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Obsessed

Thriller mit Pop-Superstar Beyoncé Knowles als Ehefrau eines Finanzmanagers, der von einer sexy Stalkerin heimgesucht wird.


Obsessed

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.11.2009

Thriller

USA 2009
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12

Idris Elba
Beyoncé Knowles
Ali Larter

Regie: Steve Shill
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Thriller mit Pop-Superstar Beyoncé Knowles als Ehefrau eines Finanzmanagers, der von einer sexy Stalkerin heimgesucht wird.

Lisa drängt sich zwischen Derek und Sharon (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Lisa drängt sich zwischen Derek und Sharon (Foto: Sony Pictures)

Derek (Idris Elba), gerade befördert und in ein großes Haus gezogen, führt mit seiner Frau Sharon (Beyoncé Knowles) und dem gemeinsamen Baby ein glückliches Leben. Bis Aushilfssekretärin Lisa (Ali Larter) in dem smarten Finanzexperten den Mann ihrer Träume erkennt und ihn rücksichtslos zu erobern versucht.

Selbst die Ablehnung ihrer erotischen Angebote, die Derek deutlich zum Ausdruck bringt, schreckt Lisa nicht ab. Sie will diesen Mann, der seine Gefühle für sie eben nur noch nicht zulassen kann. Und wenn seine Frau dabei im Weg steht, dann muss sie eben weichen - unter Gewalt!

Die Ehe der beiden wird von außen bedroht (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Ehe der beiden wird von außen bedroht (Foto: Sony Pictures)

Verhängnisvolle Affären

Das Kino-Regiedebüt von TV-Profi Steve Shill ist die aktuelle Antwort auf Verführungsthriller wie "Eine verhängnisvolle Affäre" oder "Enthüllung", die in den Achtzigern und Neunzigern die Ohnmacht von Männern in den Netzen sexuell angriffslustiger Frauen zeigten.

Ohne wesentliche Änderungen an den Plot-Eckpunkten dieser Vorgänger vorzunehmen, entwickelt "Obsessed" seine Stalker-Story, in der Superstar Beyoncé Knowles anfangs hinter Ali Larters Bad Girl zurücktritt, bevor sie die Verhältnisse in einem Final-Fight unter Frauen zurechtrückt. In den USA gelang damit auf Anhieb ein großer Erfolg.

Obsessed

Disharmonische Töne kennt man sonst nicht von Beyoncé Knowles, doch in Steve Shills Thriller muss eine Stalkerin giftig vertrieben und ihre Ehe gerettet werden.

Hilflose Männer mit Karriere und Eheglück, die von sexuell angriffslustigen Frauen fast in den Ruin getrieben werden, gehören zum Thrillerrepertoire des US-Films. Nach "Eine verhängnisvolle Affäre", "Enthüllung" oder "Die Aushilfe" präsentiert sich das Kinoregiedebüt von Steve Shill als dramaturgisch loyaler Remix dieser Vorgänger, lässt allerdings den umworbenen Protagonisten standhaft bleiben und trotzdem im Bett eines Luders landen. Neues Haus, Beförderung, süßes Baby und eine attraktive Frau, mit der er seit drei Jahren glücklich verheiratet ist - Finanzexperte Derek (Idris Elba aus "Rock'N'Rolla") hat alles, doch bald auch ein echtes Problem. Denn Lisa (Ali Larter, "Heroes"), die blonde Aushilfssekretärin mit dem kurzen Rock und den Model-Beinen, hat ihn im Büro als Beute ausgemacht. Derek ist freundlich, hilfsbereit und geht offensichtlich selten ins Kino, was erklärt, warum nicht die Alarmsirenen schrillen, wenn Lisa Papiere fallen und Tränen kullern lässt, um ihm Vertraulichkeiten zu entlocken, die sie als Ermunterung interpretiert. Als sie ihr wahres wahnhaftes Gesicht zeigt, zieht er die Notbremse und sich dann aber in die Defensive zurück, weil Lisa sich leicht selbst als Opfer sexueller Belästigung darstellen könnte. Ohne Veränderungen an den etablierten Eckpunkten ähnlicher Thriller vorzunehmen, entwickelt "Obsessed" zwischen Büroszenen mit Erotikknistern und Heimszenen mit Baby und Beyoncé seine Stalker-Story. Kaninchen im Kochtopf, die Glenn Close einst ansetzte, gibt es zwar nicht, dafür aber Wortduelle, ohnmächtige und betäubte Männer, einen Selbstmordversuch und schließlich einen Showdown, den die Frauen unter sich austragen. Auch wenn Lisa, deren Vor- und Privatleben ein Geheimnis bleibt, mehrfach aus dem Film verschwindet, um den begehrten Mann in Sicherheit zu wiegen, ist "Obsessed" zu großen Teilen Larters Film, bevor Beyoncè in den letzten 30 Minuten aktiver wird und schließlich im Finale mit dem "dürren Hintern" der Rivalin "den Boden poliert." Hier und auch in der Besetzung des Dreiecks spürt man, dass es Beyoncé, die auch zum erweiterten Produzententeam gehört, vielleicht noch um mehr geht als maskuline Unehrlichkeit und Untreue, die sie schon im Hit "If I Were a Boy" beklagte. Für den Zuschauer jedoch spielt nur Unterhaltung eine Rolle - und wie das Hit-Ergebnis beim US-Start zeigt, hat er sie hier bekommen. kob.

Darsteller:  Idris Elba   als Derek Charles
  Beyoncé Knowles   als Sharon
  Ali Larter   als Lisa Sheridan
  Bruce McGill   als Joe Gage
  Jerry O'Connell   als Ben
  Christine Lahti   als Detective Reyes
 
Regie:  Steve Shill  
Buch:  David Loughery  
Musik:  James Michael Dooley  
Kamera:  Ken Seng  
Produzent:  William Packer  
 

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