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Not a Girl - Crossroads

Komödiantisch-romantisches Filmdebüt von Britney Spears, in dem drei Girls auf dem Weg nach L.A. ihre abgekühlte Freundschaft wiederbeleben.


Not a Girl - Crossroads

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Erhältlich seit:
28.10.2002

Originaltitel: Crossroads

Komödie/ Drama

USA 2002
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6

Britney Spears
Anson Mount
Zoe Saldana

Regie: Tamra Davis
Universum Film

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Endlich ist es soweit: Britney Spears - der erste amerikanische Mega-Popstar des dritten Jahrtausends - spielt die Hauptrolle in einem Kinofilm. Das ist die Mega-Party des Jahres für alle Fans - und sicher nicht nur für diese!

Natürlich ist ihr die Rolle auf den grazilen Leib geschrieben, mehr noch: Die ganze Geschichte ist eine Idee von Britney. Wer also zwischen den Zeilen lesen kann, entdeckt sicher das ein oder andere autobiographische Detail aus dem Leben seines Superstars. Nach zahllosen Film- und Videoauftritten, bei denen sich Britney freilich immer nur selber spielte, und nach einer Nebenrolle als Flugbegleiterin in dem Film "Longshot - Ein gewagtes Spiel" darf Britney nun endlich zeigen was sie als frischgebackene Schauspielerin drauf hat - und das ist für den einen oder anderen überraschend viel.

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"Not a Girl" ist vor allem ein Film für Fans. Britneys Movie-Fantasy hat - neben ausgesuchten Songs ihrer Hit-CD - jede Menge Teenager-Drama, "Flugzeuge im Bauch"-Romantik, frechen Witz und Sexappeal. Und das geht so: Der größte Traum der 18-jährigen Lucy (Britney Spears) ist es, nach der Highschool in die Fußstapfen ihres Idols Madonna zu treten. Doch leider hat Lucys Dad (Dan Aykroyd) für einen solchen Spleen überhaupt nichts übrig.

Als alleinerziehender Vater will er für Lucy natürlich nur das Beste - im Klartext: Sie soll nach den Sommerferien auf dem College studieren, studieren, studieren. Aber bevor es soweit ist, steht für Lucy eigentlich "das erste Mal" an. Doch nicht etwa, weil sie sich unsterblich in einen Typen verknallt hat, sondern weil man das eben so macht, in der Nacht des Highschool-Abschlussfests.

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Dass es dann doch nicht soweit kommt, und dass Lucy plötzlich zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen quer durch die USA zu einem Talentwettbewerb nach Los Angeles fährt, das ist dann die eigentliche, ziemlich turbulente Geschichte. Und da wäre noch ein Typ namens Ben (Anson Mount), der das abgefahrene Trio in seinem Cabrio auf diesen Trip mitnimmt und der ja eigentlich ein Mörder sein soll...

Dass das Ganze nicht ein käsiges Zahnspangen-Movie geworden ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass es bei "Not a Girl" unter anderem auch um Vergewaltigung, Essstörungen, Identitätskrise, Selbstfindung, echte Liebe und echte Freundschaft geht. Nicht zu vergessen der gruftkalte Rabenmutter-Auftritt von "Sex and the City"-Star Kim Cattrall.

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Und natürlich bringt Britney den ganzen Film in ihrem Song "Not a Girl" am besten auf den Punkt. Nämlich wie man sich fühlt, wenn man kein Mädchen mehr ist - aber auch noch keine Frau. Dass das mega-poppige Roadmovie trotz vieler dramatischer Verwicklungen und emotionaler Super-Gaus mit einem Happy-End ausklingt, versteht sich von selbst. Denn wo Britney Spears draufsteht - da ist schließlich auch Britney Spears drin.

Not a Girl - Crossroads

Kaum ist der Lack etwas ab vom Thron Mariah Careys, die kürzlich durch "Glitter" entglitzert wurde, setzt Teenqueen Britney Spears ihre Leinwandambitionen in die Tat um. Ganz zugeschnitten auf die Träume junger Mädchen, die ihr überbehütetes Nest verlassen wollen, erweist sich ihr Kinodebüt als komödiantisches Roadmovie, das mit Girlpower, Herzflimmern und erfüllten Showbusiness-Karrierewünschen exakt die Sehnsüchte des Zielpublikums bedient.

