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Kaufvideo
Erhältlich seit:
09.11.2007
USA 2004
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 6
George Clooney
Brad Pitt
Matt Damon
Regie: Steven Soderbergh
Warner Home Video Germany

Danny und seine Spießgesellen gehen nach Europa und bringen alle alten und ein paar neue Freunde und Feinde mit. Wenn sich George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und Co. in dieser schillernden Gauner-Moritat mit ihren unendlichen Nebenhandlungen, Haken, Ösen und überraschenden Wendungen auf einen Wettstreit mit einem französischen Meisterdieb einlassen, können sie auf den relaxt-verspielten Ton des Vorgängers "Ocean's Eleven" vertrauen, der in Deutschland im Frühjahr 2002 4,3 Mio. Besucher in die Kinos lockte.
Lewis Milestones Rat-Pack-Klassiker "Frankie und seine Spießgesellen" von 1960 hatte vor drei Jahren nicht nur das Handlungsgerüst und Location, sondern auch Ton und Stil des Remakes vorgegeben: eine elegante und lässige Fingerübung in Sachen Krimikomödie, die hochmodern und gleichzeitig in ihrem hemmungslosen (Ab-)Feiern von Stars und Style regelrecht klassizistisch wirkte. "Ocean's Twelve" führt den Ansatz konsequent fort: Wieder sind es die Drehorte, die die Umsetzung bedingen, weshalb Danny Ocean und seine diesmal um eine unerwartete Person aufgestockte Diebesbande sich diesmal im Stil des europäischen Kinos der 60er-Jahre durch Amsterdam, Paris, Como und Rom gaunern und bedingungslos für gute Laune sorgen. Das ist filmisch ziemlich gewagt, weil doch eher anspruchsvoll und intellektuell, wenn die (von Soderbergh einmal mehr unter dem Pseudonym Peter Andrews selbst geführte) Kamera beispielsweise zwei Figuren fixiert, aber zwei andere Charaktere sich miteinander unterhalten, aber doch nie selbstgefällig oder blasiert.
Im Gegenteil: Der assoziative Nouvelle-Vague-Stil passt unheimlich gut zur temporeichen Erzählung, die sich auf einer Dauer von etwas mehr als zwei Stunden nicht eine Sekunde Auszeit gönnt: Immerhin müssen aus dem ersten Teil elf bekannte Protagonisten, eine Heroine und ein Bösewicht wieder eingeführt und zumindest zwei wichtige neue Figuren neu etabliert werden. Soderbergh macht das in der Manier eines Meisters und mit einer Ökonomie, die beeindruckend. Elf blitzschnelle und immer weiter verkürzte Rückblenden bringen den Zuschauer auf den Stand der Dinge. Danach türmt der Regisseur ein unglaubliches Szenario nach dem anderen aufeinander und findet immer noch Zeit für Umwege und Nebenkriegsschauplätze.
Man müsste lügen, wenn man immer genau wüsste, was gerade passiert oder was das Gezeigte im Gesamtbild bedeutet. Aber die Atemlosigkeit ist immer noch so entspannt, dass man sich immer vorzüglich unterhalten fühlt und auch kein Problem damit hat, wenn die ein oder andere Figur mal für eine Dreiviertelstunde aus dem bunten Treiben in Old Europe verschwindet. Am Schluss macht alles Sinn (irgendwie), und man stellt fest, dass Soderbergh das Tempo nur deshalb so hoch gehalten hat, um manch Evidentes geschickt zu verhüllen.
Ausgehend von George Nolfis Caper-Drehbuch "Honor Among Thieves", das er mit Steven Soderbergh umarbeitete und um manche Idee anreicherte, setzt die Geschichte nahtlos am Ende des Originals an. Drei Jahre später müssen Ocean und Co. wieder zu Werke gehen, weil der von ihnen um schlappe 160 Millionen Dollar geprellte Terry Benedict ihnen mit dem Schlimmsten gedroht hat, wenn er sein Geld zuzüglich Zinsen nicht zurückbezahlt bekommt. Das ist leichter gesagt als getan: Denn nach einem spektakulär erfolglosen Raubzug in Amsterdam wird klar, dass Benedict nur Teil eines Plans des französischen Meisterdiebs Night Fox ist, der sich mit Danny messen will: Ein von Paris nach Rom zu einer Ausstellung transportiertes Fabergé-Ei wird zum Objekt der Begierde beim Kampf um die Krone der weltbesten Einbrecher.
