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Paris je t'aime

Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe in 18 Kurzfilmen.


Paris je t'aime

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Erhältlich seit:
07.05.2010

Originaltitel: Paris, je t'aime

Drama/ Komödie

Frankreich/Schweiz/Liechtenstein/Deutschland 2006
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 6

Juliette Binoche
Steve Buscemi
Willem Dafoe

Regie: Joel Coen, ...
Senator Home Entertainment

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Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe in 18 Kurzfilmen.

Jeder macht so seine Gefühlserfahrungen in Paris (Foto: Senator) Großansicht

Jeder macht so seine Gefühlserfahrungen in Paris (Foto: Senator)

Heiße Flirts am Montmartre, romantische Spaziergänge an den Ufern der Seine, schnuckelige kleine Hotels - wer denkt da nicht an die Liebe? 21 internationale Filmemacher und jede Menge Stars wandeln auf den Spuren derjenigen, deren Herz heftig pocht oder blutet und streifen dabei durch 18 Arrondissements, für jedes durften sie sich fünf Minuten nehmen.

Tom Tykwer erzählt brillant von vergangener Leidenschaft mit Natalie Portman als junger Frau, die ihrem blinden Freund per Telefon den Laufpass gibt und bei ihm eine Krise auslöst, Elijah Wood erlebt eine ungewöhnliche Romanze mit einem Vampir, Nick Nolte turtelt mit einem blutjungen Mädchen, Gena Rowlands und Ben Gazzara lügen sich trotz Scheidung bei einem Gläschen "vin rouge" die Hucke voll. Ein Amerikaner in Paris ist Steve Buscemi, der völlig irritiert an ein ausgeflipptes Pärchen gerät - eine der witzigsten Episoden.

Menschen treffen sich oft zufällig (Foto: Senator) Großansicht

Menschen treffen sich oft zufällig (Foto: Senator)

Klein und fein

Der muntere Reigen an kleinen und feinen Geschichten, die die Klischees von der "Stadt der Liebe" vertiefen und manchmal auch zerschlagen, ist nicht nur etwas für Pariskenner, sondern für alle, die ihre Gefühle nicht auf Eis legen. Es liegt Lust in der Luft bei dieser cineastischen Tour durch die französische Metropole. Einatmen!

Paris je t'aime

In 18 charmanten Kurzfilmen eine Ode an die französische Lichterstadt und die Liebe mit ihren glücklichen und traurigen Seiten.

Paris als Stadt der Liebe ist ein geliebtes, wenn auch abgegriffenes Klischee, auf dass niemand verzichten will. Dem Gefühl in dieser Metropole gehen 21 international renommierte Regisseure, darunter Isabel Coixet, Alexander Payne und Wes Craven, auf ganz unterschiedliche Weise nach (zwei Beiträge wurden leider von Produzentin Claudie Ossard herausgeschnitten, sodass nur noch 18 von 20 Arrondissements als Schauplatz dienen). Das Ganze präsentiert sich als eine Art kollektiver Liebesbrief an die Seinestadt, ein Kaleidoskop von Kontrasten, auch multikultureller. In jeweils fünf Minuten werfen die Macher einen Blick aus sehr persönlicher Perspektive auf das Leben in den verschiedenen Vierteln, mal romantisch, mal tragisch, mal sozialkritisch. So gelingt es Walter Salles, in wenigen Einstellungen Armut und Fremdheit einzufangen, wenn eine Südamerikanerin morgens in der Banlieue ihr Baby in der Krippe abgibt, um sich dann bei einer vornehmen Familie im 16. Arrondissement als Tagesmutter um das etwa gleichaltrige Kind zu kümmern. Mit dem Bild des betörenden Paris brechen die Coen-Brüder: Steve Buscemi hockt als naiver amerikanischer Tourist mit Einkaufstüte in der Metrostation "Tuileries" und lernt am eigenen Leibe, dass man nicht ungestraft mit einer Mademoiselle flirten darf und all die frivolen Geschichten im Reiseführer Makulatur sind.

