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Out of Sight

Liebevolle Annäherung an Crime-Movies der späten Sechziger und überaus sinnliche Lovestory. Nach Elmore Leonard.


Out of Sight

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Erhältlich seit:
17.03.2011

Thriller

USA 1998
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 12

George Clooney
Jennifer Lopez
Ving Rhames

Regie: Steven Soderbergh
Universal Pictures Germany

Bild 1 von 18

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Out of Sight

Jack Foley ist ein notorischer Bankräuber, allerdings ein so geschickter, daß er in seiner langen Karriere noch nie eine Waffe benutzen mußte. Trotzdem wird er geschnappt. Dreißig Jahre Gefängnis warten auf ihn. Also bricht er aus - und landet direkt vor der Gewehrmündung der Polizistin Karen Sisco. Zum Glück ist Jacks Komplize Buddy ein flinker Bursche. Er überwältigt Karen und sperrt sie zusammen mit dem flüchtigen Jack in den Kofferraum seines Autos. Dort kommen die beiden sich überraschend nahe.

Nach "Schnappt Shorty" und "Jackie Brown" ist dies bereits die dritte Elmore-Leonard-Verfilmung innerhalb von nur zwei Jahren. Regisseur Steven Soderbergh ("Sex, Lügen & Video") gelang eine temperamentvolle Krimi-Komödie, die sich durch eine entfesselte Kamera, punktgenaue Dialoge und eine erotisch aufgeheizte Atmosphäre auszeichnet. Verantwortlich für letzteres sind vor allem das Gespann George Clooney ("Batman & Robin") und Jennifer Lopez ("U-Turn"), deren ungeheure Präsenz allein schon ein Ereignis darstellt.

Out of Sight

Nach Barry Sonnenfelds "Schnappt Shorty" und Quentin Tarantinos "Jackie Brown" kommt nun mit "Out Of Sight" die dritte Adaption eines Elmore-Leonard-Krimis in die Kinos. Dabei wird die aktuelle Verfilmung von Steven Soderbergh, dessen Visitenkarte bis dato noch vorrangig sein Debüt "Sex, Lügen & Video" ausmachte, von vielen als der Vorlage am nahestehendsten gelobt. Bei der gewieften Kriminalkomödie, um die unmögliche Romanze zwischen einem charmanten Bankräuber und einer beinharten Gesetzeshüterin, stimmen alle Komponenten: Schräg-subtiler Humor, ein Sammelsurium an exzentrischen, ausführlich gezeichneten Charakteren, clevere Dialoge saturiert mit gängigem Gangsterslang, mit George Clooney und Jennifer Lopez zwei brandheiße Stars, die schwelende Chemie erzeugen und nicht zuletzt eine ansprechende visuelle Präsentation.

Dem Hype als strahlender Filmstar konnte "ER"-TV-Arzt Clooney mit "Batman" und "Projekt: Peacemaker" noch nicht hundertprozentig gerecht werden, doch in seiner Rolle als der Bankräuber Jack Foley zeigt er zum erstenmal sein ganzes charismatisches Potential. Der Prolog stellt ihn beim überaus höflichen Überfall (die Gelegenheit zum Flirt wird nicht ausgelassen) eines Geldinstituts vor, doch der marode Zustand seines Fluchtwagens beschert ihm einen weiteren Gefängnisaufenthalt in den Everglades. Dort hält es ihn nicht lange und beim Ausbruch läuft er direkt der toughen Bundesmarschallin Karen Sisco (fabelhaft: Jennifer Lopez wandelt als stahlharte Sexbombe auf Pam-Grier-Pfaden) in die Arme. Sein bereitstehender Kumpel Buddy Bragg (Ving Rhames) steckt sie kurzerhand in den Kofferraum, wo sie Foley gezwungenermaßen näherkommt und über Filme plaudert. Als sich ihre Wege wiedertrennen, stellen beide fest, daß es sie schwer erwischt hat. Sie setzt zunächst alles daran den Flüchtingen dingfest zu machen, gibt ihm jedoch wiederholt Gelegenheit zum Entkommen. Foley geht mehrfach Risiken ein, um ihr nahe zu sein und begibt sich dann mit seinem Partner nach Detroit, um einen ehemaligen schwerreichen Knastkollegen (Albert Brooks) um seine ungeschliffenen Diamanten zu erleichtern. In der pompösen Villa kommt es zum Showdown mit weiteren Bekannten aus dem Kittchen, die Don Cheadle und Steve Zahn umfassen.

