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Ocean's 13

Dritter Auftritt von Steven Soderberghs Starversammlung, in dem Danny Oceans Team einem Casinogangster eine Lektion fürs Leben erteilt.


Ocean's 13

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Erhältlich seit:
12.10.2007

Originaltitel: Ocean's Thirteen

Komödie/ Kriminalfilm

USA 2007
Laufzeit: 122 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

George Clooney
Brad Pitt
Matt Damon

Regie: Steven Soderbergh
Warner Home Video Germany

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Zurück in Las Vegas gibt George Clooneys Starteam einem skrupellosen Casino-Chef eine Lektion fürs Leben - und dieser sich danach vielleicht die Kugel.

Rusty, Danny Ocean und Linus gehen auf Diebestour (Foto: Warner) Großansicht

Rusty, Danny Ocean und Linus gehen auf Diebestour (Foto: Warner)

"Nichts geht mehr" - solche Bankrotterklärungen braucht diese, selbst für Hollywoodsuperlative ungewöhnliche Starversammlung, nicht zu fürchten. Mehrere Generationen, eine charismatische Typenparade vom flirtenden Sonnyboy bis hin zum schlitzohrigen Pensionär, vereinen sich unter Führung der Best Buddies George Clooney und Brad Pitt zu einem dritten Raubzug mit klarer Zielvorgabe: Spaß haben, Spiel machen, Spesen kassieren. Natürlich in Multimillionendollarhöhe.

Nachdem man zuletzt auf Europatrip wertvolle Antiquitäten mitgehen ließ und dabei einem selbstverliebten französischen Meisterdieb zeigte, dass es auch für Europäer noch Grenzen gibt, ist das Team in "Ocean's Thirteen" wieder im Mekka echter Spieler zurück.

Willie Banks ist ein eiskalter Geschäftsmann (Foto: Warner) Großansicht

Willie Banks ist ein eiskalter Geschäftsmann (Foto: Warner)

Handverlesene Stars in edlem Ambiente

Las Vegas ist, wie schon im ersten Teil, Schauplatz einer clever konstruierten Story, in der die Gang durch einen Impuls zu einer neuen Mission Impossible getrieben wird. In "Ocean's Eleven", der Eröffnung der mal schwerelos relaxten, dann wieder ultraspannenden Starshow, war der Motor der Geschichte Finanzmangel und Eifersucht. In der Fortsetzung ging es der Gang um Begleichung ihrer Schulden und die Angst um die eigenen bedrohten Knochen.

Jetzt aber bringt Vergeltung und damit eine Strafaktion die magischen Elf wieder zusammen. Denn Reuben, einer der beiden Oldies im Team und der Mentor von Leitwolf Danny Ocean (George Clooney), wurde bei einem lukrativen Deal von einem der berüchtigtsten Business-Haie in Vegas aus dem Geschäft gedrängt.

Rusty trifft erste Vorbereitungen (Foto: Warner) Großansicht

Rusty trifft erste Vorbereitungen (Foto: Warner)

Rache ist ja so süß

Kurz darauf liegt Reuben nach einer Herzattacke auf der Intensivstation, stehen seine Freunde aber in den Startlöchern, um es dem verantwortlichen Hotelmogul Willie Bank (Al Pacino) heimzuzahlen.

Mehrere Wochen bereiten sich die Männer um Ocean, Rusty Ryan (Brad Pitt) und Linus Caldwell (Matt Damon) auf den Coup der Coups vor, der Bank an seinen empfindlichsten Stellen treffen soll: seinem Ego und seinen Einnahmen. Bei der Eröffnung des neuen Casinos, das Prunkstück seines Imperiums, soll Bank an allen Spielfronten attackiert und gleichzeitig um ein Diamantencollier erleichtert werden.

Basher Tarrs Job sieht kompliziert aus - das ist er auch (Foto: Warner) Großansicht

Basher Tarrs Job sieht kompliziert aus - das ist er auch (Foto: Warner)

Ein alter Bekannter

Neu im Klaukollektiv ist ein alter Bekannter, der unerwartet die Seiten gewechselt hat, sowie Banks rechte Hand, eine attraktive Powerblondine, mit der ausgerechnet der scheue Linus seine Reifeprüfung besteht. Ein Wunder, wie dieser Aufmarsch von Stars im Hollywood der explodierenden Kosten ein drittes Mal realisiert werden konnte. Kein Wunder aber, dass diese Mischung aus akribischer Planung, perfektem Teamwork, lockerem Humor und spannenden Raubzügen auch beim dritten Mal das Kino zum Vergnügungszentrum macht.