Die meisten Episoden erzählen aber von der alten und jungen Liebe in all ihren Facetten - ob theatralisch, schwul oder hetero, flüchtig, leidenschaftlich, unerwidert oder grausam. Die einzelnen Kurzfilme im Schatten von Notre Dame oder am Fuße des Montmartre fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk, das nicht nur Parisliebhaber begeistern sollte. Vom Ende einer Beziehung berichtet Tom Tykwer. Eine Frauenstimme tönt aus dem Telefon und verkündet ihrem blinden Freund, dass es aus ist. Vor seinem inneren Auge rauscht noch einmal die gemeinsame Zeit vorbei mit Momenten größter Nähe und größter Distanz. Ganz romantisch geht es dagegen bei Bruno Podalydes zu, wenn ein junger Mann fast ausrastet, weil er keinen Parkplatz findet und dabei jammert, keine Partnerin zu kriegen. Und siehe da, Wunder gibt es immer wieder - eine junge Frau fällt genau vor seinem Auto in Ohnmacht und sitzt bald an seiner Seite, vielleicht für immer. C'est la vie! Paris eben. mk.

Paris je t'aime

Ein Kinohit mit Weltstars
18 Film-Miniaturen aus einer ganz besonderen Stadt. 21 Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr persönlichen Geschichten aus und über Paris. Da fragt sich ein Mann gerade, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen durch die Stadt...

Quelle: Senator

Making Of, Deleted Scenes, Animierter Kurzfilm von Vincenzo Natali, Animiertes Storyboard (ca.43
Min.)

Quelle: Senator

"Paris, je t'aime" wird umgeschnitten

"Paris, je t'aime", der Eröffnungsfilm der Un Certain Regard-Reihe in Cannes, wird um die Beiträge von Christoffer Boe und Raphaël Nadjari von der Produzentin gekürzt.

"True", Tom Tykwers Beitrag zu "Paris, je t'aime" ist noch dabei (Foto: X Verleih) Großansicht

"True", Tom Tykwers Beitrag zu "Paris, je t'aime" ist noch dabei (Foto: X Verleih)

Der neuen Version musste die Filmepisode des dänischen Filmemachers Christoffer Boe und der Beitrag des französisch-israelischen Regisseurs Raphaël Nadjari weichen.

Ursprünglich hatten die Produzenten des Filmprojektes 20 Regisseure gebeten, ein jeweils fünfminütiges Filmsegment für "Paris, je t'aime" zu drehen. Unter den weiteren Regisseuren finden sich Tom Tykwer ("Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"), Gus Van Sant ("Good Will Hunting") und die Coen Brüder Joel und Ethan ("Ladykillers").

Als Grund, wieso Ossard den Boe-Beitrag über das 15. Arondissement und das Nadjari-Segment über elfte Arondissement ausschloss, gibt Produzentin Claudie Ossard den Erzählfluss des Films an. "Boe ist ein ausgezeichneter Filmemacher und seine Szenen wirkten außerhalb des Zusammenhangs wunderbar, aber sie unterbrachen den Erzählfluss des Films", zitiert "Screen Daily" Ossard.

Wir sehen uns vor Gericht!

Boe zeigte sich von der Entscheidung Ossards wenig begeistert und ließ in einer Pressemitteilung verkünden, dass er sich als Teil eines Konflikts fühlt, den er nur verlieren könne. Weiter hofft der Filmemacher, dass sein "Filmsegment auf die eine oder andere Weise noch gezeigt wird." Auch Produzentenkollege Emmanuel Benbihy lehnt die Entscheidung Ossards ab und kündigte sogar an, vor Gericht zu gehen, um die neue Version von "Paris, je t'aime" vor seiner Premiere in Cannes zu stoppen.

 

Paris je t'aime in der Fotoshow

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