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Old School

Komödie über drei Mittdreißiger, die aus Langeweile die gute alte College-Zeit wieder aufleben lassen.


Old School

Leihvideo

Erhältlich seit:
06.11.2003

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Luke Wilson
Will Ferrell
Vince Vaughn

Regie: Todd Phillips
Universal Pictures Germany

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Sie haben alles erreicht, jetzt setzen sie alles dran, um es wieder loszuwerden: Drei Mittdreißiger lassen die Sau raus, wie in den guten alten Collegetagen!

Frank the Tank als unermüdlicher Partyschreck Großansicht

Frank the Tank als unermüdlicher Partyschreck

Kaum ist Frank ("SNL"-Komiker Will Ferrell in bester John Belushi-Manier) verheiratet, fühlt er sich gegängelt und möchte nichts lieber als wieder das wilde Partytier von einst heraushängen lassen.

Dabei helfen ihm gerne die Kumpane Mitch (Luke Wilson), der sich gerade von seiner untreuen Freundin Juliette Lewis getrennt hat, und Elektrofachmann Beanie (Vince Vaughn), für den die Ehefrau ebenfalls Feind Nummer eins ist. In Mitchs neuem Haus auf dem Collegegelände feiern sie rauschende Feten und gründen sogar eine Studentenverbindung, um sich ungehindert ihren Nostalgieträumen hingeben zu können.

Regisseur Todd Phillips ("Road Trip") sorgt dafür, dass ein Partygag den nächsten jagt und lässt kein Klischee aus, um das Junggesellendasein gebührend zu feiern. Der ungezwungene Spaß aus der Schulzeit wartet außerdem mit einem buntgemixten Soundtrack und Cameo-Auftritten u. a. von Rapper Snoop Dogg und Seann William Scott auf. Wenn sie so daher kommt, wollen wir sie alle haben, die Midlife-Crisis!

Old School

Nostalgie über alles! Sobald sie ein geregeltes Karriere- und Familienleben führen, wünschen sich die meisten Männer wieder die Frei- und Unbeschwertheit ihrer Jugendtage zurück. Auf dieser Beobachtung ist die im Collegemilieu angesiedelte Komödie von Regisseur Todd Philipps ("Road Trip") aufgebaut. Drei frustierte Männer in ihren Dreißigern, dargestellt von Will Ferrell ("Austin Powers 1 & 2"), Luke Wilson ("Die Royal Tenenbaums") und Vince Vaughn ("Vergessene Welt: Jurassic Park"), gründen eine Studentenverbindung, um so wieder das innere Partytier nach Art von "Ich glaub' mich tritt ein Pferd" raushängen lassen zu können.

Der Produzent des Frathouse-Klassikers von 1977, Ivan Reitman, tritt hier als ausführender Produzent in Erscheinung und garantiert, dass "SNL"-Komiker Ferrell in bester John-Belushi-Manier glänzen kann. Er mimt den frischverheirateten und gegängelten Frank, der schon nach kurzer Zeit wieder aus dem Eheleben ausbricht. So zieht er bei seinem Freund Mitch (Wilson, ein wenig farblos in der Straight-Guy-Rolle) ein, der sich ebenfalls gerade von seiner untreuen Freundin (Juliette Lewis) getrennt hat. Der dritte im Bunde ist Beanie (Vaughn), ein erfolgreicher Elektronikgeschäftsbesitzer, für den seine Frau (Leah Rimini) ebenfalls der erklärte Feind ist und der sich innigst nach seinen wilden Junggesellentagen sehnt. Er organisiert eine Bombenfete in Mitchs neuem Haus, das sich auf dem Collegegelände befindet und kann sogar mit Rapper Snoop Dogg als musikalischer Unterhaltung aufwarten. Als der Collegedirektor Pritchard (Jeremy Piven), ein ehemaliger von ihnen gehänselter Mitschüler, davon erfährt, versucht er Mitch den Mietvertrag kündigen zu lassen. Doch das Trio gründet kurzerhand eine Studentenverbindung, und die Party geht vorerst unbekümmert weiter. Pritchard gibt allerdings noch nicht auf.

