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Paris je t'aime

Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe in 18 Kurzfilmen.


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Erhältlich seit:
25.06.2007

Originaltitel: Paris, je t'aime

Drama/ Komödie

Frankreich/Schweiz/Liechtenstein/Deutschland 2006
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 6

Juliette Binoche
Steve Buscemi
Willem Dafoe

Regie: Joel Coen, ...
Senator Home Entertainment

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Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe in 18 Kurzfilmen.

Jeder macht so seine Gefühlserfahrungen in Paris (Foto: Senator) Großansicht

Jeder macht so seine Gefühlserfahrungen in Paris (Foto: Senator)

Heiße Flirts am Montmartre, romantische Spaziergänge an den Ufern der Seine, schnuckelige kleine Hotels - wer denkt da nicht an die Liebe? 21 internationale Filmemacher und jede Menge Stars wandeln auf den Spuren derjenigen, deren Herz heftig pocht oder blutet und streifen dabei durch 18 Arrondissements, für jedes durften sie sich fünf Minuten nehmen.

Tom Tykwer erzählt brillant von vergangener Leidenschaft mit Natalie Portman als junger Frau, die ihrem blinden Freund per Telefon den Laufpass gibt und bei ihm eine Krise auslöst, Elijah Wood erlebt eine ungewöhnliche Romanze mit einem Vampir, Nick Nolte turtelt mit einem blutjungen Mädchen, Gena Rowlands und Ben Gazzara lügen sich trotz Scheidung bei einem Gläschen "vin rouge" die Hucke voll. Ein Amerikaner in Paris ist Steve Buscemi, der völlig irritiert an ein ausgeflipptes Pärchen gerät - eine der witzigsten Episoden.

Menschen treffen sich oft zufällig (Foto: Senator) Großansicht

Menschen treffen sich oft zufällig (Foto: Senator)

Klein und fein

Der muntere Reigen an kleinen und feinen Geschichten, die die Klischees von der "Stadt der Liebe" vertiefen und manchmal auch zerschlagen, ist nicht nur etwas für Pariskenner, sondern für alle, die ihre Gefühle nicht auf Eis legen. Es liegt Lust in der Luft bei dieser cineastischen Tour durch die französische Metropole. Einatmen!

Paris je t'aime

In 18 charmanten Kurzfilmen eine Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe mit ihren glücklichen und traurigen Seiten.

Paris als Stadt der Liebe ist ein geliebtes, wenn auch abgegriffenes Klischee, auf dass niemand verzichten will. Dem Gefühl in dieser Metropole gehen 21 international renommierte Regisseure, darunter Isabel Coixet, Alexander Payne und Wes Craven, auf ganz unterschiedliche Weise nach (zwei Beiträge wurden leider von Produzentin Claudie Ossard herausgeschnitten, sodass nur noch 18 von 20 Arrondissements als Schauplatz dienen). Das Ganze präsentiert sich als eine Art kollektiver Liebesbrief an die Seinestadt, ein Kaleidoskop von Kontrasten, auch multikultureller. In jeweils fünf Minuten werfen die Macher einen Blick aus sehr persönlicher Perspektive auf das Leben in den verschiedenen Vierteln, mal romantisch, mal tragisch, mal sozialkritisch. So gelingt es Walter Salles, in wenigen Einstellungen Armut und Fremdheit einzufangen, wenn eine Südamerikanerin morgens in der Banlieue ihr Baby in der Krippe abgibt, um sich dann bei einer vornehmen Familie im 16. Arrondissement als Tagesmutter um das etwa gleichaltrige Kind zu kümmern. Mit dem Bild des betörenden Paris brechen die Coen-Brüder: Steve Buscemi hockt als naiver amerikanischer Tourist mit Einkaufstüte in der Metrostation "Tuileries" und lernt am eigenen Leibe, dass man nicht ungestraft mit einer Mademoiselle flirten darf und all die frivolen Geschichten im Reiseführer Makulatur sind.

Die meisten Episoden erzählen aber von der alten und jungen Liebe in all ihren Facetten - ob theatralisch, schwul oder hetero, flüchtig, leidenschaftlich, unerwidert oder grausam. Die einzelnen Kurzfilme im Schatten von Notre Dame oder am Fuße des Montmartre fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk, das nicht nur Parisliebhaber begeistern sollte. Vom Ende einer Beziehung berichtet Tom Tykwer. Eine Frauenstimme tönt aus dem Telefon und verkündet ihrem blinden Freund, dass es aus ist. Vor seinem inneren Auge rauscht noch einmal die gemeinsame Zeit vorbei mit Momenten größter Nähe und größter Distanz. Ganz romantisch geht es dagegen bei Bruno Podalydes zu, wenn ein junger Mann fast ausrastet, weil er keinen Parkplatz findet und dabei jammert, keine Partnerin zu kriegen. Und siehe da, Wunder gibt es immer wieder - eine junge Frau fällt genau vor seinem Auto in Ohnmacht und sitzt bald an seiner Seite, vielleicht für immer. C'est la vie! Paris eben. mk.

"Paris je t'aime" eröffnet Un Certain Regard

Während noch über mögliche Cannes-Wettbewerbsbeiträge spekuliert wird, sorgt die Festivalleitung auf einem wichtigen Nebenschauplatz für Klarheit.

Liebeserklärung an eine Stadt - Eröffnungsfilm "Paris je t'aime" (Foto: X-Verleih) Großansicht

Liebeserklärung an eine Stadt - Eröffnungsfilm "Paris je t'aime" (Foto: X-Verleih)

Der Episodenfilm Paris, je t'aime wird die Reihe Un Certain Regard am 18. Mai, dem zweiten Festivaltag an der Croisette, eröffnen.

"Paris je t'aime", der von Claudie Ossard (bekannt für ihre Arbeiten mit Jean-Pierre Jeunet) und Emmanuel Benbihy produziert wurde, erzählt in 20 Episoden unterschiedlicher Regisseure von den ebenso vielen Bezirken der Stadt. Jeweils fünf Minuten hatten die Filmemacher für ihre Kurzfilme. Vertreten sind Regisseure wie: Alfonso Cuaron, Gurinder Chadha, Gus Van Sant, Joel und Ethan Coen, Nobuhiro Suwa, Alexander Payne, Richard LaGravenese, Tom Tykwer, Vincenzo Natali, Walter Salles, Wes Craven, Olivier Assayas, Sylvain Chomet, Gerard Depardieu und Bruno Podalydes.

Zu den großen Namen auf der Besetzungsliste zählen unter anderem Juliette Binoche, Maggie Gyllenhaal, Nick Nolte, Steve Buscemi und Willem Dafoe. In der Episode "True" von Tom Tykwer spielen Natalie Portman und Melchior Beslon ein Liebespaar. Bereits 2004 war die Episode als Vorfilm von "Was nützt die Liebe in Gedanken" in deutschen Kinos zu sehen gewesen.

 

Paris je t'aime in der Fotoshow

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Features

 

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Juliette Binoche

Ihre Krankenschwester in Italien, die sich in dem Welterfolg "Der englische Patient" in einem verlassenen Kloster um den mysteriösen...

 

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Steve Buscemi

Er ist eine der Ikonen des US-Independent-Films und einer der gefragtesten Nebendarsteller Hollywoods. Mit seiner hageren Figur, den...