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Otto - Der Katastrofenfilm

Fünfter Otto-Film, in der der friesische Komiker ein Traumschiff vor dem Untergang retten muss.


Otto - Der Katastrofenfilm

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Erhältlich seit:
04.12.2000

Komödie

Deutschland 2000
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6

Otto Waalkes
Eva Hassmann
Reiner Schöne

Regie: Edzard Onneken
Universum Film

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Otto - Der Katastrofenfilm

Otto soll, laut Letztem Willen seines flunkernden Opas, Seefahrer werden. Da er jedoch die Leichtmatrosenprüfung nicht besteht, muss der findige Friese einen Trick anwenden: Er mogelt sich als Mitglied einer Damen-Combo unter die Passagiere des Luxusliners Queen Henry und löst so eine Kette von Katastrophen aus, die Kapitän Lackner und der hübschen Stewardess Sonja allerlei Kopfzerbrechen bereiten. Und als wäre all das nicht schon schlimm genug, hat der japanische Manimaka-Konzern das Traumschiff zum Untergang freigegeben...

Nach siebenjähriger Schöpfungspause meldet sich Otto Waalkes mit seiner fünften Kinoarbeit recht eindrucksvoll zurück. Sind die Kalauer auch nicht mehr so frisch wie vor 15 Jahren bei "Otto - Der Film", beweist der Ostfriese, dass er immer noch zu den Spitzenkräften der Blödelzunft gehört. Unterstützt von aufwendigen Spezialeffekten und jeder Menge Action, werden hier Klamauk und High-Tech geschickt vereint.

Otto - Der Katastrofenfilm

Otto - 15 Jahre nach Opus Eins, das 8,8 Mio. Besucher sahen, immer noch eine Kultfigur? Bei "Otto - Der Film" waren 1985 die Kalauer noch frisch. Jetzt sind sie bei Opus Fünf ein bisschen in die Jahre gekommen genau wie ihr Erfinder, der in den Szenen digitaler Trickaufbereitung von erstaunlich aparter Bizzarerie sein kann. Das Werk hat kräftig hingelangt und dabei sogar New Yorks Wahrzeichen zum einstürzenden Altbau gemacht.

Erstmals hat Otto sich voll und ganz einem Regisseur anvertraut und auf die gewohnte Co-Regie verzichtet. Edzard Onneken, der immerhin 70 mal "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten" im TV hat werden lassen, inszeniert den Ostfriesen solide fern vom ganz normalen Wahnsinn nach einem Drehbuch von Otto-Veteran Bernd Eilert und Otto-Ersttäter Michel Bergmann. Und für 18 Millionen Mark Produktionskosten, wovon allein 5,5 Millionen in die Technik der digitalen Bearbeitung gingen, ist auf der Leinwand dieses Mal noch mehr Chaos und Action los: Bomben werden gelegt, um ein riesiges Kreuzfahrtschiff zu versenken, ein paar Schafe singen mit Otto einen Pop-Klassiker. Produzent Horst Wendlandt hat keine Kosten und Mühen gescheut, seinen langjährigen Flachland-Kumpel Otto Waalkes noch einmal groß herauszubringen. Und so ist Otto, nach eigenen Aussagen, hellauf begeistert gewesen von der Idee, in einem Katastrophenfilm zu spielen - wenn er die Katastrophe spielen dürfte, das war die Voraussetzung. Und so ist er sie denn nach eigener Rechtschreibreform entsprechen speziell. "Wer tötet Mrs. Liberty" oder "Wer rammt die Freiheitsstatue" könnte man den Film auch nennen. Viel verwunderlicher mutet die Besetzung einer Parkbank im New Yorker Central Park an: Otto und ein Pinguin sitzen dort, von einer Meute tumber Teutonen-Touristen bestaunt, denen Otto seine katastrophale Geschichte mit der langsamen Ausführlichkeit der Ostfriesen und dem Wahrheitsgehalt von grob gesponnenem Seemannsgarn erzählt. Von der Geburt in einer Scheune und der ersten Kahnfahrt als Neugeborener in einem Körbchen auf den Prielen seiner Ostfriesenheimat. Vom alten Großvater, der ihn findet, ihn aufzieht und ihn mit fantastischen Geschichten aus seiner Seefahrerzeit auf den sieben Weltmeeren vollsabbelt. Die Queen Henry, das stolzeste aller Passagierschiffe, hat der Opa durch die größten Stürme sicher in die Häfen gesteuert. Folgerichtig nimmt die Katastrophe alias Otto ihren/seinen Lauf. Als Mitglied einer Damenkapelle (da war doch mal was?) und pretty in pink geht er an Bord der Queen Henry.

Der Kalauer-Jux für Erwachsene hält sich in Grenzen, dafür macht die Situations-Komik dieser Kasperle-Klamotte Kindern großen Spaß. Und zum Schluss PR-Text Otto: "Der Film hat wieder ein Happy End, wie jeder Otto-Film! Und für jeden Zuschauer! Auch wenn mancher nur happy ist, dass er endlich nach Hause gehen kann." fh.

Darsteller:  Otto Waalkes   als Otto/Großvater/Otti
  Eva Hassmann   als Sonja
  Reiner Schöne   als Lackner
  Michael Schweighöfer   als Kern
  Steffen Münster   als Kruse
  Wotan Wilke Möhring   als Brock
  Alexander Hörbe   als Becker
  Tilly Lauenstein   als Ältere Dame mit Hund
 
Regie:  Edzard Onneken  
Buch:  Bernd Eilert  
  Michael Bergmann  
  Otto Waalkes  
Musik:  Darius Zahir  
Kamera:  Hagen Bogdanski  
Produzent:  Horst Wendlandt  
 

Fassungen

 

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Features

 

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