn Moss. Josh Brolin verkörpert ihn in der Tradition von Nick Nolte aus Karel Reisz' unterschätztem Drogen-Chase-Thriller "Dreckige Hunde" (1978). Moss, in einer überragenden Sequenz eingeführt, die das Jagdmotiv des Films etabliert, stößt mitten in der Wüste auf eine mit Leichen gepflasterte Wagenburg, Drogen und einen Koffer mit zwei Millionen Dollar. Den versuchen ihm erst ein furchterregend verbissener Hund bei einer atemberaubenden Flucht durch einen Fluss und dann der Anton aus Texas, mit Peilsender und einem Bolzenschießer, mit dem er seine Opfer wie Vieh tötet, abzujagen. Die Jagd variiert in der den Coens eigenen Slow-Burn-Dramaturgie berühmte Vorgänger, die Hotelszene mit Clint Eastwood in Leones "Zwei glorreiche Halunken", den Hotel-Showdown von Steve McQueen in Peckinpahs "The Getaway" und den Treppen-Shootout von Chow Yun-Fat in Woos "A Better Tomorrow II" und ist in ihrer originellen Unvorhersehbarkeit purer audiovisueller Genuss.
Dritter im Bund der Coen-Charakterköpfe ist Tommy Lee Jones, der als desillusionierter Sheriff seinen Mitbürger Moss vor Chigurh beschützen will und stets zu spät kommt. Jones wird dem Titel gerecht, wenn er mit Erzählungen à la Ambrose Bierce (der unglaubliche Todeskampf einer Kuh) und moralischen Reflexionen, von denen nichts als Träume bleiben, verlorene Integrität und Würde beklagt und den Film so lakonisch beschließt, wie Brolin und Bardem ihn verlassen. Roger Deakins' makellose Scope-Kameraarbeit, der Schnitt (die Coens unter ihrem Pseudonym Roderick Jaynes), Tonschnitt und die bis auf die Knochen reduzierte Storyline erhöhen die nachwirkende Intensität des fabelhaften Neo-Noir-Crime-Western. Yep! ger.
Die mehrfach ausgezeichneten Filmemacher Joel und Ethan Coen schufen mit diesem fesselnden und spannungsgeladenen Actionthriller ihr bis jetzt ergreifendstes und ambitioniertestes Werk. Ein Mann stolpert förmlich über einen blutigen Tatort, einen Pick-up-Truck, vollgeladen mit Heroin, und unwiderstehlichen zwei Millionen Dollar in bar. Seine Entscheidung, das Geld für sich zu behalten, setzt eine gewaltvolle Kettenreaktion in Gang, die noch nicht einmal das Gesetz von West-Texas aufhalten kann. Basierend auf dem Roman von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy und mit einer herausragenden Besetzung, angeführt von Tommy Lee Jones, fesselt dieses wagemutige Katz-und-Maus-Spiel - weit über das bisher Bekannte hinaus - bis zum Herzschlagfinale!
Quelle: Paramount
Die Arbeit mit den Coens, Das Making-of von "No Country for Old Men", Tagebuch eines Sheriffs
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Tommy Lee Jones | als Ed Tom Bell | |
|---|---|---|---|
| Javier Bardem | als Anton Chigurh | ||
| Josh Brolin | als Llewelyn Moss | ||
| Woody Harrelson | als Carson Wells | ||
| Kelly Macdonald | als Carla Jean Moss | ||
| Garret Dillahunt | als Wendell | ||
| Tess Harper | als Loretta Bell | ||
| Barry Corbin | als Ellis | ||
| Stephen Root | als Wells' Auftraggeber | ||
| Rodger Boyce | als Sheriff von El Paso | ||
| Beth Grant | als Carla Jeans Mutter | ||
| Ana Reeder | |||
| Kit Gwin | |||
| Regie: | Ethan Coen | ||
| Joel Coen | |||
| Buch: | Joel Coen | ||
| Ethan Coen | |||
| Musik: | Carter Burwell | ||
| Kamera: | Roger Deakins | ||
| Produzent: | Ethan Coen | ||
| Joel Coen | |||
| Scott Rudin | |||
No Country for Old Men (Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch PCM 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Ungarisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Featurettes, Making of
Die Arbeit mit den Coens, Das Making-of von "No Country for Old Men", Tagebuch eines Sheriffs
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