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Pathfinder - Fährte des Kriegers

Marcus Nispels Remake des norwegischen Hits von 1987, in dem die Betonung deutlich mehr auf Action liegt.


Pathfinder - Fährte des Kriegers (Extended Edition)

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Erhältlich seit:
27.08.2007

Originaltitel: Pathfinder

Abenteuer

USA 2006
Laufzeit: 103 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Karl Urban
Moon Bloodgood
Russell Means

Regie: Marcus Nispel
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Bildgewaltig und spannungsgeladen: die ultimative Schlacht zwischen Wikingern und Indianern, nach mythischen Motiven inszeniert.

Ghost steht zwischen den Fronten (Foto: Fox) Großansicht

Ghost steht zwischen den Fronten (Foto: Fox)

Als erster erzählt der deutsche Filmemacher Marcus Nispel ("Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre") von den brutalen Kämpfen zwischen den Wikingern, den eigentlichen Entdeckern Amerikas, und den Ureinwohnern. Auf einem ihrer Raubzüge lassen die Wikinger einen Jungen zurück, der von den Indianern großgezogen wird.

Als die gnadenlosen Jäger nach Jahren erneut in das Land einfallen, richten sie unter den Indianern ein Massaker an. Der inzwischen 25-jährige Ghost (Karl Urban) überlegt, sich den blutsverwandten Wikingern entgegenzustellen und sein neues Volk zu retten. Schließlich muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er steht ...

Die Wikinger fallen mit Gewalt ein (Foto: Fox) Großansicht

Die Wikinger fallen mit Gewalt ein (Foto: Fox)

Neuer Ansatz

Basierend auf den mythischen Motiven von Nils Gaups gleichnamigem norwegischen Film aus dem Jahr 1987, erzählt Nispel von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Indianern und den Normannen. Mit einem Drehbuch von Laeta Kalogridis entfaltet sich ein martialischer Actionfilm, der "Herr der Ringe"-Held Karl Urban auf den Leib geschrieben wurde.

Pathfinder - Fährte des Kriegers (Extended Edition)

Grandioser Look, vereinfachte Geschichte, neues Milieu: Marcus Nispels Neuverfilmung der gleichnamigen norwegischen Abenteuer-Sage ist maskulines Actionkintopp zwischen "Der 13te Krieger" und "Apocalypto".

Wie bei nahezu jedem Remake der letzten Jahre liegt der Schwerpunkt auf dem Stil, weniger auf der Substanz. Die Handlung bewegt sich im Rahmen des Üblichen, was angesichts eines solchen visuellen Gedichts kaum stört. Endlich mal ein Clipstil, der begeistert. Die Kamera findet pausenlos erlesene Bilder in fast monochromen Farben, schafft eine fabelhafte Atmosphäre - dank der grandiosen Kulisse: Die nebelumhüllte Bergwaldnatur von Vancouver ist impressionistisches Eye Candy pur.

Videoclipper Nispel ist nach "Texas Chainsaw Massacre" auf den Remake-Geschmack gekommen und hat sich Nils Gaups 1988 Oscar-nominierte Ethno-Sage für eine actionreiche Renovierung ausgewählt. Er verlegt die Handlung von Lappland ins präkolumbianische Nordamerika der Ostküste, wo eine Indianerin in einem zerborstenen Drachenboot der Wikinger einen kleinen Jungen rettet, der von seinem Clan zurückgelassen wurde. 15 Jahre später holt den jungen Mann, den sie Ghost nennen ("Herr der Ringe"-Heroe Karl Urban), seine Vergangenheit ein - die Normannen fallen ein und massakrieren den Stamm, der ihn aufgenommen hat. Sie flüchten vor den marodierenden Kriegern, die sich unerbittlich an ihre Fersen heften. Ghost muss seinen ungeliebten Genen gerecht werden und die Verfolger mit ihren Waffen schlagen, um seine friedliche Sippe zu retten.

Die Story ist klar und simpel, wird mit Gespür für Timing und Rhythmus vorangetrieben. Eine gefühlvoll eingefädelte Liebesgeschichte verankert den Kampf Gut gegen Böse emotional. Action ist Trumpf, Verschnaufpausen nur in Halbzeit eins erlaubt. Da ist die Naturverbundenheit nahezu stofflich fassbar, Gesten, Blicke, Worte auf den Punkt hin inszeniert. Wie schon in "Der 13te Krieger" gibt es eine starke Schlagseite zum Horror, den die nordischen Rohlinge (darunter Ralf Möller) als übermenschliche Monstergestalten entfachen. Sie stellt "Battle Angel"-Autorin Laeta Kalogridis fast entmenschlicht dar. Das Schlachten ist brutal genug, um seine Archaik auszukosten, wenngleich kein Blutbad wie Mel Gibsons Testosteronrausch "Apocalypto". In der zweiten Hälfte bleibt dennoch reichlich "Rambo"-Taktik übrig, um alle diejenigen zufriedenzustellen, die auch überzogene Action wie eine mörderische Schlittenfahrt in James-Bond-Manier bei diesem martialischen Culture-Clash tolerieren. tk.

Pathfinder - Fährte des Kriegers (Extended Edition)

Als die Wikinger mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land ein. Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die indianischen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen. "Pathfinder - Die Fährte des Kriegers" erzählt die Geschichte eines Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von den Indianern entdeckt, aufgenommen und großgezogen und erhält den indianischen Namen "Ghost". Als die Wikinger Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht, und zieht in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes zu stoppen.

