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Kaufvideo
Erhältlich seit:
19.11.2010
Originaltitel: Open Range
USA 2003
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 12
Robert Duvall
Kevin Costner
Annette Bening
Regie: Kevin Costner
Universum Film

Bei seiner dritten Regiearbeit - nach dem Oscar-Abräumer "Der mit dem Wolf tanzt" und dem postapokalyptischen Western "The Postman" - widmet sich Kevin Costner einmal mehr dem Leben, Lieben und Sterben im Wilden Westen. Dabei tritt er zudem als Produzent auf und spielt neben dem gewohnt exzellenten Veteranen Robert Duvall die Hauptrolle. Als wurzellose Cowboys reiten sie mit ihrer Viehherde über das weitläufige offene Land und geraten unterwegs mit einem skrupellosen Landbaron und seiner ruchlosen Bande in Konflikt. Dabei werden mit metaphernreichen Bildern klassische Genrethemen von individueller Freiheit, tyrannischer Ungerechtigkeit und couragiertem Kampf für noble Werte aufgegriffen. Ein solider Erfolg dürfte damit für Costner vorprogrammiert sein.
Die Story vom Drehbuchnovizen Craig Storper, die er vom gleichnamigen Roman Lauran Paines adaptierte, ruft bekannte Motive aus Westernklassikern wie "Red River", "Zwölf Uhr mittags", "Zwei rechnen ab" und "Erbarmungslos" (dessen ausführende Produzent hier ebenfalls tätig ist) ab. Costner trachtete bei seiner Inszenierung erklärtermaßen mehr nach Substanz als nach Stilisierung. Dabei zeigt er keine Eile und nimmt sich so gelassen Zeit, seine Figuren mit einiger Detailfreude zu skizzieren. Schweifende Panorama-Aufnahmen pittoresker Graslandschaften bilden den stimmigen Einstieg in das im Ton ernsthaft-ehrliche Epos. Vier Männer, Boss Spearmint (Duvall), Charlie Waite (Costner), Mose (Abraham Benrubi) und der 16-jährige Button (Diego Luna aus "Y Tu Mama Tambien"), leben vogelfrei unter freiem Himmel und ziehen mit ihren Kühen von einer Weide zur nächsten. Als sogenannte "freegrazer" sind sie jedoch so manchem Landbesitzer ein Dorn im Auge. In dem Städtchen Harmonville kommt es zum Eklat, als der Rancher Denton Baxter (Michael Gambon) und seine Männer Moses und Charlies niedlichen Hund (mehrere Großaufnahmen zuvor ließen bereits übles ahnen) erschießen und Button schwer verletzen. Boss und Charlie bringen den Jungen zum örtlichen Arzt, dem seine Schwester Sue (Annette Bening) assistiert. Sie ist eine alte, aber zweifellos attraktive Jungfer, in die sich Charlie verguckt. Dieser romantische Aspekt nimmt viel Zeit in Anspruch, da Charlie sie zunächst für die Frau des Docs hält. Altmodischer Tradition - die hier durchaus ihren Reiz hat - entsprechend, passiert auch nicht mehr als ein Kuss zwischen ihnen und der auch erst gegen Ende des Films. Doch bevor es soweit ist, beschließen Boss und Charlie, das Recht in die eigenen Hand zu nehmen und sich zu rächen. Auf der Hauptstraße kommt es schließlich zum erbitterten Shootout, bei dem sich nach und nach die unterdrückten Bürger auf ihre Seite stellen. Dieser actionreiche Höhepunkt wurde von Costner mit sicherer und routinierter Hand in Szene gesetzt. Anschließend wird das Happy End unnötig hinausgezögert, und es sind Längen wie diese, die die Laufzeit auf 138 Minuten anschwellen lässt.
Viel anschwellende Emotion vermittelt auch der melancholische Orchesterscore von Michael Kamen, ohne allerdings zu aufdringlich zu wirken. Die Darstellungen - allen voran Duvall als knorrig-weiser alter Mann und Bening als unkonventioneller Love Interest - sind durch die Bank ausgezeichnet. Auch Costner macht eine gute Figur als gebrochener Antiheld - seine Hintergrundgeschichte weist ihn während der Bürgerkriegstage als Killer und "nicht besser als Baxters Männer" aus. Insgesamt zwar kaum mit Klassikern von großem Kaliber zu vergleichen, ist "Open Range" dennoch ein erfreulich ambitionierter Versuch, dem Western alter Schule Hommage zu zollen. ara.
Charley Waite und Boss Spearman sind die Letzten ihrer Art.
Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben sie ihre Rinder über freies Weideland - unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose und dem jungen Mexikaner Button. Es ist ein hartes, aber von der Schönheit der Natur versöhntes Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Reich eines Tyrannen streifen: Rancher Baxter, der das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand hat, hasst die sogenannten "Freegrazer" - wie die vier Cowboys, die vom Land leben, selbst aber keines besitzen. Und wider Willen sehen sich Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf verstrickt, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet....
Quelle: Universum Film
Laufzeit Bonusmaterial ca. 137 Minuten
- Audiokommentar Kevin Costner
- Featurette "Amerikas Open Range"
- Making Of
- Entfernte Szenen
- Die Storyboards
- Deutschlandpremiere
- "Broken Wagon" Videoclip
- Trailer & TV-Spots
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Robert Duvall | als Boss Spearman | |
|---|---|---|---|
| Kevin Costner | als Charley Waite | ||
| Annette Bening | als Sue Barlow | ||
| Michael Gambon | als Denton Baxter | ||
| Michael Jeter | als Percy | ||
| Diego Luna | als Button | ||
| James Russo | als Sheriff Poole | ||
| Abraham Benrubi | als Mose Harrison | ||
| Dean McDermott | als Doc Barlow | ||
| Kim Coates | als Butler | ||
| Herb Kohler | als Mann im Café | ||
| Peter MacNeill | als Mack | ||
| Regie: | Kevin Costner | ||
| Buch: | Craig Storper | ||
| Musik: | Michael Kamen | ||
| Kamera: | J. Michael Muro | ||
| Produzent: | David Valdes | ||
| Kevin Costner | |||
| Jake Eberts | |||
Open Range - Weites Land in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 6.1, Englisch dts HD 6.1
Tonformat: dts HD 6.1
Untertitel: Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/1080p
Extras: Audiokommentar, Featurettes, Making of, Entfallene Szenen, Storyboards, Videoclip, Trailer, TV-Spots
Laufzeit Bonusmaterial ca. 137 Minuten
- Audiokommentar Kevin Costner
- Featurette "Amerikas Open Range"
- Making Of
- Entfernte Szenen
- Die Storyboards
- Deutschlandpremiere
- "Broken Wagon" Videoclip
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