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Leihvideo
Erhältlich seit:
23.02.2007
Deutschland 2006
Laufzeit: 70 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Martin Otevrel
Warner Home Video Germany

Ebenso bestechend wie Janoschs wunderbare Kinderbuch-Vorlage erweist sich Martin Otevrels Leinwandadaption der Abenteuer des kleinen Tigers und des kleinen Bären.
1978 ist "Oh, wie schön ist Panama" erstmals erschienen - und bis heute ein ewig junger Bestseller geblieben. Als Beitrag zur liberalen Erziehung verstand der in Oberschlesien geborene Autor Horst Eckert alias Janosch damals sein Buch, das sich inzwischen zu einer Art Standardwerk dieser pädagogischen Haltung entwickelt hat. Bei Eltern, Kindern und Kindeskindern genießt die zigfach aufgelegte Abenteuergeschichte längst Kultstatus, so dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis eine Kinovariation des Stoffes in Angriff genommen wurde. Nun liegt das Ergebnis vor, verantwortet vom Tschechen Martin Otevrel ("Papa Löwe und seine glücklichen Kinder"), Janosch-erfahren seit er 1998 seine Arbeit beim populären "Tigerentenclub" aufnahm.
Nah, ganz nah halten sich der Regisseur und sein Drehbuchautor Guido Schmelich an die Vorlage, verwenden viel Zeit darauf, die Figuren zu etablieren. Der kleine Bär und sein bester Kumpel, der kleine Tiger, werden vorgestellt, beim Alltagsleben beobachtet. Beim Fischen - wobei die zappelnde Beute freilich wieder ausgesetzt wird -, beim (verhinderten) Pilzsammeln und bei der Hausarbeit. Bis eine angeschwemmte, nach Bananen duftende Holzkiste mit der Aufschrift "Panama" die beiden dazu bewegt, sich auf die Suche nach diesem mysteriösen Land zu begeben. Einen Kochtopf und eine Angelrute im Gepäck und die unvermeidliche Holzente im Schlepptau machen sie sich auf den hindernisreichen Weg, per Pedes, Tandem, Schiff und Paradiesvogel.
Perfekt unterhält dieses Werk, das besonders durch seine Schlicht- und Gradlinigkeit gefällt. Janosch' nur scheinbar einfacher, detailreicher Zeichenstil plus der sanften Farbgebung wurde bildgenau übernommen, genauso wie dessen Sprüche und "Weisheiten". Sätze wie "Glück ist, wenn man sich vor nichts fürchten muss" bringen die Kinder zum Nachdenken, während für die Erwachsenen der Reiz im Wiedererkennen und -entdecken liegt. Ganz entspannt können sich die Kleinen in dieses herrlich altmodische Zeichentrick-Universum fallen lassen, beschränkt sich der Grusel doch (fast) auf ein Gewitter, derweilen jede Menge Reime vom Kaliber "Hast du einen Fisch an Bord, zeigt er dir jeden Ort" die Lachmuskeln strapazieren. Abgerundet wird das intelligente Vergnügen durch bekannte Sprecher wie Til Schweiger als Tiger, "Tatort"-Kommissar Dietmar "nomen est omen" Bär oder der ewigen Ulknudel Anke Engelke als Fisch, die ihre Aufgabe hörbar mit Spaß angegangen sind. Ein Bilderbuch-Lehrstück in Sachen Kinderfilm. geh.
| Sprecher: | Til Schweiger | als Kleiner Tiger | |
|---|---|---|---|
| Dietmar Bär | als Kleiner Bär | ||
| Anke Engelke | als Fisch | ||
| Ralf Schmitz | als Schnuddel | ||
| Mirco Nontschew | als Reiseesel Mallorca | ||
| Santiago Ziesmer | als Posthase | ||
| Friedrich Schoenfelder | als Paradiesvogel | ||
| Gerald Schaale | als Blinder Maulwurf | ||
| Sabine Manke | als Maus | ||
| Almut Zydra | als Kuh | ||
| Hans Hohlbein | als Fuchs | ||
| Regie: | Martin Otevrel | ||
| Buch: | Guido Schmelich | ||
| Musik: | Annette Focks | ||
| Produzent: | Irina Probost | ||
Oh, wie schön ist Panama in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Kinotrailer, Making of, Musikvideo
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