Gangsterboß Snaps verspricht seinem Vater am Sterbebett, mit dem illegalen Schnapsgeschäft aufzuhören. Am großen Tag der Wahrheit wird der gute Snaps in ein Verwechslungschaos gestürzt, das ihn an den Rand des Wahnsinns treibt: Ein Buchhalter, der Snaps um eine beträchtliche Summe geprellt hat und nun um die Hand seiner Tochter anhält, eine falsche und eine richtige Tochter, die sich in Snaps' Sprachlehrer verliebt, mißgünstige Gangster und Polizisten und schließlich drei identische Koffer mit verschiedenem Inhalt sorgen für Verwirrung. Am Ende sind alle glücklich, vor allem aber Snaps: Er ist um eine Stange Geld und eine Tochter reicher.
Nach der Actionkomödie "Tango & Cash" wechselte Sylvester Stallone für dieses Remake des gleichnamigen Louis de Funès-Films aus dem Jahre 1967 ganz ins komödiantische Fach. Starregisseur John Landis ("Der Prinz aus Zamunda") verlegte die Handlung in die Zeit der Prohibition und des Gangstertums. Entsprechend der grandiosen Ausstattung versuchte er "Oscar" als klassischen Screwball-Spaß zu inszenieren. Bisweilen ist es aber nur den in Nebenrollen grandios aufspielenden Tim Curry ("Es"), "Dallas"-Sue Ellen Linda Gray oder Peter Riegert ("Local Hero") zu verdanken, daß die turbulente Story nicht in Boulevardtheaterniederungen versinkt. Stallones Name bürgt jedoch 100%ig für den Erfolg auf Video.