Ocean's 13

Steven Soderberghs Gentlemen-Gangster bitten ein drittes Mal zur Kasse: ohne Altersbeschränkung und leichtgewichtig elegant wie ihre Armani-Anzüge.

Nur verbal und dann auch nur in Spurenelementen verirrt sich Gewalt in dieses mit VIP-Besetzung geschmückte Räubermärchen, obwohl ein Vermögen auf dem Spiel steht und eine komplex auf verschiedenen Ebenen angelegte Strafaktion gegen einen skrupellosen Vegas-Vampir durchgeführt wird. Willy Bank (Al Pacino) hat Danny Oceans Mentor Tishkoff um seinen Anteil an Banks neuem Supercasino und den herzkranken Oldie damit auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Dass Freundschaft als Antwort auf Banks Betrug doch noch etwas zählt im größenwahnsinnig vergifteten Spielerparadies, beweist Oceans komplett angetretenes Spezialistenteam. Gemeinsam bereitet man einen logistisch und finanziell aufwendigen Multifrontangriff auf Banks Casino vor. In einem Fenster von wenigen Minuten soll die Bank des Chiptempels bei der Eröffnung gesprengt werden, sollen die Kunden an allen Tischen Millionengewinne einstreichen. Gleichzeitig soll Banks Ruf ruiniert werden, indem der anonym eingecheckte Hotelbewerter auf eine Tour der Leiden geschickt wird. Und schließlich soll auch noch Banks Ego in den Keller geschickt und ihm sein ganzer Stolz, eine unersetzbare Diamantenhalskette, gestohlen werden. Mit letzterer Mission Impossible stellt Ocean Casinomogul Terry Benedict, seinen Widersacher aus den Vorgängerfilmen, zufrieden, den er sich als Finanzier an Bord holen musste.

Leichthändig und entspannt verspielt fügt Soderbergh eine Vielzahl von Schauplätzen und Figuren in diesen absurd problempotenzierten Plot ein. Im Wüstenuntergrund gräbt sich Don Cheadles Chefmechaniker Basher mit einem gigantischen Bohrer zu den Fundamenten des Casinos vor, im fernen Mexiko wird die Würfelproduktion manipuliert und ganz nebenbei im Geiste Emiliano Zapatas die Revolution ausgerufen, um die entwürdigenden Arbeitsbedingungen zu verbessern. Pitt und Clooney, die ihr bekannt großes karitatives Herz in einer witzigen Sequenz mit der nationalen Wundheilerin und Talkqueen Oprah Winfrey selbstironisch kommentieren, treten im Vergleich zu den Vorgängern etwas zurück, lassen Matt Damon mehr Raum, der, mit einem Cyrano-Zinken drapiert, Banks eiserne Lady (Ellen Barkin) verführt. Was allerdings, ein weiterer Seitenhieb auf seine Nerd-Figur, nur mit Pheromonpflaster gelingt.

So sehr sich "Ocean's 13" auch absurd-exzentrische Verkleidungen leistet, in einem Punkt verstellt sich der Film nie. Er versteht und präsentiert sich auch erfolgreich als relaxtes, heiteres Entertainment und gleichzeitig als nostalgische Liebeserklärung an das alte Vegas, in dem kleiner gebaut, aber ritterlicher gehandelt wurde. Auch wenn der durchlöcherte "Bugsy" darauf nicht Brief und Siegel geben würde. kob.

