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Operation: Broken Arrow

Die Bomber-Piloten Vic und Riley, einst gute Freunde, liefern sich ein spannendes Duell um eine Nuklearwaffe. Riley bekommt dabei Unterstützung von einer hübschen Park-Rangerin. Action-Thriller, inszeniert von Hongkong-Star John Woo.


Operation: Broken Arrow

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Erhältlich seit:
17.02.2000

Originaltitel: Broken Arrow

Action

USA 1996
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 16

John Travolta
Christian Slater
Samantha Mathis

Regie: John Woo
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Operation: Broken Arrow

Vic Deakins und Riley Halemachen mit einem B-3-Stealth-Bomber, der zwei Atombomben an Bord hat, einen Übungsflug. Doch Deakins spielt mit falschen Karten. Er bringt die Waffen in seine Gewalt und erpresst die Regierung mit der Drohung, Millionen Menschenleben mittels eines nuklearen Supergaus zu vernichten. Aus den Freunden sind Feinde geworden. Zu Wasser, zu Lande, in der Luft, in Flugzeugen und auf einer dahinrasenden Eisenbahn kommt es zu einem gnadenlosen Gefecht...

Der knallharte High-Tech-Thriller führt zwei der heißesten Figuren des aktuellen Hollywood zusammen: Hongkongs Regie-Genie John Woo ("Harte Ziele") und John Travolta ("Pulp Fiction"). Im Kugelhagel dieser einzigartigen Spezialeffekte-Stunt-Show schlagen sich Christian Slater und Samantha Mathis als Travoltas Gegenspieler ebenfalls meisterlich. Das überaus gelungene, ultramoderne Action-Dauerfeuerwerk hat in den USA rund 70 Millionen Dollar Kinokasse gemacht und in Deutschland eine Million Besucher vor die Leinwand gelockt.

Operation: Broken Arrow

Vorsicht vor massivem Schußwaffengebrauch, warnt die Fox das Publikum in ihrer US-Werbekampagne für "Operation Broken Arrow". Doch nicht nur Freizeit-Ballistiker kommen auf ihre Kosten in John Woos aberwitzigem Stunt-Bollwerk über zwei entführte Nuklearwaffen, sogenannte Broken Arrows, in dem der Urvater des hypermodernen Daueractionfilms neue Wege einschlägt: Die ballettartige Eleganz seiner Hongkong-Klassiker ("The Killer", "Hardboiled") weicht hier der unerbittlichen Härte eines Techno-Thrillers made in Hollywood.

Mit seinem nicht gänzlich gelungenen US-Debüt "Harte Ziele" hatte Woo seine Visitenkarte abgegeben. Was in der verspielten Italowestern-Hommage noch häufig wirkte wie eine Fingerübung, war im Rückblick bereits ein erster Schritt zu neuen Ufern. In "Operation Broken Arrow" ist die Entwicklung abgeschlossen: Der einst als "Mozart der Zerstörung" gefeierte Regisseur feiert explosive Urständ als Donnergott der nuklearen Apokalypse. Wie Petersens "Outbreak" ist Woos neuer Film ein perfekt auf amerikanische Bedürfnisse zugeschnittener Groß-Actioner. Vorbei die Zeit, in der Feuergefechte inszeniert wurden, als wären sie choreografierte Musical-Einlagen. Die Vorbilder sind hier deutlich John McTiernans muskulöse Macho-Action und natürlich "Speed", der ebenfalls von Graham Yost geschrieben wurde. Bei Woo ist das alles nur noch einen Tick überdrehter, lauter, wilder, gefährlicher - und natürlich stilisierter: Action dient hier nicht zur Auflösung von Handlungsentwicklungen, sondern wird zur Handlung selbst, zur fortwährenden Bewährungsprobe im Kugel- und Bombenhagel.