Zentrales Bollwerk junger Mädchen gegen die Welt ist hier eine Freundschaft, die in Kindertagen beginnt, bis zum Ende der High School aber in Entfremdung mündet. Spears spielt Lucy, das gute amerikanische Girl, das Daddys ganzer Stolz ist, weil es die Irrwege der Pubertät - Rebellion und Ausschweifung - meidet und mit beiden Beinen im Leben steht. Die wahre Lucy aber will sich vom Heiligenbild befreien, singt als Betthüpfer in Unterwäsche Madonna-Hits (eine Danksagung für das Britney-Bekenntnis der Diva) und zeigt sich in Dessous, um nicht nur ihrem spröden, sexuell in die Ewigkeit vertrösteten Schulfreund, sondern auch ihren männlichen Fans zu beweisen, dass sie kein Mädchen mehr, sondern schon eine Frau ist. Die Chance zum Ausbruch aus ihrer vertrauten, aber einschnürenden Welt bietet sich, als sie ihre zwei ehemals besten Freundinnen auf einen Roadtrip begleitet, bei dem Charmeur Ben Chauffeur spielt. Der Weg nach Westen, der wie bei den Pionieren nach Kalifornien ausgerichtet ist, wird die Mädchen, die mit All-American und Trailer-Park-Girl sowie Promqueen drei Stereotypen repräsentieren, wieder zusammenschweißen, wird Lucy als Sängerin vors Mikrofon, als Frau zu Ben und als Tochter zu ihrer Mutter bringen, die sie nie kennen gelernt hat. Auch wenn das Drehbuch sogar eine Vergewaltigung thematisiert, ist der Ton des Films vorwiegend heiter, befreit von den melodramatischen Spitzen, wie sie noch in "Glitter" zu sehen waren. Unter der Regie von Tamra Davis, der Hollywood gerne jugendorientiertes Entertainment anvertraut, werden die Stationen angefahren, die sich junge Mädchen von einem Trip wie diesen erwarten. Man solidarisiert sich, hat Spaß, singt Karaoke, quasselt die ganze Nacht, erlebt im Strandhaus das romantische, von der leidenschaftlichen Brandung markierte erste Mal und vergisst trotzdem die eigenen Wurzeln nicht. Der Soundtrack umfasst Coverversionen von Madonna, Shania Twain oder Joan Jett, aber auch Max-Martin-Kompositionen, die Britney Spears und andere groß gemacht haben. Entscheidender Faktor aber und der deutlichste Unterschied zu "Glitter" ist Spears' relativ natürlicher Auftritt vor der Kamera, der sie trotz des Titels wie ein Mädchen und nicht - wie Carey - wie eine Marionette erscheinen lässt. kob.

Darsteller:  Britney Spears   als Lucy
  Anson Mount   als Ben
  Zoe Saldana   als Kit
  Taryn Manning   als Mimi
  Kim Cattrall   als Caroline
  Dan Aykroyd   als Pete
  Justin Long   als Henry
  Beverly Johnson   als Kits Mutter
  Bahni Turpin   als Ms. Jenson
  Kool Moe Dee   als Barbesitzer
  David 'Gruber' Allen   als Stammkunde
  Richard Voll   als Dylan
 
Regie:  Tamra Davis  
Buch:  Shonda Rhimes  
Musik:  Trevor Jones  
Kamera:  Eric Alan Edwards  
Produzent:  Ann Carli  

Britney als Tochter von Bruce Willis?

Oops, das könnte peinlich werden: Pop-Prinzessin Britney Spears will die Welt mal wieder mit einem Ausflug auf die Kinoleinwand beglücken.

Ob mich Daddy wohl <br />retten wird...

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Ausgerechnet die Tochter von Bruce Willis soll der Singspatz geben: In "Die Hard 4" wird Britney angeblich von einer Gang gekidnapped, die Bruce als John McClane in gewohnt schlagkräftiger Manier bis ans Ende der Welt jagt, um sein Töchterlein aus den Fängen der bösen Jungs zu befreien.

Wie Terroristenschreck McClane, Markenzeichen Ripp-Shirt, coole Sprüche und eiserner Willis (Pardon: Wille) allerdings zu einer Tochter mit Piepsstimmchen und Bauchfrei-Faible kommt, vermochten die Autoren des Drehbuchs bisher nicht überzeugend zu erklären.

Willis hat übrigens versprochen, dass der vierte Teil nun "definitiv" das Ende der Serie markieren soll: Er will John McClane "zur Not von Haien zerfetzen lassen", um ganz sicher zu gehen, dass es demnächst nicht heißt "Stirb langsam - Rückkehr am Krückstock".

Und obwohl Willis kaum einer mehr Glauben schenkt - schließlich hatte er schon nach "Stirb langsam: Jetzt erst recht" seinen Ausstieg erklärt - wären bei Britney viele froh, wenn sie ihren Abschied vom Filmgeschäft auch nur in Aussicht gestellt hätte. Denn, wie hieß es nach ihrem Kinodebüt so treffend: Außer "Not a Girl" ist Britney auch "not an actress."

 

Not a Girl - Crossroads in der Fotoshow

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