Nach dem Vorbild von "Ich glaub' mich tritt ein Pferd" handelt es sich auch bei Phillips' zweitem Ausflug in die Niederungen des Lowbrow-Humors um eine lockere Aneinanderreihung ausgelassener Gags, die von Ferrells wiederholter Zurschaustellung seiner nackten Hinterseite über barbusigem Gleitmittel-Wrestling zu dem üblichen wildem Partygebaren reichen. Zudem finden sich wiederholte Referenzen zu "Fight Club" und "Der Pate", und in Cameoauftritten sind die "Road Trip"-Konsorten Sean William Scott, Breckin Meyer, Komiker Andie Dick und James Carville zu sehen. Ein wenig tempodrosselnd erweist sich allenfalls die eingebaute Love Story von Mitch und der schnuckeligen Nicole (Ellen Pompeo aus "Moonlight Mile"), da in dieser Hinsicht lediglich an zarten Gefühlssträngen gezupft wird, aber keine herzhaften Lacher zu verbuchen sind. Die all den Spaß aus der Schulzeit minus die lästige Bildung versprechende Komödie wartet mit einem schwungvoll-buntgemischten Soundtrack auf, der für alle Zuschauer der verschiedenen angepeilten Altersgruppen etwas parat halten sollte. ara.

Darsteller:  Luke Wilson   als Mitch
  Will Ferrell   als Frank
  Vince Vaughn   als Beanie
  Ellen Pompeo   als Nicole
  Juliette Lewis   als Heidi
  Leah Remini   als Lara
  Perrey Reeves   als Marissa
  Craig Kilborn   als Mark
  Jeremy Piven   als Gordon Pritchard
  Elisha Cuthbert   als Darcie
  Snoop Dogg   als Snoop Dogg
  Matthew Carey   als Hatch
  Rick Gonzalez   als Spanish
 
Regie:  Todd Phillips  
Buch:  Scot Armstrong  
  Todd Phillips  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Mark Irwin  
Produzent:  Daniel Goldberg  
  Joe Medjuck  
  Todd Phillips  

Wilson verliert Familienjuwelen

Als "Barry Munday" hat Luke Wilson nur eines im Kopf - so viele Frauen wie möglich in die Kiste zu bekommen.

Ein echter Pechvogel: Luke Wilson (Foto: UIP) Großansicht

Ein echter Pechvogel: Luke Wilson (Foto: UIP)

Luke Wilson wird in der Komödie "Barry Munday" in die Rolle eines Womanizers schlüpfen, der eine Affäre nach der anderen hat. Doch eines Tages wird ihm seine Lieblingsbeschäftigung zum Verhängnis. Denn nachdem der Superlover in flagranti vom zornigen Vater seiner aktuellen Flamme erwischt wird, wacht er eines Morgens in einem Krankenhaus auf - und zwar ohne seine Familienjuwelen.

Dabei hat der gute Barry schon Ärger genug: So wird sein Haar immer dünner, der Job macht ihm zu schaffen, der einzige Freund macht Stress und zu allem Überfluss taucht auch noch eine Frau auf, die behauptet, ein Kind von ihm zu haben, wobei sich der Casanova nicht einmal an die Nacht mit ihr erinnert.

Glück im Unglück

Unter all den Schicksalsschlägen ist die Tatsache, dass er niemals Vater werden kann, mit Abstand die Schlimmste. Doch die Bekanntschaft mit seiner angeblichen Bettgespielin gibt seinem verkorksten Leben wieder einen Sinn.

Eine echte Paraderolle für Luke Wilson. Denn auch in der Komödie "Old School" wurde Wilson zu Beginn vom Pech verfolgt und konnte letzten Endes sein miserables Leben wieder in den Griff bekommen.

 

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