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Odette Toulemonde

Tragikomisches Liebesmärchen mit Gesang vom bodenständigen Aschenputtel, das den intellektuellen Prinzen verzaubert.


Odette Toulemonde

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.04.2008

Drama/ Komödie

Frankreich 2007
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 6

Catherine Frot
Albert Dupontel
Jacques Weber

Regie: Eric-Emmanuel Schmitt
Senator Home Entertainment

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Romantik à la française für alle, die noch an die Liebe glauben.

Odette tanzt und singt sich durchs Leben und in die Arme ihres Schwarms (Foto: Senator) Großansicht

Odette tanzt und singt sich durchs Leben und in die Arme ihres Schwarms (Foto: Senator)

Odette Toulemonde (Catherine Frot) ist eine nette Verkäuferin in der Kosmetikabteilung und ein wahres Stehaufmännchen. Ihr Gatte ist vor zehn Jahren gestorben, ihren Kindern - dem schwulen Sohn und der arbeitslosen Tochter samt ordinärem Freund - ist sie eine gute Mutter. Sie hat nur einen Schwachpunkt, die seichten Romane des Autoren Balthazar Balsan (Albert Dupontel).

Um ein Buch von ihm signieren zu lassen, fährt die Mittvierzigerin im feinen Kostümchen schon mal in die nächst größere Stadt, kriegt vor Aufregung jedoch kein Wort raus. Also schreibt sie ihrem Lieblingsautor einen bewegenden Brief auf buntem Papier und steckt auch noch ein Stoffherz in den Umschlag.

Wenn Odette nicht so aufgeregt wäre, würde sie Balthazar Balsan um den Hals fallen (Foto: Senator) Großansicht

Wenn Odette nicht so aufgeregt wäre, würde sie Balthazar Balsan um den Hals fallen (Foto: Senator)

Ein Traum wird wahr

Als ein Star-Kritiker Balsans neues Werk verreißt und der eitle Schriftsteller auch noch herausbekommt, dass seine Frau mit dem arroganten Typ schläft, gerät der Mann in eine Krise und nimmt eine Auszeit. Plötzlich steht er mit Sack und Pack vor Odettes kleiner Mietwohnung.

Das charmante Märchen von Aschenputtel und dem Prinzen lockte in Frankreich bereits 800.000 Zuschauer ins Regiedebüt ihres Lieblingsautors Eric Emmanuel Schmitt ("Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran"). Auch bei uns werden die Zutaten Liebe, Hoffnung und Glück zünden!

Odette Toulemonde

Tragikomisches Liebesmärchen mit Gesang vom bodenständigen Aschenputtel, das den intellektuellen Prinzen verzaubert.

Nicht aus dem Leben, sondern aus der Fantasie ist dieses französische Feelgood-Movie gegriffen: Odette Toulemonde gehört zu den Frauen, die sich durchbeißen und ihre gute Laune nicht verlieren, wohlig-warme Nestwärme ausstrahlen. In der Kosmetikabteilung verkauft sie Klimbim und rät Kundinnen mit blauen Flecken, weil sie "gegen die Tür gelaufen sind", nicht nur einen Abdeckstift, sondern die "Tür zu wechseln" und ein Schnitzel auf die Schlagspuren zu legen. Ihr Gatte ist vor zehn Jahren gestorben, ihren Kindern - dem schwulen Sohn und der arbeitslosen Tochter samt ordinärem Freund - ist sie eine gute Mutter. Sie hat nur einen Schwachpunkt, die seichten Romane des Balthazar Balsan, für den fährt die Mittvierzigerin im feinen Kostümchen schon mal in die nächst größere Stadt, um ein Buch von ihm signieren zu lassen und kriegt vor Aufregung kein Wort raus. Also schreibt sie ihrem Lieblingsautor einen bewegenden Brief auf buntem Papier und steckt auch noch ein Stoffherz in den Umschlag. Als ein Star-Kritiker Balsans neues Werk zerfetzt und der eitle Schriftsteller auch noch herausbekommt, dass seine Frau mit dem arroganten Typ schläft, gerät der Mann in eine Krise und nimmt eine Auszeit, steht plötzlich mit Sack und Pack vor Odettes kleiner Mietwohnung. Der Intellektuelle und die bescheidene Schöne, gegensätzlicher könnten sie nicht sein. Odette erfüllt genau das Klischee der arglosen Verkäuferin mit Fototapete, Puppensammlung und Hang zum Kitsch wie Balsan das des egozentrischen Parisers, der sich über Leserinnen wie Friseusen und Kassiererinnen mokiert und dem schalen Schein, statt dem erfüllenden Sein frönt.

Sehr französisch wirken Catherine Frots Gesangs- und Tanzeinlagen und die eingestreuten Wunschträume. Wenn sie am Ende mit Albert Dupontel im wahrsten Sinne des Wortes abhebt und sicher auf die Mondsichel schwebt, ist das Quantum an Romantik fern jeglicher Realität zu Genüge erfüllt. Eric-Emmanuel Schmitt, selbst Schriftsteller ("Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran", "Oskar und die Dame in Rosa"), lässt Autobiografisches einfließen, das ambivalente Verhältnis zu weiblichen Fans, die Einsamkeit des Kreativen, die Glücks-Klischees von Aufstieg und Erfolg und die Paradoxien des Lebens. Selten wurde die Geschichte vom Aschenputtel und dem Prinzen so anrührend erzählt. Auch Schmalz kann gut schmecken. mk.

Darsteller:  Catherine Frot   als Odette Toulemonde
  Albert Dupontel   als Balthazar Balsan
  Jacques Weber   als Olaf Pims
  Fabrice Murgia   als Rudy
  Nina Drecq   als Sue Ellen
  Camille Japy   als Nadine
  Alain Doutey   als Verleger
  Julien Frison   als Francois
  Laurence d'Amelio   als Isabelle
  Aissatou Diop   als Florence
 
Regie:  Eric-Emmanuel Schmitt  
Buch:  Eric-Emmanuel Schmitt  
Musik:  Nicola Piovani  
Kamera:  Carlo Varini  
Produzent:  Gaspard de Chavagnac  
 

Odette Toulemonde in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Catherine Frot

Französische Schauspielerin. Ihre Spezialität sind lebenslustige Frauen im mittleren Alter, die sich durch nichts beirren lassen, aber...