Blu-ray Disc (Steelbook) Kaufvideo

Pearl Harbor

Gewaltiges Liebesepos vor historischer Kulisse über zwei beste Freunde, die die gleiche Frau lieben.


Pearl Harbor (Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
01.09.2011

Kriegsfilm/ Drama

USA 2001
Laufzeit: 183 Min.
FSK: ab 12

Ben Affleck
Josh Hartnett
Kate Beckinsale

Regie: Michael Bay
Walt Disney Studios Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Pearl Harbor (Steelbook)

New Jersey 1941. Rafe und Danny sind Piloten der U.S. Army. Als Rafe sich freiwillig meldet, um an der Seite der Engländer gegen die Nazis zu kämpfen, läßt er nicht nur seinen Kumpel, sondern auch seine große Liebe, die Krankenschwester Evelyn, zurück. Zwischenzeitlich nach Hawaii versetzt, wird Danny und Evelyn hinterbracht, dass Rafe gefallen sei. Nach Monaten der Trauer kommen die beiden einander näher und verlieben sich. Da steht Rafe plötzlich vor Evelyn - und ehe das Gefühlschaos bereinigt werden kann, greifen die Japaner Pearl Harbor an.

Mit rund 4,5 Millionen Besuchern gelang Michael Bay ("Armageddon") der vierterfolgreichste Kinofilm des Jahres 2001. Im Mittelpunkt des überlangen, tricktechnisch brillant umgesetzten und extrem teueren Spektakels steht das schlimmste US-Trauma des letzten Jahrhunderts, das in eine Rahmenhandlung um eine tragische Dreiecks-Liebesgeschichte eingebettet wurde. Getrübt wird das Bild jedoch von durchschnittlichen Darstellerleistungen und unreflektiertem Hurra-Patriotismus.

Pearl Harbor (Steelbook)

Wer in Jahren im Lexikon den Begriff "Materialschlacht" nachschlägt, wird als Erklärung Michael Bays "Pearl Harbor" finden: 40 Minuten seiner dreistündigen Laufzeit widmet das Kriegsepos der exakten Nachstellung des größten amerikanischen Traumas des letzten Jahrhunderts. Die gigantomanische Umsetzung des unerwarteten Angriff Japans auf den amerikanischen Marinestützpunkt im Pazifik am 7. Dezember 1941, der 3000 US-Soldaten das Leben kostete, ist denn auch die große Boxoffice-Attraktion des eindimensionalen Schlachtengemäldes, auch wenn ganz offensichtlich das Geschlechter übergreifende Erfolgsrezept von "Titanic", ein historisches Ereignis als Kulisse einer fiktiven Liebesgeschichte greifbar zu machen, Pate für die Konzeption des Films stand. Anders als die Bomben Japans setzt die Geschichte zweier archetypisch amerikanischer Army-Flyboys, dargestellt von Ben Affleck und Josh Hartnett, die sich in eine US-Ausgabe von Florence Nightingale verlieben, die Leinwand nicht in Flammen.

Abbilden statt Erleuchten war stets das Prinzip des Overkill-Kinos von Michael Bay, das an Oberflächen interessiert ist, aber selten weit genug in seine Sujets eindringt, um das zu offenbaren, was sich dahinter verbergen könnte. Seine Filme wie "The Rock" oder "Armageddon" sind angefüllt mit Situationen, aber nie mit Geschichten, mit Typen, aber nie mit Menschen, in deren Innenleben womöglich Raum sein könnte für mehr als einem wiedererkennbaren Charakterzug. Das ist der Grund, warum unanimierte Hardware in Bays Filmen stets lebendiger wirkt als sein auf jeweils ein oder zwei Emotionen abgespecktes Figurenarsenal, das letztlich nur dazu da ist, die Handlung von einem Höhepunkt zum nächsten zu transportieren. Die Blockbuster-freundlichen Minimalismus-Mittel der totalen Reduktion funktionieren bei den typischen "Dreckiges Dutzend"-Situationen wie die Ausbildung der Ölbohrer-Crew in "Armageddon". Wenn es um die Liebe ging, reichten Bay bislang zwei Postkartenmotive und ein Sonnenuntergang, ohne die Gefühle mit mehr als bloßen Behauptungen zu unterstützen.

