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Planet 51

Animationsabenteuer über die komischen Erlebnisse eines US-Astronauten, der auf einem fremden Planeten als vermeintlich bedrohlicher Außerirdischer Panik erzeugt.


Planet 51 (I Feel Good!)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.01.2011

Trickfilm/ Komödie

Spanien/Großbritannien 2009
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6

Regie: Jorge Blanco, ...
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Planet 51 (I Feel Good!)

US-Astronaut Baker traut seinen Augen nicht. Der von ihm gerade für die Nation in Besitz genommene Planet ist von grünen Aliens bewohnt, die sich in ihrem friedlichen Leben, das irgendwie an das unschuldige Amerika der Fifties erinnert, ausgerechnet von ihm bedroht fühlen. Nach dem ersten Kulturschock, nach Panik und Flucht, findet Baker beim 16-jährigen Lem Unterschlupf. Während das Militär nach dem vermeintlichen Invasoren sucht, entdecken Teenager und Raumfahrer, dass Furcht vor dem Fremden absolut unbegründet ist.

Mit "Planet 51" betritt ein neuer Player, Spaniens Illion Animation Studios, die Bühne des lukrativen und populären Animationsfilms. In Budget wie auch in Bild- und Wortwitz kann der Erstling trotz eines Skripts von Joe Stillman ("Shrek") mit den Pixar-Perlen oder anderen digitalen Hochkarätern zwar nicht mithalten. Nicht nur für eine jüngere Zielgruppe empfiehlt sich der im idealisierten Fifties-Retrolook attraktiv designte und animierte Film aber mit einem warmen, herzlichen Ton. Und mit Figuren, die für Toleranz und Verständigung werben.

Planet 51 (I Feel Good!)

Außerirdische sind auch nur Menschen, entdeckt Jorge Blancos animierte Abenteuerkomödie über eine merkwürdige Artenbegegnung im All.

Menschliche Zivilisation spiegeln, indem bestehende Hierachien, Perspektiven und Rollen auf den Kopf gestellt werden, dafür steht in einem ernsteren Kontext "Der Planet der Affen". Humorvoll und ein deutlich jüngeres Publikum ansprechend, variiert "Planet 51" das Konzept dieses Klassikers und das eines anderen, der einen versöhnlichen Blick auf eine Begegnung der dritten Art warf. "E.T." ist hier ein Mensch, ist der einzige irdische Protagonist des Films, in dem Wesenszüge von Super-Toy Buzz Lightyear weiterleben.

Mit amerikanischem Selbstverständnis und dem Sternenbanner in der Hand nimmt Astronaut Baker nach seiner Landung das fremde Territorium in Besitz, muss aber schnell erkennen, dass dieses bewohnt und er nicht willkommen ist. Die putzigen Grünlinge, die hier in einer Oase des Glücks harmonieren, sehen in Baker ein Alien, das ihre Gehirne essen oder kontrollieren, auf jeden Fall aber eine Invasion seiner Spezies vorbereiten will. In Panik ergreift Baker die Flucht, verfolgt vom Militär und einem sturen General, bis ihm ein 16-jähriger Teenager Schutz bietet und damit wird, was Baker bisher nur im Marketing war: ein Held.

Obwohl in dieser Prämisse komisch-satirisches Potenzial steckt, ist "Planet 51" vor allem ein für Toleranz und Freundschaft werbender Film, der sich selten bissig und frech, dafür aber konsequent herzlich und liebenswert gibt. So ist auch der General mit militärischem Tunnelblick nur mild bedrohlich, der Rest des Personals niedlich und friedlich. Für die braven Kleinen empfiehlt sich Bakers weißer Sondierungsroboter, der offensichtlich Gene von Hunden und Bausteine von Wall-E in sich trägt, als Sympathieträger, für die etwas renitenteren Jungzuschauer bietet ein schwarzer Giger-Kläffer mit Alienschädel eine giftigere und komischere Alternative.

Nicht nur im Budget, sondern auch in Wort- und Bildwitz kann das Kinodebüt der in Madrid ansässigen Illion Animation Studios nicht mit den Pixar-Perlen, "Ice-Age"-Hits und anderen digitalen Hochkarätern mithalten. Sein Reiz liegt nicht in der satirischen, sondern liebevollen Beobachtung einer Welt, in der das Amerika der Fifties in idealisierter Form fortbesteht, inklusive der Paranoia vor Fremdartigkeit. Design und animierter Retro-Look, der Anleihen bei "Zurück in die Zukunft" und anderen Filmhits nimmt, sind attraktiv und wie die Figuren nicht außerirdisch, sondern durch und durch amerikanisch. kob.

Planet 51 (I Feel Good!)

Als Astronaut Chuck (Dwayne Johnson) auf einem fernen Planeten landet, staunt er nicht schlecht, dass dieser von kleinen grünen Männchen bewohnt wird. Er bekommt einen Schock fürs Leben, als die Bewohner von Planet 51 seine Präsenz als Überfall außerirdischer Eindringlinge deuten! Zum Glück merkt Lem (Justin Long) sehr bald, dass Chuck harmlos ist und macht es sich zur Aufgabe, ihn sicher zum Raumschiff zurückzubringen.
Kurzbewertung:
Willkommen auf PLANET 51. Eine galaktisch große, animierte, außerirdische Abenteuerkomödie von Drehbuchautor Joe Stillman (Shrek, Shrek 2). PLANET 51 ist ein großer Spaß für die ganze Familie.

Quelle: Sony Pictures

Sprecher:  Dwayne Johnson   als Capt. Charles 'Chuck' Baker
  Jessica Biel   als Neera
  Justin Long   als Lem
  Seann William Scott   als Skiff
  Gary Oldman   als General Grawl
  John Cleese   als Professor Kipple
 
Regie:  Jorge Blanco  
  Javier Abad  
  Marcos Martínez  
Buch:  Joe Stillman  
Musik:  James Brett  
Produzent:  Ignacio Pérez Dolset  
  Guy Collins  
 

Planet 51 (I Feel Good!) in der Fotoshow

 

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