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Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

In seinem vierten Abenteuer macht sich Captain Jack Sparrow an Bord des Schiffes von Schwarzbart auf die Suche nach dem Quell ewiger Jugend.


Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

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Erhältlich seit:
22.09.2011

Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides

Abenteuer/ Fantasy

USA 2011
Laufzeit: 136 Min.
FSK: ab 12

Johnny Depp
Penélope Cruz
Geoffrey Rush

Regie: Rob Marshall
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Der mal wieder schiffslose Captain Jack Sparrow stößt in London auf eine ehemalige Flamme, der er einmal das Herz gebrochen hat. Die attraktive Angelica hat sich als Jack Sparrow verkleidet, um ihn herzulocken. Denn nur Sparrow kennt den Schlüssel zur Quelle der ewigen Jugend. Angelica will sie zusammen mit dem berüchtigten Piraten Blackbeard zuerst erreichen. Auch die englische und spanische Krone ist hinter der Quelle her. Ein Wettlauf beginnt, in drren Verlauf verschiedenste Allianzen auf eine schwere Probe gestellt werden.

Vier Jahre nach Abschluss der ersten "Pirates of the Caribbean"-Trilogie schlüpft Johnny Depp wieder in das Kostüm, das den vormals ewigen Rebellen zum Hollywood-Superstar werden ließ. Erstmals unter der Regie von Rob Marshall ("Chicago"), der Gore Verbinski ablöst, gibt es in diesem an Schauwerten kaum zu übertreffenden Abenteuerspaß ein Wiedersehen mit einer Reihe von Bekannten, allen voran Geoffrey Rush als Barbossa, aber auch viele attraktive Neulinge wie Penelope Cruz und Ian McShane.

Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Jack is back. Nicht mehr ganz so wild, sondern in etwas konventionelleren Bahnen bewegt sich das Piraten-Franchise in seiner vierten Ausgabe, die Abenteuer und Slapstickspaß weiter großschreibt.

Natürlich handelt es sich klar um eine Fortführung der extrem erfolgreichen Disney-Film-Reihe, aber auch um einen kleinen Neuanfang. Sind Keira Knightley und Orlando Bloom doch nicht mehr an Bord und hat Regisseur Gore Verbinski das Steuer an den für "Chicago" und "Geisha" bekannten Rob Marshall übergeben. So konzentriert sich "Fremde Gezeiten" auf die Romanze bzw. Rivalität von Johnny Depps Captain Jack Sparrow und seiner neu eingeführten alten Flamme Angelica, gespielt von Penelope Cruz, die nicht nur sexy aussieht, sondern auch ihr komödiantisches Talent beweist.

Das Abenteuer macht immer noch Riesenspaß. Die Verrücktheiten in der kaum nennenswerten Story sind zwar weniger geworden, dafür sind Sparrows Spleens und Eigenheiten weiter in den Vordergrund gerückt. Er könnte ein eigenes Ministry of Silly Walks eröffnen. Johnny Depps entspannt überkandidelte Performance trägt durch die Episoden. Die erste spielt in London, wo er mal wieder als Captain ohne Schiff anfängt und auf seiner rasanten Flucht, die einen königlichen Kronleuchter und Fahnenmast einschließt, er in der Kutsche von Judi Dench landet und ihr einen Kuss aufdrückt. Bereits diese Sequenz bestätigt, dass man dem Erfolgsrezept, rasantes Abenteuerkino mit Slapstick zu kombinieren, treu bleibt. Sparrows Look mit Hut und Zöpfchen ist auch über die Jahre gleich geblieben. Der Kajallidstrich ist noch genauso dick wie in den Vorgängerfilmen, nur die Augenringe sind vielleicht ein klein wenig tiefer geworden. Sie sind nichts im Vergleich zu denen von Sparrows Vorbild und Vaterfigur Keith Richards. Deren kurzes Zusammentreffen featurt einen der witzigsten, auch selbstironischen One-Linern des Films. Die köstlichen Sprüche sitzen auch in den Streitereien zwischen Jack und Angelica und zwischen Jack und Geoffrey Rushs Barbossa perfekt. Der hat seit dem letzten gemeinsamen Abenteuer zwar ein Bein verloren hat, aber nicht seinen maliziösen Witz.