Der halbe Fun von "Ocean's Twelve" besteht daraus, dass diesmal eben alles schief läuft für Ocean und seine Bande - so sehr, dass schließlich sieben von ihnen, Danny inklusive, im Knast landen. Der verzweifelte Plan, den die verbliebenen Matt Damon und Don Cheadle, danach zum Diebstahl des Fabergé-Eis ausarbeiten, ist einer der dreistesten und unverschämtesten Kniffe, den sich ein Regisseur in einem Mainstream-Film jemals erlaubt hat. Er ist das absolute Highlight des Films - es darf aber nur so viel verraten werden, dass Bruce Willis (in einem gutmütigen Gastauftritt, nachdem er im Original die Garcia-Rolle abgelehnt hatte) eine entscheidende Rolle spielt. Für zusätzliche Verwirrung sorgt der ausgezeichnete Vincent Cassel als Night Fox (sein Capoeira-Ballett an der Laserüberwachung vorbei erhielt bei der Pressevorführung Szenenapplaus) und vor allem Catherine Zeta-Jones, die als ehemalige Flamme von Brad Pitts Rusty (isst diesmal nicht in jeder Szene, ist aber immer noch makellos gekleidet) und gerissene Europol-Agentin beinahe zur wahren Hauptfigur avanciert, während sich der Rest der Bande mit lässigen Ensembleauftritten begnügt: Jeder weiß, dass er bei Soderbergh in guten Händen ist. Ebenso wird es dem Publikum gehen, dass dankbar dafür sein wird, bei diesem herausragenden Stück Starkino spritzig und intelligent, stets gestützt von dem formidablen Score von David Holmes, unterhalten zu werden. Ganovenehrenwort. ts.
Sie sind wieder da. Mit Verstärkung. Die elf sind jetzt zwölf: Danny und seine Freunde kehren zurück, nachdem sie in Teil 1 coole 160 Millionen Dollar abgestaubt hatten. Doch mit 160 Millionen kommt man heute nicht mehr so weit wie früher. Nicht, wenn alle mit dem Geld nur so um sich schmeißen. Zumal Vegas-Tycoon Terry Benedict seine Kohle wiederhaben will. Außerdem pfuscht ein geheimnisvoller Fremder Danny und seiner Crew ins Handwerk. Es wird also Zeit, einen neuen umwerfenden Plan auszuführen - oder besser gleich mehrere Pläne... Schauplätze in Amsterdam, Paris und Rom, Steven Soderbergh im Regiestuhl, die Originalbesetzung plus Catherine Zeta-Jones und andere: Zwölf ist Ihre Glückszahl.
Quelle: Warner Home Video
Audiokommentar: von Regisseur Steven Soderbergh
Dokumentation: "HBO First Look. Twelve is the new Eleven"
Nicht verwendete Szenen:
US-Kinotrailer:
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | George Clooney | als Danny Ocean | |
|---|---|---|---|
| Brad Pitt | als Rusty Ryan | ||
| Matt Damon | als Linus Caldwell | ||
| Catherine Zeta-Jones | als Isabel Lahiri | ||
| Andy Garcia | als Terry Benedict | ||
| Don Cheadle | als Basher Tarr | ||
| Bernie Mac | als Frank Catton | ||
| Casey Affleck | als Virgil Malloy | ||
| Scott Caan | als Turk Malloy | ||
| Vincent Cassel | als François Toulour | ||
| Eddie Jemison | als Livingston Dell | ||
| Shaobo Qin | als Yen | ||
| Carl Reiner | als Saul Bloom | ||
| Elliott Gould | als Reuben Tishkoff | ||
| Robbie Coltrane | als Matusi | ||
| Eddie Izzard | als Roman Nagel | ||
| Cherry Jones | als "Molly Star"/Frau Cadwell | ||
| Jeroen Krabbé | als Van der Woude | ||
| Julia Roberts | als Tess Ocean | ||
| Jared Harris | als Basher's Engineer | ||
| Regie: | Steven Soderbergh | ||
| Buch: | George Nolfi | ||
| Musik: | David Holmes | ||
| Kamera: | Steven Soderbergh | ||
| Produzent: | Jerry Weintraub | ||
Ocean's Twelve in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1, Tschechisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Ital. f. Hörg., Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentar, Dokumentation, Entfallene Szenen, Trailer
Audiokommentar: von Regisseur Steven Soderbergh
Dokumentation: "HBO First Look. Twelve is the new Eleven"
Nicht verwendete Szenen:
US-Kinotrailer:
Star
George Clooney
Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John...
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