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Kaufvideo
Erhältlich seit:
10.02.2003
Originaltitel: Van Wilder
USA 2002
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12
Ryan Reynolds
Tara Reid
Tim Matheson
Regie: Walt Becker
Universum Film

Zehn Jahre sind vergangen, seit mit "Loaded Weapon 1" zuletzt eine Komödie unter dem Banner des Satiremagazins National Lampoon veröffentlicht wurde. Davor landete die in den USA höchst beliebte Mischung aus Titanic und Mad regelmäßig Filmhits wie "Die schrillen Vier auf Achse", "Hilfe, die Amis kommen" und vor allem "Ich glaub', mich tritt ein Pferd". Letzterer darf nun als großväterliches Vorbild für den überdrehten Collegeklamauk "Van Wilder" bezeichnet werden, wobei Regisseur Walt Becker auch unverzagt Anleihen bei den Bad-Taste-Königen Peter und Bobby Farrelly genommen hat. In den Hauptrollen treten Chevy-Chase-Lookalike Ryan Reynolds (vor allem bekannt aus der Sitcom "Two Guys, a Girl and a Pizza Place") und "American Pie"-Göre Tara Reid auf.
Wie in "Schwer verliebt" bildet eine harmlose Liebesgeschichte den zentralen Aufhänger für die Handlung und dient als Zubringer für einen guten Schuss schmalzige Sentimentalität. Doch Regisseur Becker, dessen letztjähriger Debütfilm "Buying The Cow" (ebenfalls mit Reynolds) bislang noch nicht veröffentlicht wurde, versteht es, ausreichend nackte Brüste, wildes Partygebaren und einen Ekelgag, der selbst Tom Greens "Freddy Got Fingered" gut zu Gesicht stehen würde, unterzubringen, um unterhaltungswütige Teenager bei Laune zu halten.
Der umtriebige Van Wilder (Reynolds) studiert bereits das siebte Jahr am Coolidge College, wobei er mehr an Feten als am Abschlussdiplom interessiert ist. Nach einer besonders wilden Party am Campus kreuzt sein Vater (Tim Matheson spielte in "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" den legendären Tunichtgut Otter) auf, um den Geldhahn zuzudrehen. Zunächst wendet sich Van an eine sexgeile, alternde Schulverwalterin, mit der er ein Stelldichein hinter sich bringt, das an Woody Harrelsons Tête-à-tête mit seiner Vermieterin in "Kingpin" erinnert. Doch Van verzagt nicht und beschließt, mit Hilfe seines indischen persönlichen Assistenten Taj Mahal Badalandabad (ausgiebig dienen rassische Stereotypen als Quelle für - allemal liebenswerte - Gags) als Partyplaner das nötige Kleingeld zu verdienen. Die Feste sind ein Hit. Doch dann tritt die Studentenzeitungsreporterin Gwen (Reid), mit dem Auftrag eine enthüllende Story über ihn zu schreiben, in Vans Leben. Sie hat einen erwartungsgemäß schnöseligen Boyfriend, der seine Abreibung später mit dem Verspeisen eines Sahnedessert mit Hundesamen (na ja!) verabreicht bekommt. Zunächst versucht Van jedoch sein entwaffnend Bestes, die unbeeindruckte Gwen in seinen Bann zu ziehen. Sie merkt schließlich, dass sich hinter Vans exzessiver Partytier-Fassade tatsächlich ein intelligenter und liebenswerter Charmebolzen verbirgt, der lediglich lernen muss, sein Potential zu realisieren. Das Happy End wird nach 92-minütiger Lauflänge eingeläutet.
Trotz mancher allzu grotesker Gags gelingt "Van Wilder" ein beeindruckender Balanceakt: Nie rutscht der Ton des enthemmten Comical ins Hämische ab. Die niedliche Chemie zwischen den beiden Protagonisten trägt zur weiteren Entschärfung etwaiger "Tomcats"-Treminen bei. Vor allem Titeldarsteller Reynolds überzeugt mit seinem leichtherzigen Sonnyboy-Charme und macht Van Wilder zu einer sympathischen Figur. Ein poppig-energetischer Soundtrack verleiht dem für fünf Mio. Dollar spottbillig realisierten Studentenspaß das akustische I-Tüpfelchen. ara.
| Darsteller: | Ryan Reynolds | als Van Wilder | |
|---|---|---|---|
| Tara Reid | als Gwen Pearson | ||
| Tim Matheson | als Vance Wilder Sr. | ||
| Kal Penn | als Taj Mahal Badalandabad | ||
| Teck Holmes | als Hutch | ||
| Daniel Cosgrove | als Richard Bagg | ||
| Deon Richmond | als Mini Cochran | ||
| Alex Burns | als Gordon | ||
| Emily Rutherfurd | als Jeannie Jacobs | ||
| Paul Gleason | als Professor McDoogle | ||
| Erik Estrada | als Erik Estrada | ||
| Jason Winer | als Panos Patakos | ||
| Curtis Armstrong | als Campus-Polizist | ||
| Kim Smith | als Casey | ||
| Tom Everett Scott | als Elliot Grebb | ||
| Chris Owen | als Timmy | ||
| Regie: | Walt Becker | ||
| Buch: | Brent Goldberg | ||
| David Wagner | |||
| Musik: | David Lawrence | ||
| Kamera: | James Bagdonas | ||
| Produzent: | Robert L. Levy | ||
| Peter Abrams | |||
| Andrew Panay | |||
| Jonathon Komack Martin | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Kinotrailer, Making Of, Interviews, Videoclip: Sugarcult "Bouncing Off the Walls"
Star
Ryan Reynolds
"Filme sind wie Nervenzusammenbrüche. Du weißt nie, worum sie sich drehen, bis sie vorbei sind." Dieses Zitat stammt nicht von Forrest Gump,...
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