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Nur noch 60 Sekunden

Update des Car-Crash-Klassikers "Die Blechpiraten" mit röhrenden Motoren, forciertem Coolness-Touch und erstklassiger Besetzung .


Nur noch 60 Sekunden

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Erhältlich seit:
05.04.2007

Originaltitel: Gone in 60 Seconds

Action/ Thriller

USA 1999
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16

Nicolas Cage
Angelina Jolie
Giovanni Ribisi

Regie: Dominic Sena
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Nur noch 60 Sekunden

Eigentlich will der legendäre Autodieb "Memphis" Raines weiter nichts, als seinen vorzeitigen "Ruhestand" genießen. Dummerweise aber verpatzt sein kleiner Bruder Kip einen großangelegten Coup und gerät dadurch in eine tödliche Klemme. So muss Memphis seine alte Gang zusammentrommeln, um Kip das Leben zu retten. Sein Auftrag lautet, in nur 72 Stunden 50 Nobelkarossen zu stehlen. Dabei sitzt ihm jedoch nicht nur die Zeit, sondern auch ein überaus gerissener Detective im Nacken...

Das Remake des Independent-Hits "Die Blechpiraten" (1974) wird vor allem Vollgas-Freaks vom Hocker reißen. "Überproduzent" Jerry Bruckheimer, Spezialist für aufwendiges und waghalsiges Action-Entertainment ("Armageddon"), und Nic Cage, Macho-Mime mit Gefühl, stehen wie schon in "The Rock" oder "Con Air" für beste Action-Unterhaltung. Hier bekommt der Zuschauer nun eine einzige, atemraubende, brillant fotografierte Autoverfolgungsjagd geboten, die Adrenalin-Stöße nonstop garantiert.

Nur noch 60 Sekunden

Überproduzent Jerry Bruckheimer plus Machomime mit Gefühl Nicolas Cage ergibt aalglattes Actionentertainment - eine Formel die bereits mit "The Rock" und "Con Air" hochkommerziell aufging. Diesmal widmet sich das dynamische Duo dem Remake von "Die Blechpiraten", das 1974 vom Stuntman und Autofreak H.B. Halicki geschrieben und inszeniert wurde. Das Lowbudget-Original - für Halicki Mittel zum Zweck sich fahrvergnügentechnisch auszutoben- erlangte für eine 40minütige Vollgas-Verfolgungsjagd Indie-Kultstatus. Die Neuversion gibt in jeder Beziehung mehr Gas und mit 25.1 Mio. Dollar steuerte man die Spitzenposition der US-Charts an.

Cage spielt Memphis Raines, einen legendären Autodieb, der sich in einem kleinen Kaff zur Ruhe gesetzt hat, bis ein alter Kumpel (Will Patton) ihn mit schlechten Nachrichten aufspürt. Memphis' kleiner Bruder Kip (Giovanni Ribisi als tätowierter Schreckschrauber) hat den adrenalinanheizenden Autoklau des Prologs verpatzt und befindet sich deswegen mit seinem Auftraggeber Calitri (Christopher Eccleston als Abzieh-Eurogangster) in tödlicher Bredouille. Um sein Brüderchen zu retten, ist Memphis gezwungen 50 rare und teure Autos in weniger als 72 Stunden zu klauen. Um ein Team zusammenzustellen, wendet er sich an seinen alten Mentor Otto (Robert Duvall) und gemeinsam spüren sie frühere Partner - darunter Augenfang Angelina Jolie und Fußballer Vinnie Jones - auf. Kip hilft mit seiner Gang ebenfalls mit und nach ausgiebiger Auskundschaftung geht es an die Arbeit.

Die Spannung soll nicht nur durch den Wettlauf gegen die Zeit erzeugt werden, sondern in Gestalt von Delroy Lindo ist ihnen zudem von Anfang an der umtriebige Detective Castlebeck auf den Fersen. Daher knacken sie alle Autos in einer Nacht, doch Castlebeck hat die Geduld bis auf den letzten Drücker zu warten - wenn sich Memphis an seine "Nemesis" und "Einhorn" wagt. Dabei handelt es sich um einen '67 Ford Shelby Mustang GT 500, der Autoenthusiasten zum Sabbern bringt. Damit bestreitet Cage eine langgezogene Verfolgungsjagd durch Los Angeles, die den Showdown bildet. Dabei fegt er knochenbrecherisch rasant über den Asphalt und legt einen spektakulären Sprung über eine lange Reihe von geparkten Fahrzeugen hin. Regisseur Dominic Senas ("Kalifornia") Gefühl für Raum und Kontinuität wirkt manchmal ein wenig limitiert, was manchen Stunts nicht erlaubt, sich zu entfalten. Dem wird ein aggressiv-lauter Soundtrack entgegengesetzt, der lediglich in den leicht deplatziert wirkenden Bezeugungen von tiefgreifenden Emotionen aussetzt. Der Look des Films schwelgt in dunklen Farben. Autofanatiker und Freunde nostalgischer Action und werden auf die schnittige Blechoper abfahren. ara.

Darsteller:  Nicolas Cage   als Randall "Memphis" Raines
  Angelina Jolie   als Sarah "Sway" Wayland
  Giovanni Ribisi   als Kip Raines
  Robert Duvall   als Otto Halliwell
  Delroy Lindo   als Detektiv Roland Castlebeck
  Will Patton   als Atley Jackson
  Chi McBride   als Donny Astricky
  Scott Caan  
  James Duval   als Freb
  Christopher Eccleston  
  Trevor Goddard  
  Vinnie Jones   als Sphynx
  Timothy Olyphant   als Detektiv Drycoff
  William Lee Scott   als Toby
  Kevin Weisman  
  Kevin E. West  
 
Regie:  Dominic Sena  
Buch:  Scott Rosenberg  
Musik:  Trevor Rabin  
  Paul Linford  
Kamera:  Paul Cameron  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
  Mike Stenson  
 

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