Ocean's 13

Frecher. Riskanter. Der bisher atemberaubendste Coup. George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und die anderen treten für Regisseur Steven Soderbergh auch im neuesten, sekundengenau geplanten Gaunerstreich auf, weil sie drei Asse aus dem Ärmel ziehen: Sie haben Stil, sie sind clever - und ultracool.
Danny Ocean ist wieder der Chef - also geht es auch ohne Gewalt. Niemand wird verletzt - außer dem verschlagenen Vegas-Casinokönig Willy Bank (Al Pacino). Oceans Team trifft ihn an der empfindlichsten Stelle: seiner Geldbörse. Am Eröffnungsabend in Banks neuem eleganten Casino "The Bank" bringt jedes Kartenblatt und jeder Würfel Gewinne: ausschließlich für die Spieler. Aber auch Banks Stolz bekommt einen kräftigen Dämpfer, weil Oceans 13 dafür sorgen, dass er die begehrte Hotelauszeichnung, den Five Diamond Award, ganz gewiss nicht erhält. Doch damit fängt der ganze Schwindel erst richtig an. Denn die Jungs wollen die Bank sprengen. Ihre Einsätze bitte!

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: Hi-Def Exklusiv! Audiokommentar von Regisseur Steven Soderbergh und den Drehbuchautoren Brain Koppelman und David Levien
Dokumentation: Hi-Def Exklusiv! Die genialsten Gangster
Dokumentationen: "Vegas: Eine eindrucksvolle Illusion" und "Eine Tour durchs Casino mit Jerry Weintraub" Nicht verwendete Szenen:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  George Clooney   als Danny Ocean
  Brad Pitt   als Rusty Ryan
  Matt Damon   als Linus Caldwell
  Andy Garcia   als Terry Benedict
  Don Cheadle   als Basher Tarr
  Bernie Mac   als Frank Catton
  Al Pacino   als Willie Banks
  Ellen Barkin   als Abigail Sponder
  Casey Affleck   als Virgil Malloy
  Scott Caan   als Turk Malloy
  Eddie Jemison   als Livingston Dell
  Shaobo Qin   als Yen
  Carl Reiner   als Saul Bloom
  Elliott Gould   als Reuben Tishkoff
 
Regie:  Steven Soderbergh  
Buch:  Brian Koppelman  
  David Levien  
Musik:  David Holmes  
Produzent:  Jerry Weintraub  

George Clooney hat Angst vor Arbeitslosigkeit

Seine Villa am Comer See kann George Clooney keiner mehr nehmen.

Ganz tief in sich drin fürchtet sich George Clooney noch immer vor Arbeitslosigkeit (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Ganz tief in sich drin fürchtet sich George Clooney noch immer vor Arbeitslosigkeit (Foto: Kurt Krieger)

Es hat lange gedauert für George Clooney, bis aus dem unscheinbaren Mann Hollywoods Nummer eins wurde. Nicht immer lief es für den Schauspieler rosig und die Zeiten, in denen er hart um Jobs kämpfen musste, kann er nicht vergessen: "Tief in meiner Seele habe ich heute noch Angst, ohne Arbeit dazustehen", so der "Ocean's 11"-Star. Deshalb habe er sein Geld auch lieber gleich in die Villa am Comer See gesteckt, als in Aktien, denn die möge er gar nicht: "Das ist wie Vegas, nur ohne Spaß und Bikini-Mädchen".

So ein Häuschen im Grünen nun sei für George Clooney genau das, was er sich immer unter Sicherheit vorgestellt habe: "Es ist eine Investition und ich weiß, ich kann immer verkaufen und hätte dann Geld." Die Zeiten, in denen Clooney hart für seine Rollen kämpfen musste, sind zwar vorbei - aber eben noch nicht so lange her.

Heute wird in Ruhe gealtert

Erst Mitte der 90er Jahre hatte Clooney mit "From Dusk Till Dawn" seinen cineastischen Durchbruch. Zuvor machte er zwar in "Emergency Room" von sich Reden, doch auch bis dahin war der Weg weit und jede Menge unbedeutende Fernsehauftritte pflasterten den Weg des Schauspielers.

Heute jedenfalls hat George Clooney alles erreicht und freut sich, dass er in Ruhe alt werden kann: "Wenn ich mich auf der Leinwand sehe, ist mir schon klar, dass ich keine 40 mehr bin." Aber man müsse eben kapieren, dass man nun ein Charakterschauspieler ist - wie sein Vorbild Paul Newman, der laut Clooney die Sache mit dem Altwerden prima hinbekomme.

 

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