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Kaufvideo
Erhältlich seit:
10.12.2010
USA 2003
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 12
Blanchard Ryan
Daniel Travis
Saul Stein
Regie: Chris Kentis
Universum Film

Sommer, Sonne, Ozean. "Open Water" kommt ein bißchen zu spät für die Großen Ferien, doch der Tourismusindustrie kann das nur recht sein. Nicht ausgeschlossen nämlich, daß dieser leise, unspektakuläre Horrorfilm zum Geheimtip avanciert und ähnliche Spuren im Gemüt der Badefreunde hinterläßt wie einst "Der Weiße Hai".
Es sollte ein normaler Tauchurlaub werden. Pauschalbuchung auf die Schnelle mit Bett, Frühstück und Bootsfahrt hinaus zum Riff. Hauptsache Haie. Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis), von denen wir kaum mehr als ihre Namen erfahren, machen das offenbar nicht zum ersten Mal. Jedenfalls muss man sich die Ausrüstung nicht ausleihen, und auch die Regeln an Bord einer Aquanautenfähre kennen beide. Pech nur, dass der joviale Skipper zwar um keinen Spruch verlegen ist, vielleicht aber nicht ganz so gut zählen kann. Als Susan und Daniel wieder auftauchen vom halbstündigen Trip unter die Wasseroberfläche, fehlt vom Kahn jede Spur. Statt dessen nur endloser Ozean bis zum Horizont, allein das Klatschen der Wellen und der eigene Atem ist zu hören.
So nimmt er seinen Anfang, der Albtraum aller Sporttaucher. Bedrückend nachvollziehbar auch für Leute, die noch nie durch eine Taucherbrille sahen und das Blau der Tiefe bloß aus dem Fernsehen kennen. Auf einem wahren Fall soll sie beruhen, die Geschichte von "Open Water", und wer wollte daran zweifeln, dass dergleichen vermutlich öfter passiert, als der Presse zu entnehmen ist. Der einst gefürchtete Hai schreckt nicht mehr ab, sondern wird beim wahrhaft vollendeten Unterwasservergnügen per Hand gefüttert. Schließlich sind wir alle aufgeklärt über den "Blauen Planeten", von Hass, Cousteau und den anderen, wissen, dass der Hai keine Bestie ist und die meisten von ihnen sowieso keinen Mensch mögen. Die meisten.
"Open Water" verharrt in der Perspektive seiner ausgelieferten Protagonisten bis zur Schmerzgrenze. Warten, hoffen, bangen. Erst Mut zusprechen, dann Schuld zuweisen. Grenzenlos lieben. Die natürliche Emotionspalette. Die Nacht kommt und geht, die Situation bleibt. Es kommen Kälte, Erschöpfung und Haie, und die bleiben auch. Haie sind neugierig, stupsen fremde Dinge mit der Nase an. Taucheranzüge riechen nicht sehr appetitlich, doch die Geräusche und das unregelmäßige Strampeln der Menschen locken weitere, eher auf der Hochsee verbreitete Arten. Überhaupt: Die Strömung! Wo, wenn überhaupt, wird man Daniel und Susan wohl suchen?
Der Horror in "Open Water" kommt nicht mit der Monstermaske, dem Knalleffekt oder der Orchesterwalze. Er ist einfach da und geht nicht weg, genau wie die Haie. "Open Water" wurde bereits mit "Blair Witch Project" verglichen, und das nicht von ungefähr. Subjektive Kamera, schaukelnd statt wackelnd, unendliche Einsamkeit vermittelnd, da, wo dich niemand schreien hört, kaum greifbarer, omnipräsenter Schrecken. Das Ende wird für Kontroversen sorgen, aber das schadet nicht. "Open Water" wirkt nach, der Film im Kopf dauert länger als der auf der Leinwand. Nur 140.000 Dollar soll die Produktion gekostet haben - ein Witz nicht nur im Vergleich zu den explodierenden Kosten anderer Wasserspiele aus der Traumfabrik. Die Haie sind echt, und auch das Gefühl der Verlorenheit in einem fremden, zutiefst feindlichen Element. Horrorherz, was willst Du mehr. ab.
Der Strandurlaub hatte für Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) eine Erholung und Ablenkung von beruflichen Stress und den Sorgen des Alltags werden sollen. Doch nach einem Tauchausflug findet sich das Paar plötzlich allein mitten im Ozean wieder. Von ihrem Ausflugsboot keine Spur. Für die beiden beginnt ein beispielloses Martyrium. Anfangs glauben sie noch an ein Missverständnis, doch allmählich müssen sie erkennen, dass sie tatsächlich auf dem offenen Ozean vergessen wurden. Einsam und verlassen im kalten Wasser, müssen Susan und Daniel jedoch bald erkennen, dass sie ganz auf sich allein gestellt sind. Als die Dunkelheit langsam hereinbricht, weicht der Glaube an nahende Rettung bald blanker Angst, Panik und zunehmender Hoffnungslosigkeit - die Spannung zwischen den beiden Protagonisten wächst ins Unerträgliche. Was lauert unter ihnen im trüben Abgrund?
Quelle: Universum Film
Laufzeit Bonusmaterial ca. 59 Minuten
- Audiokommentar 1: Chris Kentis und Laura Lau
- Audiokommentar 2: Blanchard Ryan und Daniel Travis
- Interviews mit Cast & Crew
- Making Of
- Reportage
- Nicht verwendete Szenen
- Hinter den Kulissen
- Internationale Trailer
- Bildergalerie
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Blanchard Ryan | als Susan | |
|---|---|---|---|
| Daniel Travis | als Daniel | ||
| Saul Stein | als Seth | ||
| Estelle Lau | als Estelle | ||
| Michael E. Williamson | als Davis | ||
| Cristina Zenarro | als Linda | ||
| John Charles | als Junior | ||
| Regie: | Chris Kentis | ||
| Buch: | Chris Kentis | ||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Kamera: | Chris Kentis | ||
| Laura Lau | |||
| Produzent: | Chris Kentis | ||
| Laura Lau | |||
Open Water in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1, Englisch dts HD 5.1
Tonformat: dts HD 5.1
Untertitel: Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/1080p
Extras: Audiokommentar, Interviews, Making of, Reportage, Entfallene Szenen, Behind the Scenes, Trailer, Bildergalerie
Laufzeit Bonusmaterial ca. 59 Minuten
- Audiokommentar 1: Chris Kentis und Laura Lau
- Audiokommentar 2: Blanchard Ryan und Daniel Travis
- Interviews mit Cast & Crew
- Making Of
- Reportage
- Nicht verwendete Szenen
- Hinter den Kulissen
- Internationale Trailer
- Bildergalerie
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