Dass sein filmischer Angriff Japans auf die Insel Oahu fulminant ausfallen würde, stand nie in Zweifel. Mit einem Budget von 140 Mio. Dollar ist "Pearl Harbor" der teuerste Film, dem jemals grünes Licht von einem Studio erteilt wurde (aber nicht, wie fälschlich immer wieder gemeldet, der teuerste Film überhaupt - diese Ehre wird nach wie vor "Titanic" mit einem Budget nördlich von 200 Mio. Dollar zuteil), und das Geld wanderte Penny für Penny auf die Leinwand, wenn 350 Flieger das Eiland-Paradies Oahu in zwei großen Angriffswellen in die pure Hölle verwandeln. Bays Risiko und Knackpunkt ist vielmehr die Liebesgeschichte, die in "Titanic"-Manier an Stelle der Bay-typischen Buddyszenen in den Mittelpunkt getreten ist. Und schon enden die Parallelen zu James Camerons Jahrhundertfilm, in dem die Liebe den Helden die Tür öffnet zu einem Leben der Selbstverwirklichung, der ungeahnten Möglichkeiten. "Pearl Harbor"-Krankenschwester Evelyn hat anderes im Sinn, will mit ihrem Mann einfach nur "alt werden und auf der Veranda sitzen". Diese Verengung passt zum altbackenen Groschenroman-Szenario, das Randall Wallace ("Braveheart") mit markigen Sprüchen und unreflektierten patriotischen Platitüden zum Epos aufgeblasen hat. Entsprechend sind die unzertrennlichen Freunde Rafe und Danny gute Jungs aus dem amerikanischen Hinterland, die die ersten 20 Jahre ihres Lebens offensichtlich ausschließlich mit dem Wunsch verbracht haben, eines Tages Piloten zu werden. Andere Regungen empfinden sie nur, wenn Typen wie Hitler andere Länder nicht in Frieden lassen oder der beste Freund sich in die gleiche Frau verliebt. Ersteres lässt den pflichtbewussten Sunnyboy Rafe als Freiwilligen in die britische Eagle Squadron eintreten, wo er prompt über dem Ärmelkanal abgeschossen wird. Bequemerweise sind sowohl Freund Danny als auch Rafes Freundin Evelyn mittlerweile nach Pearl Harbor versetzt worden, wo sie sich einen faulen Lenz machen und Zeit finden, sich beim gemeinsamen Trost über den vermeintlichen Verlust Rafes ineinander zu verlieben - über den Wolken, selbstverständlich, in einer schönen und allzu kurzen Szene. Als Rafe wieder auftaucht, ist auch der Angriff Japans auf Oahu nicht fern, so dass wenig Zeit für Differenzen bleibt. "Pearl Harbor" wäre indes kein Jerry-Bruckheimer-Film, wenn Amerika the Beautiful sich in die Knie zwingen ließe. Der "Tag der Heimtücke" (Zitat Präsident Roosevelt, im Film mit hohem Knatterfaktor von Jon Voight auf die Leinwand gezimmert) weckt vielmehr "einen schlafenden Giganten", und bei der anschließenden Doolittle-Raid, als ein paar Handvoll B-25-Bomber strategische Ziele in Tokio angreifen, entscheidet sich auch das Schicksal von Rafe und Danny - einer muss sich in Jesus-Pose opfern.

Dass Michael Bay die dreistündige Laufzeit bevorzugt nutzt, sich pausenlos selbst zu kopieren, statt das Publikum eine Verbindung mit seinen blassen Hauptfiguren aufbauen zu lassen, dass die Action den Zuschauer immer in die Mitte des Geschehens versetzt, anstatt ihn Zusammenhänge begreifen oder die furiose Stuntarbeit bewundern zu lassen, dass die Story belanglos, tumbe, eindimensional und fast komplett ohne historischen Hintergrund auskommt, sind valide Kritikpunkte. Man bekommt stets nur das, was man sieht, wenn die Filmemacher sich bei ihrer filmischen Denkmalspflege immer wieder in hohlstes Pathos flüchten. Das Verrückte ist, dass die Mischung stimmt: Als künstlerisches Unterfangen mag "Pearl Harbor" schon früh auf Grund laufen. Als kommerzielles Produkt ist das Gung-Ho-Spektakel ein Gigant, der sich, einmal geweckt, wohl lange nicht schlafen legen wird. Das ist die Kunst des Jerry Bruckheimer. Inwiefern sich der US-Erfolg des ersten repräsentativen Films der Ära Bush Junior - kriegstreiberisch, patriotisch, selbstgefällig, naiv - letztlich international übertragen lässt, wird man in wenigen Tagen wissen. ts.

Pearl Harbor (Steelbook)

Ein Meilenstein der Filmgeschichte, an dem insgesamt vier Oscar[r]-Preisträger mitwirken, in einer atemberaubenden Umsetzung vom Erfolgsduo Jerry Bruckheimer und Michael Bay (Armageddon). Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind von Kindesbeinen an die besten Freunde. Das Fliegen ist für die beiden Piloten der U.S. Army die große Leidenschaft. Als Rafe sich als Freiwilliger zu einem waghalsigen Kommando meldet, lässt er nicht nur seinen besten Freund zurück, sondern auch seine große Liebe, die hübsche Krankenschwester Evelyn (Kate Beckinsale). Das paradiesische Leben auf Hawaii hat für Evelyn und Danny jäh ein Ende als die Nachricht eintrifft, Rafe sei gefallen. Über ihren gemeinsamen Kummer kommen sich Evelyn und Danny näher und aus Freundschaft wird Liebe. Da steht plötzlich Rafe vor der Tür! Die Lage droht zu eskalieren, doch als der Angriff Japans auf Pearl Harbor erfolgt, nimmt das Schicksal für die drei eine völlig neue Wendung... Überragende Spezialeffekte, großartige Stars bis in die Nebenrollen (Cuba Gooding, Jr., Alec Baldwin, Jon Voight, Dan Aykroyd, Tom Sizemore) und eine bewegende Liebesgeschichte mit heraus-ragender Musik (Faith Hill) vor historischem Hintergrund im Jahre 1941.

