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Kaufvideo
Erhältlich seit:
09.01.2007
Originaltitel: Abre los ojos
Spanien/Frankreich/Italien 1997
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16
Eduardo Noriega
Penélope Cruz
Chete Lera
Regie: Alejandro Amenábar
Cine Plus Entertainment

Der zweite Spielfilm des durch den Extrem-Psycho-Thriller "Tesis" bekannt gewordene, heute 25jährigen spanischen Regisseurs Alejandro Amenabar, der damals ein Versprechen abgab, das er jetzt, mit seinem zweiten Hochspannungs-Thriller, mehr als einlöst. Wie vor zwei Jahren auf der Berlinale im Panorama umjubelt, sollte die elegante, erotische und stilistisch makellose Mischung aus "12 Monkeys", "Das Phantom der Oper" und "Die Schöne und das Biest" im Gewand eines virtuellen Psycho-Labyrinths genügend Anhänger finden, um diesmal nicht nur auf Video (wie der Vorgänger, der überdies sieben "Goya", die spanischen Oscars, gewann), sondern auch auf der Leinwand zu reüssieren.
Als schöner und reicher Ladies' Man hat der junge César (Eduardo Noriega) alles vom Leben und scheut sich nicht, seinem Freund Pelayo die Freundin Sofia (Penelope Cruz, aus "Jamon, Jamon") auszuspannen. Noch in derselben Nacht wird die junge Nuria, die er als One-Night-Stand vergessen hatte und die ihn obsessiv eifersüchtig verfolgt, seinen Traum vom romantischen Paradies, der durch Sofia geweckt wurde, in einen Alptraum verwandeln. Ein Autounfall, der sein Gesicht entstellt, Wahrnehmungstäuschungen, Lücken im Gedächtnis, die Zelle in der Gerichtspsychiatrie, Gesichtsoperationen, Hypnose, Verwechslungen der beiden Geliebten und schließlich Verdacht und Gewißheit, daß er in einer virtuellen Welt lebt, bringen César (wie James Stewart in "Vertigo") an den Rand des Abgrunds.
Ob er springen wird, ist nur eine von vielen Fragen, die der außerordentlich suggestive, ungemein spannende, attraktiv erotisierte komplexe Gehirn-Krimi auslöst, dessen Plot ein mehrfaches Sehen geradezu verlangt. Amenabar blufft nicht (wie viel Genrefilme), sondern er schafft dank eines einzigartig in seinen Motivkreisen vernetzten Drehbuchs ein ständiges Klima der Unsicherheit, der wechselnden Raum- und Zeitebenen und der planvollen Zerstörung von Gewißheiten. Fabelhaft die Einbeziehung der Architektur von Madrid, blendend die Schauspieler, fatal das Programm zur Verlängerung von Leben mittels Einfrieren. Das Meisterwerk des Spannungskinos sollte spielend Verleih und entsprechende Häuser finden. ger.
| Darsteller: | Eduardo Noriega | als César | |
|---|---|---|---|
| Penélope Cruz | als Sofia | ||
| Chete Lera | als Antonio | ||
| Fele Martinez | als Pelayo | ||
| Najwa Nimri | als Nuria | ||
| Gérard Barray | als Mann im Fernsehen | ||
| Miguel Palenzuela | als Kommissar | ||
| Pedro Miguel Martínez | als Chefarzt | ||
| Jorge de Juan | als Abteilungsleiter | ||
| Ion Gabella | |||
| Tristán Ulloa | |||
| Regie: | Alejandro Amenábar | ||
| Buch: | Alejandro Amenábar | ||
| Mateo Gil | |||
| Musik: | Alejandro Amenábar | ||
| Mariano Marin | |||
| Kamera: | Hans Burmann | ||
| Produzent: | José Luis Cuerda | ||
| Fernando Bovaira | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9
Star
Penélope Cruz
Innerhalb weniger Jahre ist die rassige und temperamentvolle Brünette Penélope Cruz von einer sexy Nebendarstellerin zu einem international...
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