Die musikalisch Einbettung in einen sinnlichen Score, der auf hochkarätigen Funk und Soul setzt, verführt den Zuschauer geradezu sich vom beinahe hypnotisch erotischen Ambiente der romantische Offbeat-Komödie gefangennehmen zu lassen. Reizvoll ist zudem die nicht chronologische Zeitschlaufe, die integriert episodenhaft mit diversen Flashbacks interessante Zusammenhänge offenbart und damit Erinnerungen an Pulp Fiction wachwerden läßt. In prägnanten Cameoauftritten sind denn auch die Tarantino-Mimen Michael Keaton und Samuel L. Jackson zu sehen. Ein wahrer Leckerbissen an individualistischer Kino-Konfektion, die für ein breites Massenpublikum vielleicht ein wenig zu kunstvoll zubereitet ist. ara.

Out of Sight

Jack Foley (George Clooney) ist der erfolgreichste Bankräuber im ganzen Land. Obwohl er regelmäßig geschnappt wird, gelingt ihm nach Antritt einer 30-jährigen Haftstrafe die Flucht aus dem Gefängnis. Aufgehalten wird er lediglich von der attraktiven Polizistin Karen Sisco (Jennifer Lopez), aber Dank Jacks Komplizen Buddy kann auch diese ihn nicht festhalten. Nachdem sich ihre Wege trennen, hat es beide schwer erwischt. Sowohl Jack als auch Karen begeben sich auf die gefährliche Suche nacheinander um dem anderen Nahe zu sein.

In "Out of Sight" von Steven Soderberth (Ocean's Elenven) brillieren George Clooney als smarter Ganove, der seinen letzten Raubzug durchzieht, und Jennifer Lopez, die sich stets für den richtigen Schachzug und den falschen Mann entscheidet - jetzt auch in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

- Unveröffentlichte Szenen
- Einblicke in "Out of Sight"
- Filmkommentar mit Regisseur Steven Soderbergh
und Drehbuchautor Scott Frank

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  George Clooney   als Jack Foley
  Jennifer Lopez   als Karen Sisco
  Ving Rhames   als Buddy Brag
  Don Cheadle   als Maurice (Snoopy) Miller
  Dennis Farina   als Marshall Sisco
  Albert Brooks   als Richard Ripley
  Steve Zahn   als Glenn Michaels
  Luis Guzmán   als Chino
  Catherine Keener   als Adele
  Isaiah Washington IV   als Kenneth
  Keith Loneker   als Bob
  Nancy Allen   als Midge
 
Regie:  Steven Soderbergh  
Buch:  Scott Frank  
Musik:  David Holmes  
Kamera:  Elliot Davis  
Produzent:  Danny DeVito  
  Michael Shamberg  
  Stacey Sher  

Clooney nur zweite Wahl

George Clooney - zu unreif für das Universum?

George Clooney - zu unreif für das Universum?

Ist es denn die Möglichkeit? Da verehrt man George Clooney jahrelang und liebt besonders seine Auftritte in Steven Soderberghs "Ocean's Eleven" und "Out of Sight". Man merkt, die zwei sind gute Freunde, von denen man noch Großes erwarten kann.

Man freut sich also schon auf den deutschen Kinostart von "Solaris". Und dann sowas: George Clooney war nicht die erste Wahl für die Rolle des Chris Kelvin im Science Fiction Remake!

Unglaublich, aber der begnadete Regisseur wollte eigentlich Daniel Day-Lewis als Hauptdarsteller. Die Begründung ist nicht uninteressant: Er hat Kumpel George Clooney nicht die nötige Reife für die Rolle zugetraut. In ein, zwei Jahren wäre der herzensbrechende Dauersingle die Idealbesetzung gewesen, aber nicht jetzt.

Welch Glück für Clooney-Fans, dass Daniel Day-Lewis wegen der Drehabreiten zu Martin Scorseses "Gangs of New York" keine Zeit hatte.

Dann wollen wir doch mal sehen, ob die zweite Wahl nicht doch erste Sahne ist...

 

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