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Nowhere Boy

Biografisches Drama über die komplizierten familiären Wurzeln und musikalische Entwicklung des jungen John Lennon.


Nowhere Boy

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.04.2011

Drama/ Biographie

Großbritannien/Kanada 2009
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Aaron Johnson
Kristin Scott Thomas
Anne-Marie Duff

Regie: Sam Taylor-Wood
Senator Home Entertainment

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Nowhere Boy

John Lennon ist 14, als 1955 sein Onkel stirbt, und aus dem charmanten Rebellen ein zorniger wird. Plötzlich beginnt er die Mutterrolle seiner Tante Mimi, bei der er aufwuchs, zu hinterfragen und sucht die Nähe von Mimis jüngerer Schwester, seiner leiblichen Mutter. Sie kauft ihm die erste Gitarre und erlebt, wie ihr Sohn eine Skiffleband gründet und mit Paul McCartney einen Jungen kennenlernt, mit dem zusammen er die Welt erobern wird. Doch das ist die Zukunft, vor der noch die Aussöhnung seiner Familie steht.

Der erste Kinofilm der Fotografin Sam Taylor-Wood ist ein konventionelles, aber gelungenes Familiendrama, das die musikalische Entwicklung seiner berühmten Titelfigur nur als unterhaltsamen Nebenschauplatz sieht. In der Konzentration auf zwischenmenschliche Konflikte wird "Nowhere Boy" von seinen Schauspielern getragen. Als junger John Lennon gibt Aaron Johnson ("Kick-Ass") eine gute Figur ab, aber der Film gehört seinen Müttern vor der Kamera, die von Kristin Scott Thomas und Anne-Marie Duff berührend dargestellt werden.

Nowhere Boy

Der Junge, der es vermeintlich zu nichts bringen sollte, aber als John Lennon die Welt eroberte, steht im Fokus eines glänzend gespielten Familiendramas.

In den Fünfzigerjahren, in denen der Rock'n'Roll und auch Lennon erwachsen wurden, ist diese britisch-kanadische Produktion angesiedelt. An der Autobiografie von Lennons Halbschwester Julia orientiert, aber nicht sklavisch faktentreu erzählt das Drehbuch von Matt Greenhalgh ("Control") recht konventionell von den familiär und auch musikalisch prägenden frühen Jahren Lennons. Am Anfang (1955) und am Ende (1958) vom Tod wichtiger Bezugspersonen flankiert, entfaltet sich über einen Zeitraum von wenigen Jahren ein Leben, für das es vermeintlich wenig Perspektive gab. "I'm a wild one" tönt Jerry Lee Lewis deskriptiv im Soundtrack - und natürlich lässt Teenager John Taten folgen. Sein Direktor sieht den Weltuntergang kommen, weil John alten Damen Pornohefte zeigt, im Park Sex mit einer Mitschülerin hat und auf dem Dach eines Doppeldeckers die Stadt durchquert. Nach dem Tod seines geliebten Onkels wird aus dem charmanten Rebellen ein zorniger. Fortan beginnt er seine Tante Mimi (Kristin Scott Thomas), bei der er aufwuchs, als Mutterfigur zu hinterfragen und sucht die Nähe von Mimis jüngerer Schwester (Anne-Marie Duff), seiner leiblichen Mutter. Das Geheimnis, das diese ungewöhnliche Familienkonstellation erklärt, ist dramaturgisch der Motor des Films und viele Jahre später in Lennons Hit "Mother" thematisiert - der einzige Song aus dem Umfeld der "Beatles", der hier original, den Abspann begleitend, eingesetzt wird. Parallel zur familiären Entwicklung verfolgt der Film Lennons musikalische. Sie beginnt mit der ersten Gitarre, die ihm seine Mutter schenkt, führt über seine erste Skiffleband zur Freundschaft mit Paul McCartney und schließlich zu ersten Auftritten mit George Harrison, bis sich mit der Reise nach Hamburg eine neue Ära ankündigt. Auch wenn Aaron Johnson und die anderen Darsteller der Bandmitglieder einige der frühen Songs selbst einspielten und der Musik eine wesentliche Rolle zufällt, ist "Nowhere Boy" vorrangig ein psychologisches Familiendrama, das Lennons prägende Einflüsse als Mensch erklärt. Johnson gibt wie schon in "Kick-Ass" in der Titelrolle eine gute Figur ab und sorgte für Schlagzeilen, als er und die 23 ältere Regisseurin des Films, Sam Taylor-Wood, Juli 2010 Eltern einer Tochter wurden. Auch wenn die bekannte Fotografin und Videokünstlerin damit zum dritten Mal Mutter wurde, steht sie trotzdem im Schatten von Kristin Scott Thomas und Anne-Marie Duff, die als Johnsons Filmmütter beeindruckende Darstellungen liefern. kob.

Nowhere Boy

Liverpool in den Fünfzigern: John Lennon (Aaron Johnson), 15 Jahre alt und von der Schule genervt, fällt zu Hause bei seiner strengen Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) die Decke auf den Kopf. Eines Tages trifft John jedoch seine Mutter Julia (Anne-Marie Duff) wieder, die den damals Fünfjährigen überstürzt verlassen hatte. Die lebenslustige, musikbegeisterte Frau führt John in die aufregende neue Welt des Rock 'n' Roll ein und bringt ihm das Banjo-Spielen bei - nicht ahnend, dass sie damit den Grundstein für Lennons späteren Lebensweg legt.
John gründet eine Band und lernt über Freunde den talentierten Gitarristen Paul McCartney (Thomas Brodie Sangster) kennen. Doch der Spagat zwischen seinen musikalischen Ambitionen und den zwei starken Frauen in seinem Leben wird für Lennon zur Zerreißprobe ...

Quelle: Senator

Darsteller:  Aaron Johnson   als John Lennon
  Kristin Scott Thomas   als Mimi Smith
  Anne-Marie Duff   als Julia Lennon
  David Threlfall   als George Smith
  David Morrissey   als Bobby Dykins
  Josh Bolt   als Pete Shotton
  Thomas Sangster   als Paul McCartney
  Sam Bell   als George Harrison
  James Johnson   als Stan Parks
  Andrew Buchan   als Fishwick
  Ophelia Lovibond   als Marie
  Kerrie Hayes   als Marie's Freund
  Angela Walsh   als Lehrerin
 
Regie:  Sam Taylor-Wood  
Buch:  Matt Greenhalgh  
Musik:  Alison Goldfrapp  
  Will Gregory  
Kamera:  Seamus McGarvey  
Produzent:  Robert Bernstein  
  Kevin Loader  
  Douglas Rae  
 

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