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Kaufvideo
Erhältlich seit:
10.05.2007
Deutschland 2005
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12
Alexandra Maria Lara
Felix Klare
Razvan Vasilescu
Regie: Didi Danquart
e-m-s sales

In seinem ersten Kinofilm seit "Viehjud Levi" verstört Didi Danquart mit einem düsteren Rumänien-Porträt und einer unerfüllten Liebesgeschichte.
Als Wessie hat man ja ein ganz bestimmtes Bild von Rumänien: Viel Tristesse, alles grau in grau, eine kaputte Infrastruktur, jede Menge Armut und Korruption und im Prinzip nichts Schönes, was einen dortigen Aufenthalt erstrebenswert machen würde. Genau diese Vorurteile bestätigt jetzt Didi Danquart in "Offset", der im Bukarest des Jahres 2005 angesiedelt ist und eigentlich eine Dreiecksgeschichte erzählt. Schauplatz ist, wie der Titel erahnen lässt, eine Druckerei. Dort verliebt sich der junge deutsche Ingenieur Stefan (Felix Klare), der eine neue Maschine installieren soll, in die hübsche Dolmetscherin Brindusa (Alexandra Maria Lara). Die wiederum erwidert zwar Stefans Avancen, kann sich diesem aber nicht mit Haut und Haaren hingeben. Der Grund: Ihr Chef, der dominante, gewaltbereite Druckereibesitzer Iorga (Razvan Vasilescu), denkt gar nicht daran, seine einstige Geliebte - oder ist sie es möglicherweise immer noch? - kampflos ziehen zu lassen.
Didi Danquart, der vor acht Jahren mit der Strittmatter-Adaption "Viehjud Levi" ein flammendes Plädoyer gegen Ausländerhass inszenierte, kann sich nicht so recht entscheiden, was er dem Zuschauer mit "Offset" vermitteln will. Möchte er auf soziale Missstände in Rumänien aufmerksam machen? Das gelingt ihm zumindest in einigen Passagen recht gut, und zwar in jenen Szenen, wenn Stefans "typisch deutsche" Eltern - hervorragend verkörpert von Katharina Thalbach und Manfred Zapatka - zur bevorstehenden Hochzeit anreisen und in Bukarest den Culture Clash erleben. Oder liegt Danquart seine verrückte Love Story am Herzen? Doch mit wem soll sich das Publikum identifizieren? Wohl kaum mit Stefan, der sich alsbald als Weichei entpuppt. Auch nicht mit Brindusa, die sich aus unerklärlichen Gründen nicht von ihrem alten Liebhaber losmachen kann. Und erst recht nicht mit Iorga, jenem hässlichen, ungehobelten Geschäftsmann, der beruflich über Leichen geht und seine Ehefrau wie ein Stück Vieh behandelt. Erst wenn Danquart diese verkorkste Dreierbeziehung verlässt, wird "Offset" wieder interessant. Zum Beispiel, wenn die gebürtige Rumänin Alexandra Maria Lara mit ihrem Filmvater Valentin Platareanu, auch ihr leiblicher Vater und Schauspiellehrer, zusammentrifft. Diese Momente gehören zu den innigsten des Films. Zugleich kann Lara ihr Sprachtalent voll ausschöpfen, denn auf dieser Ebene legt Danquart viel Wert auf Authentizität, lässt seine Figuren in einem Kauderwelsch aus Deutsch, Rumänisch, Englisch, Französisch und Zeichensprache miteinander kommunizieren. Da wird einem dann wieder schmerzlich bewusst, wie steinig der Weg zu einem geeinten Europa noch sein wird. lasso.
Der neue Film von Regisseur Didi Danquart, zeichnet das Portrait dreier Personen, deren Schicksale durch eine dramatische Liebesgeschichte zwischen den Kulturen verwoben werden. Mit Superstar Alexandra Maria Lara und Felix Klare!
Bukarest 2005. Stefan, ein junger deutscher Ingenieur, kommt für ein Jahr nach Rumänien, um die neue Offset-Druckmaschine in Nicu Iorgas Druckerei zu installieren. Iorgas attraktive rumänische Dolmetscherin und Assistentin Brindusa (Alexandra Maria Lara) verliebt sich in Stefan. Ihr gemeinsamer Traum, in Rumänien zu heiraten und anschließend in Deutschland zu wohnen, gerät ischnell ns Wanken, als ihr Chef von der Hochzeit erfährt: Was Stefan nicht klar war: Brindusa und Iorga hatten eine langjährige Beziehung, die jedoch längst vorbei ist... für Brindusa zumindest. Iorga versucht nun mit allen Mitteln Brindusa zurückzugewinnen und so kommt es am Hochzeitzeitstag zu einer Eskalation der Ereignisse.
Quelle: e-m-s GmbH
Original Kinotrailer, Hinter den Kulissen, Statements zum Film von: Didi Danquart, Alexandra Maria Lara, Razvan Vasilescu, Valentin Patareanu, Katharina Thalbach, Manfred Zapatka, Bruno Cathomas; Darstellerprofile
Quelle: e-m-s GmbH
| Darsteller: | Alexandra Maria Lara | als Brindusa | |
|---|---|---|---|
| Felix Klare | als Stefan | ||
| Razvan Vasilescu | als Iorga | ||
| Katharina Thalbach | als Frau Fischer | ||
| Manfred Zapatka | als Herr Fischer | ||
| Ioana Abur | als Christina | ||
| Valentin Platareanu | als Herr Herghelegiu | ||
| Anna Stieblich | als Iris | ||
| Bruno Cathomas | als Peter Gross | ||
| Regie: | Didi Danquart | ||
| Buch: | Cristi Puiu | ||
| Razvan Radulescu | |||
| Didi Danquart | |||
| Musik: | Klaus Buhlert | ||
| Kamera: | Johann Feindt | ||
| Produzent: | Boris Michalski | ||
Offset in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Original Kinotrailer, Behind the Scenes, Interviews, Bio- und Filmografien
Original Kinotrailer, Hinter den Kulissen, Statements zum Film von: Didi Danquart, Alexandra Maria Lara, Razvan Vasilescu, Valentin Patareanu, Katharina Thalbach, Manfred Zapatka, Bruno Cathomas; Darstellerprofile
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