Ein neues Spielzeug für die Macher des Franchise ist 3D. Die Technik wird gerade in den recht originellen Kampfsequenzen oder beim Dschungeltrip mit seiner wuchernden Natur genutzt. Die Bilder lösen allerdings nicht den Aha-Effekt der perfekten Fisch-Mensch-Masken der Mannschaft des Fliegenden Holländers oder der unter Wasser marschierenden Skelett-Armee aus den Vorgängern aus. Ian McShane ist ein charismatischer neuer Bösewicht, dessen Bartzöpfe bei seinem ersten Auftritt brennen, als wäre er gerade der Hölle entstiegen. Die neu eingeführten Meerjungfrauen sind, nachdem sie als wütender Vampirmob überrascht haben, schnell gezähmt. Eine (Astrid Berges-Frisbey) von ihnen darf ihre Modelgesichtszüge noch länger der Kamera und einem Missionar (Sam Claflin) zuwenden. Ganz ohne junge Liebende wollten Jerry Bruckheimer und Walt Disney ihr Piratenabenteuer dann doch nicht belassen.

Der Look entspricht in etwa dem der Vorgänger, wie Sparrows Lidstrich mit entsprechend kräftigem Farbauftrag- und Kontrasten bei Kostümen und Ausstattung. Üppiges echtes Dschungelgrün und Traumküstenabschnitte gehen nahtlos in von John Myhre (Oscar-prämiert für "Die Geisha") und seinem Team opulent ausgestattete Studiokulissen oder auch Originalschauplätze über. Perfektes Eskapismus-Kino, Fortsetzung folgt. hai.

Darsteller:  Johnny Depp   als Captain Jack Sparrow
  Penélope Cruz   als Angelica
  Geoffrey Rush   als Hektor Barbossa
  Ian McShane   als Blackbeard
  Kevin McNally   als Joshamee Gibbs
  Astrid Berges-Frisbey   als Meerjungfrau Syrena
  Sam Claflin   als Philip Swift
  Stephen Graham   als Scrum
  Gemma Ward   als Meerjungfrau Tamara
  Richard Griffiths   als König George II
  Keith Richards   als Captain Teague
  Dame Judi Dench  
 
Regie:  Rob Marshall  
Buch:  Ted Elliott  
  Terry Rossio  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  

Das Filmzitat des Jahres 2011

"Ich schau Dir in die Augen, Kleines" war gestern. Aber wer ist heute der legitime Nachfolger des legendären Humphrey Bogart in "Casablanca"?

Das "Filmzitat des Jahres 2011" stammt aus "Hangover 2" (Foto: Warner) Großansicht

Das "Filmzitat des Jahres 2011" stammt aus "Hangover 2" (Foto: Warner)

"Er sagte etwas von Garten der Meditation." "Nein! Er sagte, er kriegt oft 'n Harten wegen der Medikation."

Dieses Zitat der deftigen, feierfreudigen Junggesellen-Gang aus "Hangover 2" ist der Sieger in der von der Cineplex-Gruppe in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführten Wahl zum "Filmzitat des Jahres". Insgesamt hatten zehn Filmzitate zur Auswahl gestanden, die eine 37-köpfige Jury aus insgesamt 430 Zitaten vorausgewählt und online zur Wahl gestellt hatte.

Platz zwei belegte der Dialog "Sieht dieses Gesicht etwa so aus als hätte es die Quelle der Jugend gesehen?" "Hmmmm, kommt aufs Licht an!" zwischen Furchen-Visage Keith Richards und seinem Filmsohn Johnny Depp in "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten". Knapp dahinter: "Der einzige Mensch, der dir im Weg steht, bist du." - der Satz, mit dem Vincent Cassel als Chefchoreograph in "Black Swan" seine Primaballerina Natalie Portman zum Äußersten treibt.

Vorjahressieger: Der prügelharte Kult-Detektiv

Im vergangenen Jahr hatte "Sherlock Holmes" das Rennen für sich entscheiden können, mit folgendem Spruch des von Robert Downey Jr. verkörperten Superschnüfflers: "Soll ich chronologisch oder alphabetisch antworten?"

 

Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten in der Fotoshow

 

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