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O' Horten

Ein Zugführer erlebt skurrile Begegnungen nach seiner Pensionierung in einem warmherzigen Wintermärchen.


O' Horten

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Erhältlich seit:
19.06.2009

Komödie/ Drama

Norwegen 2008
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Baard Owe
Espen Skjønberg
Ghita Nørby

Regie: Bent Hamer
Pandora Film GmbH & Co. Verleih KG

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In diesem warmherzigen Winter-Märchen erlebt ein Zugführer nach seiner Pensionierung skurrile Begegnungen.

Zugführer Odd Horten entdeckt im Ruhestand das Leben neu (Foto: Pandora) Großansicht

Zugführer Odd Horten entdeckt im Ruhestand das Leben neu (Foto: Pandora)

Der 67-jährige Odd Horten (Baard Owe) ist Zugführer aus Leidenschaft und lebt nur für seinen Beruf. Kurz vor seiner Pensionierung verpasst er jedoch buchstäblich seinen letzten Zug und gerät in eine unglaubliche Odyssee.

Er trifft alte Freunde und schließt neue Bekanntschaften, beispielsweise mit einem trinkfreudigen Professor und Weltenbummler, der ihn nach philosophischer Diskussion zu einer Blindautofahrt einlädt. So lernt Odd im Ruhestand, dass es tatsächlich noch ein Leben jenseits von Bahnstrecken und Fahrplänen gibt.

Als angenehm gemächliche, skurrile Charakterstudie legt Bent Hamer ("Kitchen Stories") sein lakonisches Winter-Märchen an, dessen Episoden nicht durch Logik zusammengefügt sind, sondern durch die Stimmung.

Der Wellensittich leistet Horten Gesellschaft (Foto: Pandora) Großansicht

Der Wellensittich leistet Horten Gesellschaft (Foto: Pandora)

Ein Weihnachts-Hit

Die bewegt sich zwischen Melancholie und subtiler Komik. Ein Hit im Heimatland Norwegen, ist das wunderbar warmherzige Weihnachtsmärchen eine echte Entdeckung.

O' Horten

Lakonisches zum Lebensabend weiß der Norweger Bent Hamer auf milde komische Weise zu erzählen und knüpft damit an seinen Erfolg "Kitchen Stories" an, dessen Besucherzahlen in der Heimat sogar übertroffen wurden.

Nach seiner letzten Fahrt erlebt ein pensionierten Zugführer allerlei kuriose Begegnungen, die einiges über das Dasein mitteilen, ohne sich großspurig als Parabel aufzudrängen. Denn Hamers Stil ist der des Understatements. Seine gemächliche Charakterstudie betrachtet unaufgeregt, aber augenzwinkernd das Skurrile einer scheinbar unspektakulären Biografie.

Ein wortkarger Einzelgänger, der so einsam wie sein Wellensittich im selbst gewählten Käfig sitzt, steht im Zentrum einer einfachen Geschichte, die sich mit melancholischem Unterton mit Einsamkeit und einem verpassten Leben befasst. Der reservierte Odd Horten (wunderbar: Baard Owe) beendet mit 67 Lenzen seine Berufslaufbahn und lernt im Ruhestand, dass es ein Leben jenseits von Bahnstrecken und Fahrplänen gibt. Mit der Pfeife im Mundwinkel steht Horten in einer immer lebensnahen Szenerie und staunt - über kleine Kinder, die ihn zur Nachtwache nötigen, über die Dimensionen der ihm bislang unbekannten Welt eines Flughafens, über die Offerte eines schrägen Weltreisenden namens Dr. Sissener (Espen Skjønberg als liebenswerter Exzentriker), ihn zu einer symbolträchtigen Blindfahrt im Auto mitzunehmen. Manchmal flieht der reservierte Hagestolz vor den Menschen. Doch oft lässt er alles einfach geschehen, genau wie der Film, der nicht versucht, irgend etwas zu beweisen.

"Fast alles im Leben kommt zu spät", heißt es an einer Stelle, aber diesen Satz straft Hamer Lügen: Die seltsamen Ereignisse haben den Protagonist aus den festgelegten Schienen gehoben - kein schmerzhafter, sondern ein befreiender Prozess, unterlegt mit einem zartem Score und feinsinniger Komik. Motive aus "Kitchen Stories" und "Factotum" tauchen auf, ebenso mag man sich an "Zugvögel - einmal nach Inari" oder "Wallers letzter Gang" erinnert fühlen. Manchmal scheint sogar ein wenig von Roy Anderssons absurden Tableaux ("Das jüngste Gewitter") durch. Wenn in der winterkalten Schneelandschaft mit ihrer kitschfreien Poesie der greisen Mutter und ihrem Traum vom Skispringen gehuldigt wird, entpuppt sich "O'Horten" als wahres Arthouse-Weihnachtsmärchen der warmherzigen Sorte. Auch hier gilt, wie in allen Hamer-Werken: Der Kenner schweigt und genießt.

tk.

O' Horten

Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der Führerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschläft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsächlich seinen letzten Zug. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den Füßen stolpert.

Quelle: Pandora

- Interview
- Trailer
- Pandora-Trailershow

Quelle: Pandora

Darsteller:  Baard Owe   als Odd Horten
  Espen Skjønberg   als Trygve Sissener
  Ghita Nørby   als Fru Thøgersen
  Henny Moan   als Svea
  Bjørn Floberg   als Flo
  Kai Remlov   als Steiner Sissener
  Per Jansen   als Lokführer
  Bjarte Hjelmeland   als Schaffner
  Nils Gaup   als Same
  Karl Sundby   als Kjell
  Gard B. Eidsvold   als Stinesen
 
Regie:  Bent Hamer  
Buch:  Bent Hamer  
Musik:  John Erik Kaada  
Kamera:  John Christian Rosenlund  
Produzent:  Bent Hamer  
 

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