Quelle: Fox

" Featurette: "The Beginning"
" Featurette: "The Design"
" Featurette: "The Build"
" Featurette: "The Shoot"
" Featurette: "The Stunts"
" Featurette: "We shoot now!" Marcus Nispel on the Set of Pathfinder
" Featurette: "Clancy Brown: Cult Hero"

Quelle: Fox

Darsteller:  Karl Urban   als Ghost
  Moon Bloodgood   als StarFire
  Russell Means   als Pathfinder
  Clancy Brown   als Gunnar
  Jay Tavare   als Black Wing
  Ralf Moeller   als Ulfar
  Nathaniel Arcand   als Wind in Tree
  Kevin Loring   als Jester
 
Regie:  Marcus Nispel  
Buch:  Laeta Kalogridis  
  Todd Komarnicki  
Musik:  Jonathan Elias  
Kamera:  Daniel Pearl  
Produzent:  Mike Medavoy  
  Arnold W. Messer  
  Marcus Nispel  

"Ich bin der Wikinger, der ein Auge verliert"

Vom Bodybuilder zum Hollywood-Star: Der ehemalige Mr. Universum hat die Hanteln an den Nagel gehängt und ist heute einer der wenigen deutschen Schauspieler, die sich in der Traumfabrik behaupten konnten.

Liebt gute Actionfilme und gute Zigarren: Ralf Moeller (Foto: RTL 2) Großansicht

Liebt gute Actionfilme und gute Zigarren: Ralf Moeller (Foto: RTL 2)

» Können Sie uns Ihren neuen Film etwas näher beschreiben?

RALF MOELLER: "Pathfinder - Fährte des Kriegers" ist ein klassisches Actionabenteuer. Statt des altbekannten Themas "Cowboy und Indianer" geht es hier um den Kampf zwischen Wikingern und Indianern. Natürlich ist der Film brutal, aber so war das damals eben - 800 Jahre nach Christus.

» Welche Rolle spielen Sie in dem Film?

Ich spiele den Wikinger Ulfar, den Handlager des Anführers Gunnar, dargestellt von Clancy Brown. Ich denke, hinter dem finsteren Aussehen Ulfars steckt ein sensibler Typ, dem gar nichts anderes übrig blieb, als zu kämpfen. Er ist nach Amerika gesegelt und rächt fernab der Heimat seine Leute, die abgemetzelt wurden. Ulfar hat den Auftrag, Ghost, gespielt von Karl Urban, zu töten. Das ist der zentrale Zweikampf des Films.

Und falls sich jemand wundert, unter welchem Wikinger-Helm der Ralf Moeller steckt: Ich bin derjenige, der ein Auge verliert und sich selbst verarztet. Aber mit Erster Hilfe kenne ich mich aus, schließlich bin ich gelernter Schwimmmeister.

2002 erhielt Moeller den Deutschen Videopreis (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

2002 erhielt Moeller den Deutschen Videopreis (Foto: Kurt Krieger)

» Warum wollten Sie bei "Pathfinder" dabei sein?

Ich wollte gerne mit Regisseur Marcus Nispel zusammenarbeiten. Sein Leinwand-Debüt, das Remake von "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" war 2004 im Kino zu sehen. Ich bin mir sicher, Marcus wird noch viele großartige Filme drehen. Da wollte ich von Anfang an mit dabei sein - da muss man als Schauspieler auch mal vorausdenken.

Außerdem fasziniert mich die Kultur der Wikinger. Sie waren nämlich keineswegs nur brutale Kampfmaschinen. Unser heutiges Rechtssystem stammt in seinen Wurzeln von den Wikingern ab: das Recht auf eine faire Anklage und Verteidigung zum Beispiel.

"Pathfinder": Die Wikinger überfallen das friedfertige Volk der Wampanoag (Foto: Fox) Großansicht

"Pathfinder": Die Wikinger überfallen das friedfertige Volk der Wampanoag (Foto: Fox)

» Verraten Sie uns etwas über die Dreharbeiten?

Auf meine Rolle als Wikinger habe ich mich mit meinem üblichen Training vorbereitet, wie ich es auch bei "Gladiator" oder "The Scorpion King" getan habe. Das Schwierigste war allerdings nicht, mit einem schweren Fellkostüm und einem riesigen Helm durch die Schneewüste Kanadas zu stapfen, sondern die alte Sprache der Wikinger zu lernen. Isländisch ist keine Sprache, die man sich schnell aneignen kann.

» Was macht mehr Spaß - den Helden oder den Bösewicht zu spielen?

Klar, die Helden sind die Guten im Film und jeder mag sie. Aber ohne den Bösewicht fehlt das Salz in der Suppe. Denken Sie nur mal an Anthony Hopkins oder Jack Nicholson. Die beiden haben das Böse salonfähig gemacht. Stellen Sie sich nur mal einen James-Bond-Film ohne einen gewieften Gegenspieler vor. Das wäre übrigens eine Rolle, die mich sehr reizen würde...

» Könnten Sie sich auch vorstellen, mal etwas ganz anderes zu spielen? Vielleicht in einer Komödie?

Neulich habe ich mich Dirk Bach unterhalten. Wir haben gewitzelt, wir beide könnten doch in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito treten und ein Remake von "Zwillinge" drehen...

 

Pathfinder - Fährte des Kriegers (Extended Edition) in der Fotoshow

 

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Karl Urban

Neuseeländischer Schauspieler. Bekannt als Éomer, Anführer der Reiter von Rohan und späterer König von Rohan, im zweiten und dritten Teil der "Herr...