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Ben Affleck   als Rafe McCawley
  Josh Hartnett   als Danny Walker
  Kate Beckinsale   als Evelyn Johnson
  Cuba Gooding Jr.   als Doris "Dorie" Miller
  Tom Sizemore   als Earl
  Jon Voight   als Präsident Roosevelt
  Colm Feore   als Admiral Kimmel
  Mako   als Admiral Yamamoto
  Alec Baldwin   als Jimmy Doolittle
  William Lee Scott   als Billy
  Michael Shannon   als Gooz
  Scott Wilson   als General Marshall
  Peter Firth   als Kapitän der West Virginia
  Jaime King   als Betty
  Catherine Kellner   als Barbara
  Jennifer Garner   als Sandra
  Greg Zola   als Anthony Winkle
  Dan Aykroyd   als Captain Thurman
  William Fichtner   als Dannys Vater
  Matthew Davis   als 1st Lieutenant Joe Olson
 
Regie:  Michael Bay  
Buch:  Randall Wallace  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
  Michael Bay  

Kate Beckinsale hofft mit "Underworld" auf mehr Action-Rollen

Wer sich Selene in den Weg stellt, sollte vorher besser sein Testament machen!

Kate Beckinsale spielt die tödliche Vampirlady Selene in "Underworld", um ihr Mädchen-Image loszuwerden... (Foto: Sony) Großansicht

Kate Beckinsale spielt die tödliche Vampirlady Selene in "Underworld", um ihr Mädchen-Image loszuwerden... (Foto: Sony)

Die schneidige Vampirbraut aus der "Underworld"-Saga ist mit ihren doppelten Schießeisen und dem Untoten-Blut in den Adern eine echte Killermaschine. Dabei hat Darstellerin Kate Beckinsale jetzt zum Start des vierten Films "Awakening" verraten, dass die den Part als Selene eigentlich nur aus Karrieregründen angenommen hat:

"Ich hatte nach Castings ein paar Mal zu oft zu hören bekommen, dass die Macher Dinge gesagten hätten wie 'Wir können uns Kate Beckinsale nicht wirklich für diese Rolle vorstellen, denn hier geht es um einen Cop und sie ist so zierlich, so britisch und so zerbrechlich.' Da dachte ich mir 'Dagegen muss ich dringend etwas unternehmen! Ich muss mal etwas Kantigeres spielen!' Deshalb liebe ich die Rolle der Selene. Ich bin sehr stolz, dass nun ausgerechnet ich diese fast schon ikonenhafte, kraftvolle Frau spiele, die auch anderen Frauen etwas Kraftvolles vermittelt."

Bevor Kate Beckinsale 2003 im ersten "Underworld"-Film gegen die Lykaner antrat, war sie in der Tat eher als zartes Persönchen besetzt worden: angefangen mit ihrem Debüt in der Shakespeare-Verfilmung "Viel Lärm um nichts" über ihren großen Durchbruch in "Pearl Harbor" bis zur Weichspülromanze "Weil es dich gibt".

Beckinsale auf Schwarzenegger Spuren

Der einzige Haken am Karriereplan der schönen Britin: Abgesehen von der "Underworld"-Saga bekam Kate Beckinsale auch nach dem ersten Auftritt als tödliche Vampirlady lediglich den sehr ähnlichen "Van Helsing" angeboten. Ansonsten blieb es bei eher stilleren Charakteren.

Vielleicht kehrt Beckinsale auch deshalb für den vierten Vampir-Film "Awakening" zurück, nachdem sie in Teil 3 "Aufstand der Lykaner" noch eine Auszeit genommen und Rhona Mitra das Feld überlassen hatte.

Anschließend steht mit dem Part im Arnie-Remake "Total Recall" an der Seite von Bad Boy Colin Farrell noch eine weitere "kantige" Rolle an. Die Fans stylisher Action mit Schauwerten dürften Kate Beckinsales weitere Karriere-Planung also mehr als gutheißen…

 

Pearl Harbor (Steelbook) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Ben Affleck

Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting",...

 

Star

Josh Hartnett

Den Durchbruch brachte ihm die Rolle des Jagdfliegerpiloten in Michael Bays "Pearl Harbor" (2001), wo Josh Hartnett als bester Freund von Ben...