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Penelope

Modernes Märchen, um eine verwunschene Schöne, die wegen ihrer Schweinchennase als Biest angesehen wird und einen wahrhaftigen Prinz finden muss.


Penelope

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.10.2008

Komödie/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 6

Christina Ricci
James McAvoy
Catherine O'Hara

Regie: Marc Palansky
Capelight Pictures

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Akzeptier dich, wie du bist: Christina Ricci bezaubert als verwunschene Schöne und findet ihren "Mr. Right".

Penelope leidet unter ihrer Nase (Foto: Capelight) Großansicht

Penelope leidet unter ihrer Nase (Foto: Capelight)

Seit Jahrhunderten lastet der Fluch einer Hexe auf dem Adelsgeschlecht, und so wird auch noch in der Gegenwart Penelope mit einer Schweinenase geboren. Das Tragische: kein Arzt kann ihr helfen. Das einzige Mittel der Erlösung wäre die unvoreingenommene Liebe eines Blaublütlers. Jahrelang verstecken die Eltern das Mädchen, schließlich soll eine Heiratsvermittlerin die Braut an den Mann bringen.

Die adligen Singles suchen allerdings alle schreiend das Weite, wenn sie die arme Penelope erblicken - da lockt selbst die stattliche Mitgift nicht. Vor dem Schloss bezieht ein Klatschreporter Stellung, ein Bild vom weiblichen "Monster" würde ihn reich machen. Und dem verarmten Max (James McAvoy) ermöglichen, seine Spielschulden zu zahlen. Denn ausgerechnet der charmante Loser soll als Kandidat ein Foto schießen.

Max könnte Penelope von ihrem Fluch befreien (Foto: Capelight) Großansicht

Max könnte Penelope von ihrem Fluch befreien (Foto: Capelight)

Eigenwillige Geschichte

Es lässt sich gut an, Max und die verdeckte Penelope plaudern lange miteinander, die Funken sprühen? bis Frau Mama empört entdeckt, dass Max mit der Presse unter einer Decke steckt. Penelope verlässt den Goldenen Käfig und wagt sich erstmals (leicht vermummt) ins richtige Leben, findet sogar Freunde.

Liebe dich, wie du bist, akzeptiere dich! Bei dieser frohen Botschaft ist Magie, Fantasy und Gefühl garantiert. Und eine Christina Ricci, die einfach alles spielen kann.

Penelope

Modernes Märchen, um eine verwunschene Schöne, die wegen ihrer Schweinchennase als Biest angesehen wird und zwecks Fluchaufhebung einen Prince Charming finden muss.

Im Prolog schildert Regienovize Mark Palansky die Familienhistorie der Titelfigur, die aufgrund einer von ihren aristokratischen Vorfahren verursachten romantischen Tragödie der Fluch einer Hexe befällt. So wird sie mit einer Schweineschnauze geboren, die sich nicht chirurgisch entfernen lässt. Nur die Liebe eines ebenfalls blaublütigen Verehrers kann sie in einen schönen Schwan verwandeln. Nachdem Penelope (Christina Ricci) von der Außenwelt abgeschottet in der elterlichen Villa aufgewachsen ist, engagiert ihre wohlmeinende Mutter (Christine O'Hara bringt satirischen Wind) eine Heiratsvermittlerin. Selbst die Aussicht auf eine stolze Mitgift beschert jedoch keinen Bräutigam, da Penelopes Anblick alle dazu bringt, sich aus dem Fenster zu stürzen. Als ihr Antlitz schließlich enthüllt wird, wirkt diese extreme Reaktion allerdings übertrieben, da sie nicht hässlich, sondern eher ein niedliches "Babe" ist. Ihrem Charme erliegt schließlich der in Spielschulden steckende Max (James McAvoy, noch bevor er "Abbitte" leistete), nachdem er zuerst nur finanzielle Motive hat. Komplikationen sind unvermeidbar und gebrochenen Herzens läuft Miss Piggy vom behüteten Zuhause weg in die große Stadt (eine surreale Stätte amerikanisch-europäischen Einschlags). Erstmals findet sie, ihr Gesicht hinter einem Schal verbergend, echte Freunde, darunter die forsche Annie (Reese Witherspoon, die mit ihrer Firma Type A Films produzierte). Gleichzeitig ist ihr die Boulevardpresse (Peter Dinklage fungiert als deren Galionsfigur) auf den Fersen, die sie als "Monster" entlarven wollen. Letztlich kommt es natürlich zum märchenhaften Happy End.

Auch wenn Regisseur Palansky einst als Michael Bays Assistent schuftete, orientiert er sich visuell wie inhaltlich klar an Tim Burtons Filmen, insbesondere "Edward mit den Scherenhänden" und "Big Fish". So ist die Außenseitergeschichte mit Selbstakzeptanz-Message in einem eigenwilligen Filmkosmos angesiedelt, der die Grenzen zwischen Fantasy und Realität verschwimmen lässt. Mühelos zwischen diesen Welten bewegt sich Ricci ("Sleepy Hollow"), die ihrem langen Katalog von unkonformistischen Projekten einen weiteren Credit hinzufügt. Taufrisch mutet diese romantische Dramödie mit magischem Twist zwar nicht an, doch was an Originalität mangelt wird mit rührendem Gefühl wieder wettgemacht. ara.

Darsteller:  Christina Ricci   als Penelope
  James McAvoy   als Max
  Catherine O'Hara   als Jessica Wilhern
  Richard E. Grant   als Franklin Wilhern
  Reese Witherspoon   als Annie
  Ronni Ancona   als Wanda
  Peter Dinklage   als Lemon
  Simon Woods   als Edward Vanderman
  Nicholas Prideaux   als Ralph Wilhern
  Michael Feast   als Jake/ Hexe
  Paul Herbert   als Leonard Wilhern
  Simon Chandler   als Arzt
 
Regie:  Marc Palansky  
Buch:  Leslie Caveny  
Musik:  Joby Talbot  
Kamera:  Michel Amathieu  
Produzent:  Jennifer Simpson  
  Reese Witherspoon  
  Scott Steindorff  
 

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