Wie so oft bei Woo stehen die Begriffe Freundschaft, Loyalität und Verrat im Mittelpunkt. Hier sind es zwei einst befreundete Stealth-Bomber-Piloten, die sich in der malerischen Wüste von Utah in einer Art archaischem Ur-Kampf in Canyons, Minen und schließlich einem Güterzug beharken, nachdem der ältere und erfahrenere der beiden zwei nukleare Sprengköpfe in seine Gewalt gebracht hat, um damit die Vereinigten Staaten zu bedrohen. Woo scheut sich nicht, seine beiden Hauptfiguren trotz der hochtechnologisierten Kampfarena mythisch zu überhöhen. Zu den Klängen von Duane Eddys Twangy-Guitar fängt er seinen Bösewicht Deakins in extremer Zeitlupe ein, als wäre er der Held eines Spaghettiwesterns. Einen besseren als John Travolta könnte man sich für die Rolle nicht vorstellen. In einer erneuten Variation seiner Verkörperung von Coolness läßt er einen Hauch von psychotischer Megalomanie einfließen. Travolta versteht, daß er in einem betont körperlichen Film wie diesem nicht mit Schauspielkunst glänzen muß. Hier ist bloße Präsenz gefragt, und er, der noch in "Pulp Fiction" geduckt schlurfte wie ein angeschossenes Tier, füllt die Leinwand mit selbstsicherer Überlegenheit. Kein Wunder, daß sein Duell des Willens mit dem blendend aufgelegten Christian Slater - der Actionheld des cleveren Teenagers - trotz Dauerbombardement der Sinne mehr Sprengkraft besitzt als die beiden A-Bomben, um die sie vordergründig kämpfen. Die beiden Stars sind die wahren Broken Arrows in diesem Donnerwetter von fast biblischen Ausmaßen, in der auch Samantha Mathis als tatkräftige Park Rangerin mehr sein darf als schmückendes Beiwerk: Als erste Frau in einem Woo-Film langt sie kräftig hin. Wer Action will, kommt um "Operation Broken Arrow" nicht herum - auch wenn John Woo dem Film nicht jenen asiatischen Stempel aufdrückt, den sich seine Fangemeinde vielleicht von ihm erwartet hätte. ts.

Darsteller:  John Travolta  
  Christian Slater  
  Samantha Mathis  
  Delroy Lindo  
  Bob Gunton  
  Frank Whaley  
  Howie Long  
  Vondie Curtis-Hall  
  Jack Thompson  
 
Regie:  John Woo  
Buch:  Graham Yost  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Peter Levy  
Produzent:  Mark Gordon  
  Bill Badalato  

Cage gibt den "Skeletor"

Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass sich Actionlegende Woo der "Masters of the Universe"-Thematik annehmen wird. Jetzt gibt es erste Details zur Besetzung.

Darf wieder böse sein: Nicholas Cage (Foto: Buena Vista) Großansicht

Darf wieder böse sein: Nicholas Cage (Foto: Buena Vista)

Regisseur John Woo ("Operation: Broken Arrow") scheint den Bösewicht für sein neuestes Werk gefunden zu haben. Nicolas Cage soll in "He-Man", der auf Motiven der populären Spielzeugreihe "Masters of the Universe" basiert, die Rolle des "Skeletor" übernehmen.

Woo sieht Cage als Idealbesetzung für den dämonischen Widersacher des Titelhelden. Bereits zweimal hat er mit dem Oscargewinner zusammengearbeitet. Cage spielte die Hauptrolle in den Actionstreifen "Windtalkers" und "Im Körper des Feindes". In letzterem durfte er auch seine Qualitäten als Filmschurke unter Beweis stellen.

"Nahkampf"-erprobter Gegner?

Cage soll bereits zugesagt haben, nach Abschluss der Dreharbeiten zur Comicadaption "Ghost Rider" für die Schurkenrolle zur Verfügung zu stehen. Demnächst ist der vielbeschäftigte Darsteller mit "Das Vermächtnis der Tempelritter" im Kino zu sehen.

Die Besetzung des Muskelprotzes "He-Man" steht noch nicht fest, Woo scheint jedoch ein Auge auf Jason Lewis geworfen zu haben. Dieser ist einem größeren Publikum hauptsächlich als Freund von Samantha Jones alias Kim Cattrall aus der Serie "Sex and the City" bekannt.

Genügend Erfahrung mit männermordenden Wesen dürfte Lewis also mitbringen, um im Kampf gegen "Skeletor" Cage bestehen zu können...

 

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Star

John Travolta

Als Sohn sizilianischer und irischer Immigranten errang Travolta ersten Ruhm als großspuriger Vinnie Barbarino in der TV-Serie "Welcome Back...

 

Star

Christian Slater

Als einer von Hollywoods "jungen Wilden" wurde er zeitweilig mit Verkehrsübertritten und Saufgelagen auffällig, während er sich zu...